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Kunsthaus Zürich

Akram Zaatari

20. Mai – 31. Juli 2016

Akram Zaataris Beitrag zur zeitgenössischen Kunst ist hochaktuell. In seinen Fotografien, Videos und (Film-)Installationen beschäftigt sich der Künstler mit den Auswirkungen des Krieges und mit territorialen Konflikten – insbesondere im Nahen Osten. Er untersucht die Logik religiösen und nationalen Widerstandes, reflektiert gleichzeitig aber auch den Status von Bildproduktion und -zirkulation. Als Mitbegründer der Arab Image Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Fotos aus Nordafrika, dem mittleren Osten sowie den arabischen Gemeinschaften rund um die Welt zu sammeln und aufzubewahren, geht es zudem um eine Hinterfragung der Begriffe «Geschichte» und «Erinnerung».
Akram Zaatari hat sich in den letzten Jahren mit Teilnahmen an grossen internationalen Gruppenausstellungen, wie z. B. der documenta 13 (2012) oder der Venedig-Biennale 2013, und Einzelausstellungen in wichtigen Institutionen wie z. B. dem MoMA New York einen Namen gemacht. Zaatari, 1966 in Saida im südlichen Libanon geboren, lebt heute in Beirut. Das Kunsthaus Zürich zeigt die erste Einzelpräsentation von Akram Zaatari in der Schweiz.

Unterstützt durch die Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung

Akram Zaatari, Letter to a Refusing Pilot, 2013
Kunsthaus Zürich, Dauerleihgabe der Walter A. Bechtler-Stiftung
© Akram Zaatari
Akram Zaatari, Letter to a Refusing Pilot, 2013
Kunsthaus Zürich, Dauerleihgabe der Walter A. Bechtler-Stiftung
© Akram Zaatari