> Wenn Sie den Newsletter nicht lesen können, hier klicken

Newsletter

ALLGEMEIN

Willkommen

Foto: Jens Nober, Museum Folkwang
Foto: Jens Nober, Museum Folkwang

Sandra Gianfreda
Ab August wird die Kunsthistorikerin Dr. Sandra Gianfreda unser Kuratorenteam verstärken. Sie studierte Kunstgeschichte, Architekturgeschichte und Psychologie in Bern und Rom und dissertierte 2001 zum halbfigurigen Historienbild im Seicento. Ihr bisheriger Werdegang umfasst Stationen am Kunstmuseum Basel und am Kunstmuseum Winterthur. Zuletzt war Sandra Gianfreda Kuratorin und Projektleiterin der grossen Sonderausstellungen am Museum Folkwang in Essen, inklusive der Ausstellung «Monet, Gauguin, van Gogh … Inspiration Japan» (2014/15), welche vom Kunsthaus Zürich in diesem Frühjahr gezeigt wurde und bei den Besuchern grossen Anklang fand.


SAMMLUNG

Marignano

Ferdinand Hodler, Verwundeter Krieger mit Flamberg, 1896
Leihgabe der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 1907
Ferdinand Hodler, Verwundeter Krieger mit Flamberg, 1896
Leihgabe der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 1907

Hodlers Monumentalbilder in neuem Kontext
Ab dem 24. Juli zeigt das Kunsthaus Zürich Grossformate Ferdinand Hodlers, die selten zu sehen sind.
Es handelt sich um Bilder, die aufgrund ihrer zuweilen gerne als altertümlich und «allzu schweizerisch» beurteilten Themen heute nicht überall auf Zustimmung stossen – anders als etwa die Landschaften des Künstlers oder seine Bildnisse.
Sie werden mit Werken deutscher und Schweizer Künstler der Zeit von 1970 bis 1990 aus der Sammlung zusammengebracht.
Arbeiten von Anselm Kiefer, Sigmar Polke und Fischli/Weiss sollen einen Bezugsrahmen setzen, der Hodlers zumeist monumentale Bilder herausfordert.




Sammlung Bührle

Der Seerosenteich, 1920-1926
Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich
Der Seerosenteich, 1920-1926
Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich

Auf dem Weg ins Kunsthaus
Ab sofort im Kunsthaus zu sehen ist das grossformatige Seerosenbild von Claude Monet aus dem Besitz der Stiftung Sammlung E.G. Bührle. Es wird mit den zwei Wandbildern zusammengeführt, die Emil Bührle dem Kunsthaus 1951 schenkte. Alle drei Bilder zusammen lassen in Zürich eine Art «Mini-Orangerie» entstehen mit dem zweitgrössten Ensemble von Seerosenbildern ausserhalb von Paris.


AUSSTELLUNGEN

Europa

Die Zukunft der Geschichte
Noch bis zum 6. September zu sehen ist unsere Ausstellung zu Europa in der Kunst. Über 100 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Videos und Installationen von rund 60 überwiegend modernen oder zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern treffen auf literarische und politische Aussagen bekannter Persönlichkeiten.
Die eigens zur Ausstellung entwickelte App beinhaltet nicht nur einen Audioguide, sondern auch historische und aktuelle Reden über Europa sowie eine Anzahl unterhaltsamer und äusserst informativer Landkarten. Jetzt von der Ausstellungswebsite downloaden.


Unterstützt von Swiss Re – Partner für zeitgenössische Kunst, der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung und der Stiftung Erna und Curt Burgauer, von Ars Rhenia, Stiftung zur überregionalen Förderung von Kunst und Kultur, dem Institut français und Uniqa, Kunstversicherung Schweiz. Die Farben werden von Farrow & Ball gesponsert.




Sinnliche Ungewissheit

Nobuyoshi Araki, Untitled, aus der Serie «Bondage», 1997
Privatsammlung, © Nobuyoshi Araki
Nobuyoshi Araki, Untitled, aus der Serie «Bondage», 1997
Privatsammlung, © Nobuyoshi Araki

Eine private Sammlung
«Kunsthaus Zürich wird zum Haus der Erotik», meinte der Tages-Anzeiger am 25. Juni auf seiner Titelseite. Noch bis zum 4. Oktober ist diese erste Ausstellung einer Privatsammlung, die in besonderem Masse auf das Wechselverhältnis zwischen Seele, Geist und dem nackten Körper fokussiert, zu sehen.
Die im Rahmen der Festspiele Zürich stattfindende Präsentation umfasst über 150 überwiegend zeitgenössische Fotografien, Skulpturen, Gemälde und Videos von rund 60 Künstlerinnen und Künstlern. Thema ist der menschliche Körper und wie er mit der Umwelt kommuniziert.
Info


VERANSTALTUNGEN

Schweizer Premiere

Filmplakat «Double Happiness» (2014, CN und AT)
Filmplakat «Double Happiness» (2014, CN und AT)

«Double Happiness» (2014)
Filmvorführung mit Gespräch zwischen Ella Raidel (Regisseurin, Taipei) und Cathérine Hug (Kuratorin der Europa-Ausstellung, Kunsthaus Zürich).
Unter Double Happiness versteht man im chinesischen Raum jenes Glück, das sich automatisch verdoppelt, wenn zwei Menschen beschliessen, für immer miteinander zu leben. Die österreichische Regisseurin und Medienkünstlerin Ella Raidel hat dieses optimistische Bild als Titel für ihren Dokumentarfilm gewählt und wirft ausgehend von der Tatsache, dass in der Provinz Guangdong die europäische Touristenattraktion Hallstatt nachgebaut wurde, einen Blick auf das heutige China. Mit Hilfe von Gesprächspartnern aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung sowohl aus Europa als auch aus China entsteht das Panorama eines Landes an einem heiklen Punkt seiner politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. www.doublehappiness.at
Do 16. Juli, 18–20 Uhr, kleiner Filmraum
Eintritt: im Ausstellungsticket «Europa» inbegriffen, sonst CHF 10.-
Info




Vortrag

Jean Monnet auf dem Titelbild der TIMES, 6. Okt. 1961, Zeichnung Bernard Safran
Jean Monnet auf dem Titelbild der TIMES, 6. Okt. 1961, Zeichnung Bernard Safran

Dr. Gilles Grin, Direktor der Fondation Jean Monnet pour l’Europe
Anschliessend Diskussion mit Kuratorin Cathérine Hug.
Jean Monnet (1888-1979) war beim Friedensprojekt Europa federführend, welches zu einem grossen Teil durch die Verkündung des Schuman-Plans (1950) und die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951) eingeleitet wurde. Der Vortrag und die darauffolgende Diskussion beleuchten Monnets bedeutendes Erbe und sollen durch die Erläuterung von Archivmaterial historisch bedeutsamer Ereignisse der 1950er-Jahre an die Ursprungsidee des europäischen Integrationsgedankens erinnern. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. In Kooperation mit dem Europainstitut Zürich.
Mi 19. August, 18.30–20 Uhr, Vortragssaal
Eintritt: im Ausstellungsticket «Europa» inbegriffen, sonst CHF 10.-
Info


KUNSTVERMITTLUNG

Familienworkshop

Foto © Caroline Minjolle
Foto © Caroline Minjolle

Reise in die Welt der (Farb)Klänge
mit Madeleine Witzig
So 26. Juli,10.30-12.30
Erwachsene CHF 10.- / Kinder und Jugendliche CHF 5.- / Familienpreis CHF 25.-
Anmeldung erforderlich. Info




Öffentliche Führungen

Foto © Caroline Minjolle
Foto © Caroline Minjolle

Sammlung
Lassen Sie sich von den Kunstwerken an entlegene Orte entführen und schauen Sie bekannte Gegenden aus einem neuen Blickwinkel an.
11. 7. mit Anna Bähler: Zwischen Paris und dem Berner Seeland: Albert Anker
18. 7. mit Eveline Schüep: Mit Cézanne in die Provence
25. 7. mit Monika Leonhardt: Italienische Reisen: zum Beispiel Claude Lorrain
1.8. mit Monika Leonhardt: Gottfried Kellers 'Bescheidenes Kunstreischen'
8.8. mit Kerstin Bitar: Stadtansichten Europas
15.8. mit Eveline Schüep: Die Heimat und das Fremde
22.8. mit Sabina Gmür: Entwurf eines Weltbildes: Joseph Beuys
29.8. Rémi Jaccard: Von Paris in die Welt
Samstags, 15 Uhr, Kosten: Eintritt




Kunstgespräch mit Workshop

Erinnerungsstück
Die Sound-Künstlerin Karen Geyer gibt in ihrer audiovisuellen Installation den bewegenden Erinnerungen jüdischer Emigranten aus New York eine Gestalt und einen Raum. Ausgehend von ihrer Arbeit werden Fragen zu unserer Erinnerungskultur und zum Verhältnis von Bild- und Tonebene diskutiert. Angeregt durch ihre Arbeitsweise experimentieren wir mit Bildern, Gegenständen, Erzählungen und Klang und geben ihnen eine künstlerische Form.
Mit Karen Geyer, Künstlerin, lebt und arbeitet in Zürich und New York, und Eveline Schüep
Mitbringen: ein persönlicher Gegenstand, der mit Erinnerung verbunden ist.
Sa 22. August, 11–16 Uhr mit einer Mittagspause
CHF 80.- / Mitglieder CHF 65.- / Jugendliche CHF 30.-
Anmeldung erforderlich. Info




Kunstgespräch

Europa ausstellen?
Auf einem Rundgang durch die Ausstellung beantwortet die Kuratorin Cathérine Hug Ihre Fragen.
Do 27. August 18.15–19.45 Uhr
CHF 25.- / Mitglieder CHF 10.-
Anmeldung erforderlich. Info




Veranstaltungskalender

Wussten Sie schon…
…dass diese und alle weiteren Veranstaltungen, Führungen und Workshops des Kunsthaus Zürich in unserem elektronischen Veranstaltungskalender zu finden sind?


BIBLIOTHEK

Sommerferien

Saline di Mozia, Sizilien
Foto: Sylvia Wanke
Saline di Mozia, Sizilien
Foto: Sylvia Wanke

Noch bis Freitag, 17. Juli, können Sie sich für den Sommer mit Literatur aus der Bibliothek versorgen. Anschliessend schliesst die Bibliothek wie jedes Jahr für vier Wochen während der Zürcher Sommerferien. Ab Montag, den 17. August, ist die Bibliothek wieder montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wenn bei ausgeliehenen Medien die Leihfrist während der Ferien endet, wird sie automatisch bis zum 17. August verlängert. Bücher können jedoch auch in den Ferien an der Garderobe im Museum zurückgegeben werden.
Die Bibliothek wünscht Ihnen erholsame Sommerferien.


SHOP

Jetzt wird aufgeräumt!

«Die Kunst, aufzuräumen»: Ein Memospiel für die ganze Familie. Ab 6 Jahren
CHF 29.80/Mitglieder CHF 23.85
«Die Kunst, aufzuräumen»: Ein Memospiel für die ganze Familie. Ab 6 Jahren
CHF 29.80/Mitglieder CHF 23.85

«Die Kunst, aufzuräumen» als Memospiel. Die Bücher «Kunst aufräumen» und «Die Kunst, aufzuräumen» waren Welterfolge: Ein Komiker räumt Kunstwerke und Alltagsdinge gründlich auf. Die hinreissende Serie des peniblen Ordnungsliebhabers gibt es nun auf 72 Karten als Suchspiel. Das edel ausgestattete Memory beinhaltet auch noch bisher unpublizierte Motive von Ursus Wehrli, so dass für hartgesottene Fans echte Überraschungen dabei sind. Die farbigen Bilder werden auf rechteckigen und extrabreiten Karten gezeigt.