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Kunsthaus Zürich

2011 / 2012

25.11.2012
Die Zürcher Bevölkerung hat das Erweiterungsprojekt angenommen

Das Ergebnis der Volksabstimmung vom 25. November 2012 ist ein grosser Erfolg für die Zürcher Kunstgesellschaft. Mit 53.9 zu 46.1 Prozent hat sich die klare Mehrheit der Bevölkerung für die Idee eines Museums für Kunst und Publikum im 21. Jahrhundert ausgesprochen.

29.10.2012
Stadt Zürich verschickt Abstimmungszeitung

Haushalte in der Stadt Zürich erhalten die Abstimmungszeitung zur Kunsthaus-Erweiterung.

05.10.2012
«Das Neue Kunsthaus. Grosse Kunst und Architektur». Die Ausstellung zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich.
Bis 6. Januar 2013 zeigt das Kunsthaus Zürich in einer auf über 1300 m2 inszenierten Ausstellung, welche Angebote es in seiner von David Chipperfield Architects entworfenen Erweiterung ab 2017 dem Publikum macht.

28.09.2012
Abstimmungskomitee gegründet
Wenige Tage nach Festlegung des Abstimmungsdatums (25. November 2012) stellt sich ein unabhängiges, überparteiliches Abstimmungskomitee hinter die Kunsthaus-Erweiterung. Über 160 Personen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur unterstützen das wegweisende Projekt und haben eine eigene Website aufgeschaltet: www.kunsthaus-ja.ch

23.08.2012
Gestaltungsplan wurde verabschiedet
Der öffentliche Gestaltungsplan zur Kunsthauserweiterung wurde mit einer Zweidrittelmehrheit verabschiedet.

04.07.2012
Gemeinderat stimmt zu

Mit grosser Mehrheit (79:41) hat der Zürcher Gemeinderat am 4. Juli den Vorlagen (Finanzierung und Gestaltungsplan) zur Kunsthaus-Erweiterung zugestimmt.

12.06.2012/29.05.2012
Vorberatende Kommission stimmt zu
Die vorberatende Kommission des Gemeinderates hat dem städtischen Beitrag für den Erweiterungsbau des Kunsthauses zugestimmt. Der entsprechende Entscheid der Baukommission zum Gestaltungsplan fiel bereits vor zwei Wochen.

30.05.2012
Die Stiftung Sammlung E.G. Bührle kommt ans Kunsthaus Zürich
In einem am 28. Mai 2012 rechtsgültig unterzeichneten Vertrag regeln die Zürcher Kunstgesellschaft und die Stiftung Sammlung E.G. Bührle die langfristige Leihgabe von rund 190 Gemälden und Skulpturen an das Kunsthaus Zürich. Die international vielbeachtete Sammlung des Industriellen Emil Bührle (1890-1956) soll ab 2017 in der Erweiterung des Kunsthaus Zürich ausgestellt werden. Es entsteht der bedeutendste Schwerpunkt von Malerei des französischen Impressionismus in Europa – ausserhalb von Paris. Der neue Vertrag zwischen der Stiftung Sammlung E.G. Bührle und der Zürcher Kunstgesellschaft ersetzt die im Februar 2006 verfasste Grundsatzvereinbarung und besiegelt die damals erklärte Absicht der Parteien, die Kunstwerke der Sammlung Bührle künftig in der Kunsthaus-Erweiterung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit verbundene Kosten und Einnahmen sind in den Subventionsanträgen enthalten, die der Zürcher Gemeinderat – neben dem Beteiligungskredit an den Bauinvestitionen und einem Zuschuss an die Vorlaufkosten der Kunsthaus-Erweiterung – im Juli 2012 behandelt.

23.04.2012
Kunsthaus Zürich kooperiert mit der Fondation Hubert Looser

Eine herausragende Privatsammlung von moderner und zeitgenössischer Kunst kommt ans Kunsthaus Zürich: Die Sammlung Hubert Looser. Als Dauerleihgabe mit Schwerpunkten auf dem Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art und der Arte Povera ziehen 2017 in die Kunsthaus-Erweiterung 70 Werke ein und ergänzen die eigene Sammlung des Kunsthauses aufs Beste.
Die Sammlung Looser zeugt von einer Haltung, die unbeirrt von jeweiligen Moden Dialoge und Spannungsfelder forciert. Sie führt zu neuen Erlebnissen und Erkenntnissen in der Beschäftigung mit Kunst. Dies deckt sich mit den Zielen des Kunsthauses, seine eigene Sammlung im von David Chipperfield Architects erweiterten Ensemble am Heimplatz dynamisch zu präsentieren: in jährlich wechselnden Konstellationen mit den Werken der Kunsthaus-Sammlung und der Sammlung Looser und  thesenhaft gesetzten Gegenüberstellungen unterschiedlicher Gattungen und Formate.

14.12.2011
Städtischer Beitrag und Gestaltungsplan für die Kunsthaus-Erweiterung

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Stimmbevölkerung einen Investitionsbeitrag von 88 Millionen Franken und eine Beteiligung an den einmaligen Vorlaufkosten der Erweiterung von 5 Millionen Franken. Für den erweiterten Betrieb des Kunsthauses ab 2017 und für den Werterhalt des Erweiterungsbaus beantragt der Stadtrat eine Erhöhung der zukünftigen städtischen Jahresbeiträge um 7,5 Millionen Franken. Gleichzeitig legt der Stadtrat dem Gemeinderat den öffentlichen Gestaltungsplan für das Areal der Kunsthaus-Erweiterung zur Beratung und Entscheidung vor.

12.12.2011
Kantonsrat bewilligt 30 Millionen und Grundstück

Der Kanton Zürich unterstützt den Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich mit 30 Millionen Franken. Der Kantonsrat bewilligte mit 154 zu 1 Stimme den Beitrag aus dem Lotteriefonds an die Stiftung Zürcher Kunsthaus. Er stellt auch das nötig Grundstück im Wert von 15 Millionen Franken im Baurecht für 80 Jahre zur Verfügung.

06.09.2011
Vorprojekt verabschiedet. Abstimmung 2012. Eröffnung 2017
Das Vorprojekt für die Erweiterung des Kunsthaus Zürich steht. Der Entwurf des Architektenteams von David Chipperfield hat damit seine definitive Gestalt angenommen. Gemäss Zeitplan soll die Zürcher Bevölkerung 2012 über das Projekt abstimmen können. Die Eröffnung der Kunsthaus-Erweiterung ist für 2017 geplant. Sie wird Raum bieten für eine dynamische, regelmässig wechselnde Präsentation der Sammlung von Kunst nach 1960, attraktive Wechselausstellungen und den neuen Schwerpunkt Französische Malerei und Impressionismus.
Im Rahmen der Erarbeitung des Vorprojektes wurde das architektonische Grundkonzept des Siegerentwurfs verfeinert und an die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer angepasst. Gleichzeitig wurden der Zeitplan und die Kostenschätzung für die Realisierung des Projekts weiter detailliert. Die Zielkosten liegen bei CHF 178,8 Mio.
Gemäss den Empfehlungen der Baukommission wurden die ober- und unterirdischen Volumen in allen Dimensionen reduziert und der Vorbereich zum Heimplatz vergrössert, so dass sich der Neubau im Stadtbild kleiner präsentieren wird als alle ursprünglichen Entwürfe. Das Kunsthaus hat als Nutzer/Betreiber Eckpunkte seines Business-Plans präsentiert. Unter Beibehaltung des schon bis anhin hohen Eigenfinanzierungsgrads von über 50 Prozent und der im Kulturleitbild der Stadt Zürich ausgewiesenen Subventionierungserhöhung kann der prognostizierte Mehraufwand gedeckt werden.

02.02.2011
Auf Antrag des Vorstehers des Finanzdepartements beschliesst der Stadtrat i.S.v. Art. 84 ZGB die Aufsicht über die Förderstiftung Kunsthaus-Erweiterung zu übernehmen.

26.01.2011
45 Einwendungen gegen Gestaltungsplan

Gegen den Gestaltungsplan zur Erweiterung des Zürcher Kunsthauses sind 45 Einwendungen eingegangen. Ein grosser Teil der Kritiken enthält die gleiche Forderung: Der geplante Neubau des Architekten David Chipperfield soll um einige Meter zurückversetzt werden.
Weil so viele Eingaben denselben Wunsch äussern, wird die Stadt mit der Gruppierung 'Open Pfauen' Kontakt aufnehmen. Die Stadt wird alle Eingaben prüfen. Lehnt sie eine Einwendung ab, muss sie dies in einem Bericht begründen. Dieser wird dann dem Gemeinderat zusammen mit dem Gestaltungsplan vorgelegt.