Für kurze Zeit ist sie zu Gast im Kunsthaus Zürich - die Stiftung Sammlung E.G. Bührle, eine der bedeutendsten Privatsammlungen weltweit. Für das Kunsthaus, dessen 100-jähriger Erfolg eng mit demjenigen privater Sammler und Förderer verknüpft ist, ist das Gastspiel dieser Meisterwerke eine Generalprobe. Die rund 180 Gemälde und Skulpturen sollen bis 2015 in einen Teil der von David Chipperfield gestalteten Kunsthaus-Erweiterung einziehen und dort permanent ausgestellt werden.
Im Zentrum stehen die impressionistische Malerei, Werke der Nabis, der Fauves, der Kubisten und anderer Vertreter der französischen Avantgarde. Weitere Künstler sind Frans Hals, Canaletto, Ingres, Delacroix, Manet, Cézanne, Degas, Gauguin, van Gogh, Signac, Vlaminck, Braque und Picasso, deren kunsthistorische Bedeutung nicht hoch genug geschätzt werden kann. Kommen hinzu: das holländische "Goldenen Zeitalter" und venezianische Meister aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie eine Gruppe gotischer Holzfiguren.
Dieser Überblick ist eine Geste des Vertrauens. Denn nach dem Raubüberfall, der am 10. Februar 2008 auf das Museum der Stiftung verübt wurde, ist die Sammlung nur noch eingeschränkt zugänglich. Zwei der gestohlenen und inzwischen wieder gefundenen Werke - van Goghs "Blühende Kastanienzweige" und Monets "Mohnfeld" - sind Teil der Präsentation. Lukas Gloor, Direktor der Sammlung Bührle und Kunsthaus-Direktor Christoph Becker haben sie im 1300 m2 grossen Ausstellungssaal eingerichtet, den Emil Bührle 1958 der Stadt und der Kunstgesellschaft gestiftet hat.
Neben den ausgestellten Gemälden und Skulpturen finden Besucher einen ausführlichen Dokumentationsbereich: Eine Biographie informiert über das Leben Emil Bührles und seinen Platz in der Schweizer Geschichte vor allem in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie können das Wachsen seiner Sammlung verfolgen, deren Position in der internationalen Rezeption der französischen Moderne und aktuellen Fragen zur Provenienzforschung nachgehen. Originale aus dem Archiv der Stiftung Sammlung E.G. Bührle belegen wichtige Aussagen des Stifters, dokumentieren Ankäufe und werfen ein Licht auf die aktive Anteilnahme Emil Bührles am Geschick des Kunsthaus Zürich.
Dass dieser vor 60 Jahren begonnene Weg in eine dauerhafte Partnerschaft mündet, dafür setzt sich die Zürcher Kunstgesellschaft ein. Bis zum 16. Mai zeigt sie diesen Parcours durch 400 Jahre Kunstgeschichte und debattiert darüber, was die Kunstwelt ab 2015 in Zürich begeistern kann. Machen Sie sich ein Bild, von dieser weltweit zu den bedeutendsten und schönsten Sammlungen europäischer Malerei gehörenden Sammlung, hören Sie sich hinein und nehmen Sie an den zahlreichen vertiefenden Führungen und Diskussionen teil, die diese Ausstellung begleiten.
Die Zürcher Kunstgesellschaft und die Meisterwerke der Stiftung Sammlung E.G. Bührle freuen sich auf Ihren Besuch und Ihre Stimme.
Im Zentrum stehen die impressionistische Malerei, Werke der Nabis, der Fauves, der Kubisten und anderer Vertreter der französischen Avantgarde. Weitere Künstler sind Frans Hals, Canaletto, Ingres, Delacroix, Manet, Cézanne, Degas, Gauguin, van Gogh, Signac, Vlaminck, Braque und Picasso, deren kunsthistorische Bedeutung nicht hoch genug geschätzt werden kann. Kommen hinzu: das holländische "Goldenen Zeitalter" und venezianische Meister aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie eine Gruppe gotischer Holzfiguren.
Dieser Überblick ist eine Geste des Vertrauens. Denn nach dem Raubüberfall, der am 10. Februar 2008 auf das Museum der Stiftung verübt wurde, ist die Sammlung nur noch eingeschränkt zugänglich. Zwei der gestohlenen und inzwischen wieder gefundenen Werke - van Goghs "Blühende Kastanienzweige" und Monets "Mohnfeld" - sind Teil der Präsentation. Lukas Gloor, Direktor der Sammlung Bührle und Kunsthaus-Direktor Christoph Becker haben sie im 1300 m2 grossen Ausstellungssaal eingerichtet, den Emil Bührle 1958 der Stadt und der Kunstgesellschaft gestiftet hat.
Neben den ausgestellten Gemälden und Skulpturen finden Besucher einen ausführlichen Dokumentationsbereich: Eine Biographie informiert über das Leben Emil Bührles und seinen Platz in der Schweizer Geschichte vor allem in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie können das Wachsen seiner Sammlung verfolgen, deren Position in der internationalen Rezeption der französischen Moderne und aktuellen Fragen zur Provenienzforschung nachgehen. Originale aus dem Archiv der Stiftung Sammlung E.G. Bührle belegen wichtige Aussagen des Stifters, dokumentieren Ankäufe und werfen ein Licht auf die aktive Anteilnahme Emil Bührles am Geschick des Kunsthaus Zürich.
Dass dieser vor 60 Jahren begonnene Weg in eine dauerhafte Partnerschaft mündet, dafür setzt sich die Zürcher Kunstgesellschaft ein. Bis zum 16. Mai zeigt sie diesen Parcours durch 400 Jahre Kunstgeschichte und debattiert darüber, was die Kunstwelt ab 2015 in Zürich begeistern kann. Machen Sie sich ein Bild, von dieser weltweit zu den bedeutendsten und schönsten Sammlungen europäischer Malerei gehörenden Sammlung, hören Sie sich hinein und nehmen Sie an den zahlreichen vertiefenden Führungen und Diskussionen teil, die diese Ausstellung begleiten.
Die Zürcher Kunstgesellschaft und die Meisterwerke der Stiftung Sammlung E.G. Bührle freuen sich auf Ihren Besuch und Ihre Stimme.

