Die Sammlung von Emil Bührle gilt 60 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer als eine der wichtigsten Kunstsammlungen des 20. Jahrhunderts. Ihr Kern ist die Malerei des französischen Impressionismus. Diese ist in der Schweiz stets auf grosses Interesse gestossen und auch in der Sammlung des Kunsthauses vertreten.
Im bestehenden Privatmuseum an der Zollikerstrasse konnten jedoch nicht mehr als 10'000 Besucher pro Jahr begrüsst werden; seit dem Raubüberfall im Februar 2008 nur noch wenige Hundert. Jährlich 200'000 bis 300'000 Besucher sind es hingegen, die im Kunsthaus Zürich Zugang zur französischen Malerei finden und zu Werken der ihr vorausgegangenen oder nachfolgenden Strömungen. Die Stiftung Sammlung E.G. Bührle hat daher beschlossen, die Einladung der Zürcher Kunstgesellschaft anzunehmen, und ihre Sammlung in die Kunsthaus-Erweiterung am Heimplatz zu überführen, die bis 2015 fertig gestellt sein soll.
In dem von David Chipperfield entworfenen Bau werden ihr über 1000 m2 zur Verfügung stehen - mehr als ein Viertel der Fläche, die für die permanent gezeigte Sammlung des Kunsthauses im Erweiterungsbau bestimmt ist. Vorgesehen sind Oberlichtsäle im 2. Stock - beste Lichtverhältnisse gerade für impressionistische Freiluftmalerei. Durch die Verbindung der Sammlungen des Kunsthauses und der Stiftung wird neben Paris das bedeutendste europäische Zentrum für französischen Impressionismus entstehen. Das künstlerische Konzept sieht vor, an die Sammlung Bührle die Klassische Moderne anzulagern und auf diese Weise dem Publikum ein Kontinuum der Epochen anzubieten.
Rund 180 Werke werden auf diesem Weg dem Kunsthaus zur Ausstellung anvertraut, unbefristet. Das Kunsthaus verpflichtet sich, die Sammlung als Einheit permanent zu zeigen und übernimmt deren Pflege. Ein Abzug der Bilder im Ganzen oder in einzelnen Teilen durch die Stiftung wird solange nicht möglich sein, wie die Kunstgesellschaft der Vereinbarung zur integralen Ausstellung in den für die Stiftung eingerichteten Räumen nachkommt. Eine Veräusserung von Stiftungsgut ist ausgeschlossen.
Auch am neuen Standort bleibt die Stiftung Sammlung E.G. Bührle juristisch selbständig. Da sie über keine finanziellen Mittel verfügt, prüft die Familie des Sammlers, ob ein allfälliger Beitrag an die Kunsthaus-Erweiterung privat geleistet werden kann. Allein die Dauerleihgabe der Gemälde ist von unschätzbarem Wert.
Für Zürich und die Kunstgesellschaft war die aktive Anteilnahme Emil Bührles am Geschick des Kunsthauses immer ein Gewinn. Geschenke wie die grossformatigen Seerosenbilder von Claude Monet oder das Höllentor von Auguste Rodin sind aus der Sammlung des ältesten Schweizer Sammlungs- und Ausstellungsinstituts nicht mehr wegzudenken. Und mit der Finanzierung des Ausstellungstraktes ermöglichte Emil Georg Bührle in den 1950er Jahren eine Plattform für einmalige Anlässe, wo sich Kunst und Publikum bis heute unmittelbar begegnen. Und so soll es weitergehen. Voraussetzung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zürich im Jahr 2011 dem Objektkredit zustimmen, damit das puristisch-elegante Projekt des renommierten britischen Architekten gebaut werden kann. Gelingt dies nicht, hätte Zürich eine Chance vertan. Aufgrund der prekären Sicherheitslage und der eingeschränkten Infrastruktur im bestehenden Privatmuseum wäre die Sammlung Bührle der Öffentlichkeit weitgehend entzogen.
Jetzt besteht die einmalige Gelegenheit, dass der vor zwei Generationen eingeschlagene Weg in eine dauerhafte Partnerschaft mündet. Dafür setzen sich die Zürcher Kunstgesellschaft, der Stiftungsrat der Sammlung E.G. Bührle und die Familie ein. Das Kunsthaus leistet seinen Beitrag mit der aktuellen Ausstellung, es lädt ein zur Diskussion und zeigt, was die Welt ab 2015 in einem erweiterten Kunsthaus Zürich erwarten darf.
Im bestehenden Privatmuseum an der Zollikerstrasse konnten jedoch nicht mehr als 10'000 Besucher pro Jahr begrüsst werden; seit dem Raubüberfall im Februar 2008 nur noch wenige Hundert. Jährlich 200'000 bis 300'000 Besucher sind es hingegen, die im Kunsthaus Zürich Zugang zur französischen Malerei finden und zu Werken der ihr vorausgegangenen oder nachfolgenden Strömungen. Die Stiftung Sammlung E.G. Bührle hat daher beschlossen, die Einladung der Zürcher Kunstgesellschaft anzunehmen, und ihre Sammlung in die Kunsthaus-Erweiterung am Heimplatz zu überführen, die bis 2015 fertig gestellt sein soll.
In dem von David Chipperfield entworfenen Bau werden ihr über 1000 m2 zur Verfügung stehen - mehr als ein Viertel der Fläche, die für die permanent gezeigte Sammlung des Kunsthauses im Erweiterungsbau bestimmt ist. Vorgesehen sind Oberlichtsäle im 2. Stock - beste Lichtverhältnisse gerade für impressionistische Freiluftmalerei. Durch die Verbindung der Sammlungen des Kunsthauses und der Stiftung wird neben Paris das bedeutendste europäische Zentrum für französischen Impressionismus entstehen. Das künstlerische Konzept sieht vor, an die Sammlung Bührle die Klassische Moderne anzulagern und auf diese Weise dem Publikum ein Kontinuum der Epochen anzubieten.
Rund 180 Werke werden auf diesem Weg dem Kunsthaus zur Ausstellung anvertraut, unbefristet. Das Kunsthaus verpflichtet sich, die Sammlung als Einheit permanent zu zeigen und übernimmt deren Pflege. Ein Abzug der Bilder im Ganzen oder in einzelnen Teilen durch die Stiftung wird solange nicht möglich sein, wie die Kunstgesellschaft der Vereinbarung zur integralen Ausstellung in den für die Stiftung eingerichteten Räumen nachkommt. Eine Veräusserung von Stiftungsgut ist ausgeschlossen.
Auch am neuen Standort bleibt die Stiftung Sammlung E.G. Bührle juristisch selbständig. Da sie über keine finanziellen Mittel verfügt, prüft die Familie des Sammlers, ob ein allfälliger Beitrag an die Kunsthaus-Erweiterung privat geleistet werden kann. Allein die Dauerleihgabe der Gemälde ist von unschätzbarem Wert.
Für Zürich und die Kunstgesellschaft war die aktive Anteilnahme Emil Bührles am Geschick des Kunsthauses immer ein Gewinn. Geschenke wie die grossformatigen Seerosenbilder von Claude Monet oder das Höllentor von Auguste Rodin sind aus der Sammlung des ältesten Schweizer Sammlungs- und Ausstellungsinstituts nicht mehr wegzudenken. Und mit der Finanzierung des Ausstellungstraktes ermöglichte Emil Georg Bührle in den 1950er Jahren eine Plattform für einmalige Anlässe, wo sich Kunst und Publikum bis heute unmittelbar begegnen. Und so soll es weitergehen. Voraussetzung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zürich im Jahr 2011 dem Objektkredit zustimmen, damit das puristisch-elegante Projekt des renommierten britischen Architekten gebaut werden kann. Gelingt dies nicht, hätte Zürich eine Chance vertan. Aufgrund der prekären Sicherheitslage und der eingeschränkten Infrastruktur im bestehenden Privatmuseum wäre die Sammlung Bührle der Öffentlichkeit weitgehend entzogen.
Jetzt besteht die einmalige Gelegenheit, dass der vor zwei Generationen eingeschlagene Weg in eine dauerhafte Partnerschaft mündet. Dafür setzen sich die Zürcher Kunstgesellschaft, der Stiftungsrat der Sammlung E.G. Bührle und die Familie ein. Das Kunsthaus leistet seinen Beitrag mit der aktuellen Ausstellung, es lädt ein zur Diskussion und zeigt, was die Welt ab 2015 in einem erweiterten Kunsthaus Zürich erwarten darf.

