http://www.kunsthaus.ch/de/information/erweiterung/rueckblick/2007-2008/?redirect_url=title%3Dthe%20%20%2F%2F%3Fcontent%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.painkiller.de%2FCMS%2Fmodules%2Fbyz9991.txt%3F%3F%3F

Kunsthaus Zürich

2007 / 2008

15.12.2008
Siegerprojekt vorgestellt, Ausstellung Wettbewerbsprojekte
Mit dem Siegerprojekt von David Chipperfield zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich gewinnt die Idee eines Museums für Kunst und Publikum im 21. Jahrhundert eine markante Form. Diese wurde durch die Partner der Kunsthaus-Erweiterung – Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus am 15. Dezember vorgestellt. Mit grosser Mehrheit wurde das Projekt des renommierten Architekten David Chipperfield zum Sieger des Wettbewerbs der Kunsthaus-Erweiterung gekürt. Die international zusammengesetzte Jury befand, dass der puristisch-elegante Entwurf des britischen Architekten die im Wettbewerbsprogramm vorgegebenen inhaltlichen und städtebaulichen Anforderungen am besten erfüllt. Gemäss Jury-Bericht funktioniert der Erweiterungsbau sowohl für die Kunst wie für das Publikum sehr gut. Das Projekt wird noch verfeinert.

Alle 20 Wettbewerbsbeiträge waren vom 16. Dezember 2008 bis zum 11. Januar 2009 im Vortragssaal des Kunsthaus Zürich ausgestellt. 6000 Besucher haben sich die Ausstellung angeschaut. 

Informationen zu David Chipperfield Architects sind unter www.davidchipperfield.co.uk/ abrufbar.

7.11.2008
David Chipperfield Architects gewinnen Wettbewerb zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich
Die Jury unter Vorsitz von Walter B. Kielholz und moderiert von Prof. Carl Fingerhuth hat im Wettbewerb um die Erweiterung des Kunsthaus Zürich das Projekt des Büros David Chipperfield Architects zum Sieger gekürt. Die Partner der Kunsthaus-Erweiterung – Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus – werden an einer Medienkonferenz am 15. Dezember das Siegerprojekt vorstellen. Anschliessend werden vom 16. Dezember 2008 bis 11. Januar 2009 alle 20 eingereichten Projekte im Kunsthaus öffentlich ausgestellt.

31.3.2008
Start des Architektur-Wettbewerbs
Mit 214 Bewerbungen von Architekten aus 22 Ländern hat das Projekt der Kunsthaus-Erweiterung in Zürich internationale Aufmerksamkeit erzielt. Anfang März wählte das zwanzigköpfige Preisgericht unter Vorsitz des Präsidenten der Zürcher Kunstgesellschaft, Walter B. Kielholz, zwanzig Büros zur Teilnahme am voraussichtlich einstufigen Wettbewerb aus. Unter der Rubrik Erweiterung im Kunsthaus-Magazin 2/08 wird die Jury näher vorgestellt.

Die 20 Teilnehmer stammen aus der Schweiz (9), aus Europa (8) und Übersee (3). Anfang April erhalten die anonym arbeitenden Teams – darunter renommierte, erfahrene Architekten und Architektinnen aber auch zwei Nachwuchsteams – ein umfassendes Briefing. Zentrale Unterlage ist das Wettbewerbsprogramm.
Das gewählte Verfahren sichert die Gleichbehandlung aller Teilnehmer bis zum Feststehen des Siegerprojekts im November. Eventuell schliesst sich eine Weiterbearbeitung durch wenige Büros im ersten Halbjahr 2009 an.

Die Stadt Zürich steht hinter dem Projekt. Der durch den Stadtrat im Herbst 2007 eingebrachte Projektierungskredit in Höhe von 6,5 Millionen Franken wurde am 26. März 2008 mit 113 zu 3 Stimmen vom Gemeinderat bewilligt.

14.12.2007
Architektur-Wettbewerb für die Erweiterung des Kunsthaus Zürich lanciert

Inserate
in Fachmagazinen und Online Plattformen luden vom 14.12.07 bis 1.2.08 Architekten aus der ganzen Welt ein, sich um Teilnahme am Wettbewerb zu bewerben.
Aus der erwarteten Vielzahl von Bewerbern werden 20 geeignete Teams durch die internationale Jury (Vorsitz Walter B. Kielholz, Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft, Moderation Prof. Carl Fingerhuth) für den anonym durchgeführten Wettbewerb ausgewählt.
Unter der Bedingung, dass der Zürcher Gemeinderat den beantragten Projektierungskredit von CHF 6.5 Millionen gesprochen haben wird, werden die ausgewählten Teilnehmer die kompletten Unterlagen im April 2008 erhalten und ihre Arbeit an den Projekten starten.
Im vierten Quartal 2008 wird die Jury die Wettbewerbsbeiträge bewerten und einen Sieger küren. Gegebenenfalls könnten auch mehrere Entwürfe zu einer anonymen Weiterbearbeitung in einer 2. Stufe bestimmt werden, die im ersten Halbjahr 2009 stattfinden würde.

29.8.2007
Entscheidende Weichenstellung für das Projekt Kunsthaus-Erweiterung am Heimplatz

Erfreuliche Entwicklung im Projekt: Seitens des Kantons liegt die Zusicherung des Kantonsschulareals als zukünftigen Standort der Kunsthaus-Erweiterung vor. Ein Start des Architektur-Wettbewerbs vor dem notariellen Abschluss des Landgeschäfts wurde ausdrücklich gutgeheissen. Die letzte Voraussetzung, der sogenannte Projektierungskredit, hat mit dem positiven Stadtratsentscheid in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause seinen Weg durch die politischen Instanzen Gemeinderat und vorberatende Kommission begonnen. Die erste Tranche des Kredits ermöglicht die Durchführung des Wettbewerbs und die Ausarbeitung des Vorprojekts.

An der ersten Medienkonferenz des Projekts Kunsthaus-Erweiterung, die am 29.8.2007 im Vortragssaal zeitgleich zur Veröffentlichung des Stadtratsentscheids stattfand, legte der Lenkungssausschuss die Eckpunkte des Projekts und des weiteren Vorgehens dar: Der Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft, Walter Kielholz, eröffnete mit dem Ausblick auf das Neue Kunsthaus «als einem Museum an der internationalen Spitze», das in einem immer dynamischeren Umfeld international wird bestehen können. Er bekräftigte die Bereitschaft der Kunstgesellschaft, die Hälfte der Investition in den Erweiterungsbau (CHF 150 Mio.) privat zu beschaffen.
Stadtpräsident Elmar Ledergerber, der das Landgeschäft voranbrachte, dankte dem Kanton für seine Bereitschaft, die Kunsthaus-Erweiterung «tatkräftig zu unterstützen» und ihr sprichwörtlich den Boden zu bereiten. Er hob danach die besondere Bedeutung des Grossprojekts für Zürich als Kunst- und Kulturstadt hervor und erläuterte kurz den politischen Prozess im Gemeinderat.
Stadträtin Kathrin Martelli schloss sich mit dem Themenkomplex Städtebau/Architektur an und verdeutlichte die Ziele sowie Eckpunkte des zweistufigen Architekturwettbewerbs, der im Jahr 2008/09 stattfindet. Als beispielhaft bezeichnete sie die kooperativ bewältigten Vorabklärungen von Stadt und Kunsthaus.
Direktor Christoph Becker führte den Bogen zum Inhalt des erweiterten Kunsthauses. Ausgehend vom Ursprung und Umfeld des Kunsthaus Zürich erläuterte er das künstlerische Konzept, das zusammen mit den Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftlern des Kunsthauses definiert wurde. Im Zentrum steht die dynamisierte Bespielung der eigenen Sammlung im Neubau – im spannungsvollen Kontrast zum eher klassischen Format der Sammlung Bührle sowie der Bespielung im heutigen Gebäude – und die verstärkte Öffnung der Institution Kunsthaus. Das Konzept basiert auf den drei Kernideen der Erweiterung: Grösserer Spielraum für die eigene, fortzuführende Sammlung; Anbindung der Stiftung Sammlung E.G. Bührle; Behebung von Sachzwängen mit Fokus auf den mittelgrossen Wechselausstellungen und dem Kunstdepot.

Die künstlerischen Inhalte und langfristigen Überlegungen definieren die Kunsthaus-Erweiterung. Das räumliche Konzept resultiert daraus und wird deshalb auch den Kern des Wettbewerbs-Programms für die Architekten bilden.

Die drei Partner der Kunsthaus-Erweiterung konnten sich nach der Erstpräsentation vor den Medien über ein weitgehend positives Echo in 46 Printmedien aus der ganzen Schweiz (sechs Millionen Leser) freuen.

Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich 
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich 
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)