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Kunsthaus Zürich

Künstlerbriefe

Dr. Wilhelm Wartmann (1882-1970) hat von 1909 bis 1949 das Kunsthaus geleitet, zuerst mit dem Titel des «Ersten Sekretärs» der Zürcher Kunstgesellschaft und ab 1925 auch als «Direktor» des Museums. Aus seiner vierzigjährigen Amtszeit sind im Archiv der Zürcher Kunstgesellschaft und des Kunsthauses über 10000 Briefe überliefert, die Künstlerinnen und Künstler geschrieben und häufig direkt an Dr. Wartmann adressiert haben.

Im Rahmen des Projekts «Künstlerbriefe», das im Mai 2015 begonnen hat, werden diese Briefe zuerst einzeln, ungefaltet verpackt und dann katalogisiert. 1300 ausgewählte Briefe sind bisher online publiziert werden (Sammlungen online).

Unter den Absendern befindet sich neben jungen Künstlerinnen und Künstlern, die nie grössere Bekanntheit erreicht haben, eine zweite Gruppe von Schweizer Künstlern, deren Werke zu ihrer Zeit häufig ausgestellt und zum Teil vom Kunsthaus auch angekauft wurden. Schliesslich enthält das Archiv Briefe der kanonisierten, heute international anerkannten Künstler, deren Relevanz meistens auch schon in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts offensichtlich war.

In der Regel gelingt es mit Hilfe der ausgehenden Post im Archiv, den Ausstellungskatalogen und den Jahresberichten in der Bibliothek sowie weiterer Quellen alle Künstlerinnen und Künstler eindeutig zu identifizieren und die Briefe, Postkarten und Telegramme genau zu datieren. Alle Briefe werden im Bibliothekskatalog opac.kunsthaus.ch nachgewiesen. Jede Woche kann man hier weitere Briefe und Telegramme entdecken, von deren Existenz bisher niemand wusste.

Das Projekt «Künstlerbriefe» wird von der Minerva Kunststiftung unterstützt.

Brief von Edvard Munch an Wilhelm Wartmann vom 3.6.1931
Brief von Edvard Munch an Wilhelm Wartmann vom 3.6.1931
Brief von Edvard Munch an Wilhelm Wartmann vom 3.6.1931