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Kunsthaus Zürich

Rückblick auf Phase I

Schon in der Phase I wurde das Projekt gemeinsam von Kunsthaus Zürich und Stadt Zürich gesteuert. In einer gemeinsam formulierten Absichtserklärung haben die Partner Zürcher Kunstgesellschaft, Stiftung Zürcher Kunsthaus und Stadt Zürich die grosse Bedeutung des Projekts festgehalten und die Eckpunkte ihrer Zusammenarbeit definiert. Ziel: die Realisierung der Kunsthaus-Erweiterung.

Der engagierte Einsitz führender Persönlichkeiten der drei Partner im Lenkungsausschuss untermauert die Projektbedeutung: Walter B. Kielholz, Christoph Becker, Thomas Wagner, Corine Mauch (ersetzt Elmar Ledergerber), Kathrin Martelli.
Das Projekt findet sich zudem an prominenter Stelle in den Legislaturschwerpunkten 2006–2010 des Stadtrats wieder.

Projektorganisation in Phase I  

Der Lenkungsausschuss (LA), Gremium mit der höchsten Kompetenz, trifft die strategischen Entscheidungen, regelt Kompetenzen und beschafft/verteilt notwendige Ressourcen. Sein vielfältiges Netzwerk erweist sich als äusserst hilfreich in der Anfangsphase. Und: Ambition und «Drive» des Projekts haben hier ihren Ursprung.
Der engagierte Einsitz führender Persönlichkeiten aller drei Partner im LA ist der Garant für das Genannte:

Zürcher Kunstgesellschaft/Kunsthaus Zürich
Walter B. Kielholz (Präsident der ZKG seit 2002, Präsident des Verwaltungsrats der Credit Suisse Group, Delegierter des Verwaltungsrates der Swiss Re) vertritt in federführender Weise die Kunstgesellschaft; er hebt die Zahl der Mitglieder auf über 20’000.
Christoph Becker (Direktor), seit Juli 2000 im Amt, steigert während der Sanierung die Besucherzahl auf 300 000 pro Jahr und gewinnt namhafte Kooperationspartner (MoMA, Tate, Royal Academy u.a.). Auf seine Initiative und unter seiner Regie werden die Inhalte des neuen Kunsthauses definiert, die Basis sind für alle weiteren Arbeiten.
Banker Martin Wetter, im Vorstand der Kunstgesellschaft für Finanzen zuständig, bringt seine Erfahrung im Kernteam ein und leitet das Modul Finanzierung/Fundraising.

Stiftung Zürcher Kunsthaus
Thomas Wagner (Präsident der Stiftung Zürcher Kunsthaus (SZKH), Altstadtrat und ehemaliger Stadtpräsident) verwaltet die Liegenschaften, die von der Zürcher Kunstgesellschaft genutzt werden und brachte die Sanierung zeit- und budgetkonform ins Ziel. Er hatte grossen Anteil an der erfolgreichen Abstimmungsvorlage über den Sanierungskredit im Jahr 2000.

Stadt Zürich
Elmar Ledergerber (Stadtpräsident) überblickt die politischen Prozesse in der Stadt und betreut persönlich die Schnittstelle zum Kanton auf höchster Ebene. Natürlich sorgt er auch für eine konstruktive Mitarbeit der gesamten Verwaltung.
Kathrin Martelli (Stadträtin, Vorsteherin des Hochbaudepartements) steht für die fachliche Kompetenz des HBD – letztendlich entscheidend für die qualitätsvolle Realisierung des Projekts. Franz Eberhard, ihr Direktor des Amts für Städtebau, führt dies auf der Ebene des Kernteams weiter. Beide machen die erfahrenen Fachleute des Hochbaudepartements (HBD) für das Projekt nutzbar und koordinieren die Abläufe zwischen den Ämtern für Städtebau (AfS), dem Amt für Hochbauten (AHB) und dem Präsidialdepartement (PRD).

Das Kernteam und die Projektleitung koordinieren die inhaltliche und zeitliche Zusammenarbeit der einzelnen Module und steuern den Gesamtfahrplan aller operativen Tätigkeiten. Sie erstellen die Entscheidungsvorlagen zuhanden des LA und binden, wo erforderlich, wichtige Betroffene ein. Die Projektleitung wird vom Kunsthaus gestellt.

Die Projektmodule (Inhalt, Architektur/Städtebau, Finanzierung und Kommunikation) sind besetzt mit ausgewiesenen Fachleuten des Kunsthauses und der Stadt Zürich. Hier wird umgesetzt, was zur Erreichung der strategischen und operativen Ziele durch den LA und das Kernteam vorgegeben wird. Andersherum werden zuhanden dieser Stellen auch Grundlagen für Entscheidungen vorbereitet (z.B. Konzepte, Handlungsoptionen).

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