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Kunsthaus Zürich

Kunsthaus–Erweiterung
Rückblick

29.10.2012
Stadt Zürich verschickt Abstimmungszeitung

Haushalte in der Stadt Zürich erhalten die Abstimmungszeitung zur Kunsthaus-Erweiterung.

05.10.2012
«Das Neue Kunsthaus. Grosse Kunst und Architektur». Die Ausstellung zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich.
Bis 6. Januar 2013 zeigt das Kunsthaus Zürich in einer auf über 1300 m2 inszenierten Ausstellung, welche Angebote es in seiner von David Chipperfield Architects entworfenen Erweiterung ab 2017 dem Publikum macht.

28.09.2012
Abstimmungskomitee gegründet
Wenige Tage nach Festlegung des Abstimmungsdatums (25. November 2012) stellt sich ein unabhängiges, überparteiliches Abstimmungskomitee hinter die Kunsthaus-Erweiterung. Über 160 Personen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur unterstützen das wegweisende Projekt und haben eine eigene Website aufgeschaltet: www.kunsthaus-ja.ch

23.08.2012
Gestaltungsplan wurde verabschiedet
Der öffentliche Gestaltungsplan zur Kunsthauserweiterung wurde mit einer Zweidrittelmehrheit verabschiedet.

04.07.2012
Gemeinderat stimmt zu

Mit grosser Mehrheit (79:41) hat der Zürcher Gemeinderat am 4. Juli den Vorlagen (Finanzierung und Gestaltungsplan) zur Kunsthaus-Erweiterung zugestimmt.

12.06.2012/29.05.2012
Vorberatende Kommission stimmt zu
Die vorberatende Kommission des Gemeinderates hat dem städtischen Beitrag für den Erweiterungsbau des Kunsthauses zugestimmt. Der entsprechende Entscheid der Baukommission zum Gestaltungsplan fiel bereits vor zwei Wochen.

30.05.2012
Die Stiftung Sammlung E.G. Bührle kommt ans Kunsthaus Zürich
In einem am 28. Mai 2012 rechtsgültig unterzeichneten Vertrag regeln die Zürcher Kunstgesellschaft und die Stiftung Sammlung E.G. Bührle die langfristige Leihgabe von rund 190 Gemälden und Skulpturen an das Kunsthaus Zürich. Die international vielbeachtete Sammlung des Industriellen Emil Bührle (1890-1956) soll ab 2017 in der Erweiterung des Kunsthaus Zürich ausgestellt werden. Es entsteht der bedeutendste Schwerpunkt von Malerei des französischen Impressionismus in Europa – ausserhalb von Paris. Der neue Vertrag zwischen der Stiftung Sammlung E.G. Bührle und der Zürcher Kunstgesellschaft ersetzt die im Februar 2006 verfasste Grundsatzvereinbarung und besiegelt die damals erklärte Absicht der Parteien, die Kunstwerke der Sammlung Bührle künftig in der Kunsthaus-Erweiterung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit verbundene Kosten und Einnahmen sind in den Subventionsanträgen enthalten, die der Zürcher Gemeinderat – neben dem Beteiligungskredit an den Bauinvestitionen und einem Zuschuss an die Vorlaufkosten der Kunsthaus-Erweiterung – im Juli 2012 behandelt.

23.04.2012
Kunsthaus Zürich kooperiert mit der Fondation Hubert Looser

Eine herausragende Privatsammlung von moderner und zeitgenössischer Kunst kommt ans Kunsthaus Zürich: Die Sammlung Hubert Looser. Als Dauerleihgabe mit Schwerpunkten auf dem Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art und der Arte Povera ziehen 2017 in die Kunsthaus-Erweiterung 70 Werke ein und ergänzen die eigene Sammlung des Kunsthauses aufs Beste.
Die Sammlung Looser zeugt von einer Haltung, die unbeirrt von jeweiligen Moden Dialoge und Spannungsfelder forciert. Sie führt zu neuen Erlebnissen und Erkenntnissen in der Beschäftigung mit Kunst. Dies deckt sich mit den Zielen des Kunsthauses, seine eigene Sammlung im von David Chipperfield Architects erweiterten Ensemble am Heimplatz dynamisch zu präsentieren: in jährlich wechselnden Konstellationen mit den Werken der Kunsthaus-Sammlung und der Sammlung Looser und  thesenhaft gesetzten Gegenüberstellungen unterschiedlicher Gattungen und Formate.

14.12.2011
Städtischer Beitrag und Gestaltungsplan für die Kunsthaus-Erweiterung

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Stimmbevölkerung einen Investitionsbeitrag von 88 Millionen Franken und eine Beteiligung an den einmaligen Vorlaufkosten der Erweiterung von 5 Millionen Franken. Für den erweiterten Betrieb des Kunsthauses ab 2017 und für den Werterhalt des Erweiterungsbaus beantragt der Stadtrat eine Erhöhung der zukünftigen städtischen Jahresbeiträge um 7,5 Millionen Franken. Gleichzeitig legt der Stadtrat dem Gemeinderat den öffentlichen Gestaltungsplan für das Areal der Kunsthaus-Erweiterung zur Beratung und Entscheidung vor.

12.12.2011
Kantonsrat bewilligt 30 Millionen und Grundstück

Der Kanton Zürich unterstützt den Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich mit 30 Millionen Franken. Der Kantonsrat bewilligte mit 154 zu 1 Stimme den Beitrag aus dem Lotteriefonds an die Stiftung Zürcher Kunsthaus. Er stellt auch das nötig Grundstück im Wert von 15 Millionen Franken im Baurecht für 80 Jahre zur Verfügung.

06.09.2011
Vorprojekt verabschiedet. Abstimmung 2012. Eröffnung 2017
Das Vorprojekt für die Erweiterung des Kunsthaus Zürich steht. Der Entwurf des Architektenteams von David Chipperfield hat damit seine definitive Gestalt angenommen. Gemäss Zeitplan soll die Zürcher Bevölkerung 2012 über das Projekt abstimmen können. Die Eröffnung der Kunsthaus-Erweiterung ist für 2017 geplant. Sie wird Raum bieten für eine dynamische, regelmässig wechselnde Präsentation der Sammlung von Kunst nach 1960, attraktive Wechselausstellungen und den neuen Schwerpunkt Französische Malerei und Impressionismus.
Im Rahmen der Erarbeitung des Vorprojektes wurde das architektonische Grundkonzept des Siegerentwurfs verfeinert und an die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer angepasst. Gleichzeitig wurden der Zeitplan und die Kostenschätzung für die Realisierung des Projekts weiter detailliert. Die Zielkosten liegen bei CHF 178,8 Mio.
Gemäss den Empfehlungen der Baukommission wurden die ober- und unterirdischen Volumen in allen Dimensionen reduziert und der Vorbereich zum Heimplatz vergrössert, so dass sich der Neubau im Stadtbild kleiner präsentieren wird als alle ursprünglichen Entwürfe. Das Kunsthaus hat als Nutzer/Betreiber Eckpunkte seines Business-Plans präsentiert. Unter Beibehaltung des schon bis anhin hohen Eigenfinanzierungsgrads von über 50 Prozent und der im Kulturleitbild der Stadt Zürich ausgewiesenen Subventionierungserhöhung kann der prognostizierte Mehraufwand gedeckt werden.

02.02.2011
Auf Antrag des Vorstehers des Finanzdepartements beschliesst der Stadtrat i.S.v. Art. 84 ZGB die Aufsicht über die Förderstiftung Kunsthaus-Erweiterung zu übernehmen.

26.01.2011
45 Einwendungen gegen Gestaltungsplan

Gegen den Gestaltungsplan zur Erweiterung des Zürcher Kunsthauses sind 45 Einwendungen eingegangen. Ein grosser Teil der Kritiken enthält die gleiche Forderung: Der geplante Neubau des Architekten David Chipperfield soll um einige Meter zurückversetzt werden.
Weil so viele Eingaben denselben Wunsch äussern, wird die Stadt mit der Gruppierung 'Open Pfauen' Kontakt aufnehmen. Die Stadt wird alle Eingaben prüfen. Lehnt sie eine Einwendung ab, muss sie dies in einem Bericht begründen. Dieser wird dann dem Gemeinderat zusammen mit dem Gestaltungsplan vorgelegt.

09.11.2010
Kunsthaus-Erweiterung: Gestaltungsplan öffentlich aufgelegt

Vom 10. November bis 24. Januar 2011 liegt der Gestaltungsplan zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich zur öffentlichen Diskussion auf. Nach diesem Mitwirkungsverfahren werden mögliche Einwendungen gesammelt, bearbeitet und in einem Bericht zuhanden des Gemeinderates zusammengefasst.

18.10.2010
Gründung der Förderstiftung Kunsthaus-Erweiterung
Die Zürcher Kunstgesellschaft hat erklärt, dass sie CHF 75 Mio. aus privaten Mitteln zur Kunsthaus-Erweiterung beitragen wird. Dafür hat sie jetzt eine Sammelstiftung ins Leben gerufen. Ihr Zweck: die Verbuchung der eingehenden Gelder, die Sicherstellung der statutengemässen Verwendung – ausschliesslich zur Finanzierung der Erweiterung – sowie die Erfüllung aller steuertechnischen Vorteile, die sich mit einer Spende an die Stiftung verbinden. Präsident des Stiftungsrates ist der Rechtsanwalt Franz J. Kessler.
In einem ersten Schritt werden grössere Spenden von Stiftungen und Firmen entgegengenommen.

14.04.2010
Zürcher Gemeinderat stimmt Erhöhung des Planungskredits um 11,5 Millionen Franken zu

Das Projekt Kunsthauserweiterung hat eine entscheidende Hürde genommen: Mit 99 zu 3 Stimmen hiess das Stadtparlament am 14.04.2010 die vom Stadtrat beantragte Aufstockung des Projektierungskredits von 6.5 auf 18 Millionen Franken gut. Mit dem Betrag werden detaillierte Kostenvoranschläge, Unterlagen fürs Baugesuch und das Verfahren für den Gestaltungsplan finanziert.

28.10.2009
Projektgesellschaft für Kunsthaus-Erweiterung gegründet

Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs für den Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich hat sich am 27. Oktober 2009 die Projektorganisation als Einfache Gesellschaft formiert. Gesellschafter und somit Bauherr sind die Stadt Zürich, die Zürcher Kunstgesellschaft (ZKG) und die Stiftung Zürcher Kunsthaus (SZK).
Mit der Gründung der Einfachen Gesellschaft Kunsthaus Erweiterung (EGKE) haben die öffentlichen und privaten Partner der Kunsthaus Erweiterung zu Beginn der Projektierungsphase eine Bauorganisation geschaffen. Mit dem Ziel, die Kunsthaus-Erweiterung am Heimplatz zu realisieren, erarbeitet die EGKE den privaten Gestaltungsplan, garantiert die Finanzierung, überwacht das Bauvorhaben und verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit.

24.09.2009
Offener. Grüner. Besser. Das Siegerprojekt nach der Weiterbearbeitung.

Das für die Kunsthaus-Erweiterung in Zürich ausgewählte Projekt von David Chipperfield wurde nach Empfehlungen der Jury in Bezug auf städtebaulichen Kontext und innere Organisation optimiert. Alle vom Preisgericht formulierten Empfehlungen wurden in der Weiterbearbeitung berücksichtigt. Für die Partner und zukünftigen Bauherren der Kunsthaus-Erweiterung – Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus – präsentiert sich das Projekt jetzt offener, grüner und besser. Es ist realisierbar. Ende Oktober werden die Partner eine Projektgesellschaft gründen.
Alle bisherigen Ergebnisse sind im aktuellen Fachbericht zusammengefasst.

15.12.2008
Siegerprojekt vorgestellt, Ausstellung Wettbewerbsprojekte
Mit dem Siegerprojekt von David Chipperfield zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich gewinnt die Idee eines Museums für Kunst und Publikum im 21. Jahrhundert eine markante Form. Diese wurde durch die Partner der Kunsthaus-Erweiterung – Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus am 15. Dezember vorgestellt. Mit grosser Mehrheit wurde das Projekt des renommierten Architekten David Chipperfield zum Sieger des Wettbewerbs der Kunsthaus-Erweiterung gekürt. Die international zusammengesetzte Jury befand, dass der puristisch-elegante Entwurf des britischen Architekten die im Wettbewerbsprogramm vorgegebenen inhaltlichen und städtebaulichen Anforderungen am besten erfüllt. Gemäss Jury-Bericht funktioniert der Erweiterungsbau sowohl für die Kunst wie für das Publikum sehr gut. Das Projekt wird noch verfeinert.

Alle 20 Wettbewerbsbeiträge waren vom 16. Dezember 2008 bis zum 11. Januar 2009 im Vortragssaal des Kunsthaus Zürich ausgestellt. 6000 Besucher haben sich die Ausstellung angeschaut. 

Informationen zu David Chipperfield Architects sind unter www.davidchipperfield.co.uk/ abrufbar.

7.11.2008
David Chipperfield Architects gewinnen Wettbewerb zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich
Die Jury unter Vorsitz von Walter B. Kielholz und moderiert von Prof. Carl Fingerhuth hat im Wettbewerb um die Erweiterung des Kunsthaus Zürich das Projekt des Büros David Chipperfield Architects zum Sieger gekürt. Die Partner der Kunsthaus-Erweiterung – Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus – werden an einer Medienkonferenz am 15. Dezember das Siegerprojekt vorstellen. Anschliessend werden vom 16. Dezember 2008 bis 11. Januar 2009 alle 20 eingereichten Projekte im Kunsthaus öffentlich ausgestellt.

31.3.2008
Start des Architektur-Wettbewerbs
Mit 214 Bewerbungen von Architekten aus 22 Ländern hat das Projekt der Kunsthaus-Erweiterung in Zürich internationale Aufmerksamkeit erzielt. Anfang März wählte das zwanzigköpfige Preisgericht unter Vorsitz des Präsidenten der Zürcher Kunstgesellschaft, Walter B. Kielholz, zwanzig Büros zur Teilnahme am voraussichtlich einstufigen Wettbewerb aus. Unter der Rubrik Erweiterung im Kunsthaus-Magazin 2/08 wird die Jury näher vorgestellt.

Die 20 Teilnehmer stammen aus der Schweiz (9), aus Europa (8) und Übersee (3). Anfang April erhalten die anonym arbeitenden Teams – darunter renommierte, erfahrene Architekten und Architektinnen aber auch zwei Nachwuchsteams – ein umfassendes Briefing. Zentrale Unterlage ist das Wettbewerbsprogramm.
Das gewählte Verfahren sichert die Gleichbehandlung aller Teilnehmer bis zum Feststehen des Siegerprojekts im November. Eventuell schliesst sich eine Weiterbearbeitung durch wenige Büros im ersten Halbjahr 2009 an.

Die Stadt Zürich steht hinter dem Projekt. Der durch den Stadtrat im Herbst 2007 eingebrachte Projektierungskredit in Höhe von 6,5 Millionen Franken wurde am 26. März 2008 mit 113 zu 3 Stimmen vom Gemeinderat bewilligt.

14.12.2007
Architektur-Wettbewerb für die Erweiterung des Kunsthaus Zürich lanciert

Inserate
in Fachmagazinen und Online Plattformen luden vom 14.12.07 bis 1.2.08 Architekten aus der ganzen Welt ein, sich um Teilnahme am Wettbewerb zu bewerben.
Aus der erwarteten Vielzahl von Bewerbern werden 20 geeignete Teams durch die internationale Jury (Vorsitz Walter B. Kielholz, Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft, Moderation Prof. Carl Fingerhuth) für den anonym durchgeführten Wettbewerb ausgewählt.
Unter der Bedingung, dass der Zürcher Gemeinderat den beantragten Projektierungskredit von CHF 6.5 Millionen gesprochen haben wird, werden die ausgewählten Teilnehmer die kompletten Unterlagen im April 2008 erhalten und ihre Arbeit an den Projekten starten.
Im vierten Quartal 2008 wird die Jury die Wettbewerbsbeiträge bewerten und einen Sieger küren. Gegebenenfalls könnten auch mehrere Entwürfe zu einer anonymen Weiterbearbeitung in einer 2. Stufe bestimmt werden, die im ersten Halbjahr 2009 stattfinden würde.

29.8.2007
Entscheidende Weichenstellung für das Projekt Kunsthaus-Erweiterung am Heimplatz

Erfreuliche Entwicklung im Projekt: Seitens des Kantons liegt die Zusicherung des Kantonsschulareals als zukünftigen Standort der Kunsthaus-Erweiterung vor. Ein Start des Architektur-Wettbewerbs vor dem notariellen Abschluss des Landgeschäfts wurde ausdrücklich gutgeheissen. Die letzte Voraussetzung, der sogenannte Projektierungskredit, hat mit dem positiven Stadtratsentscheid in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause seinen Weg durch die politischen Instanzen Gemeinderat und vorberatende Kommission begonnen. Die erste Tranche des Kredits ermöglicht die Durchführung des Wettbewerbs und die Ausarbeitung des Vorprojekts.

An der ersten Medienkonferenz des Projekts Kunsthaus-Erweiterung, die am 29.8.2007 im Vortragssaal zeitgleich zur Veröffentlichung des Stadtratsentscheids stattfand, legte der Lenkungssausschuss die Eckpunkte des Projekts und des weiteren Vorgehens dar: Der Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft, Walter Kielholz, eröffnete mit dem Ausblick auf das Neue Kunsthaus «als einem Museum an der internationalen Spitze», das in einem immer dynamischeren Umfeld international wird bestehen können. Er bekräftigte die Bereitschaft der Kunstgesellschaft, die Hälfte der Investition in den Erweiterungsbau (CHF 150 Mio.) privat zu beschaffen.
Stadtpräsident Elmar Ledergerber, der das Landgeschäft voranbrachte, dankte dem Kanton für seine Bereitschaft, die Kunsthaus-Erweiterung «tatkräftig zu unterstützen» und ihr sprichwörtlich den Boden zu bereiten. Er hob danach die besondere Bedeutung des Grossprojekts für Zürich als Kunst- und Kulturstadt hervor und erläuterte kurz den politischen Prozess im Gemeinderat.
Stadträtin Kathrin Martelli schloss sich mit dem Themenkomplex Städtebau/Architektur an und verdeutlichte die Ziele sowie Eckpunkte des zweistufigen Architekturwettbewerbs, der im Jahr 2008/09 stattfindet. Als beispielhaft bezeichnete sie die kooperativ bewältigten Vorabklärungen von Stadt und Kunsthaus.
Direktor Christoph Becker führte den Bogen zum Inhalt des erweiterten Kunsthauses. Ausgehend vom Ursprung und Umfeld des Kunsthaus Zürich erläuterte er das künstlerische Konzept, das zusammen mit den Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftlern des Kunsthauses definiert wurde. Im Zentrum steht die dynamisierte Bespielung der eigenen Sammlung im Neubau – im spannungsvollen Kontrast zum eher klassischen Format der Sammlung Bührle sowie der Bespielung im heutigen Gebäude – und die verstärkte Öffnung der Institution Kunsthaus. Das Konzept basiert auf den drei Kernideen der Erweiterung: Grösserer Spielraum für die eigene, fortzuführende Sammlung; Anbindung der Stiftung Sammlung E.G. Bührle; Behebung von Sachzwängen mit Fokus auf den mittelgrossen Wechselausstellungen und dem Kunstdepot.

Die künstlerischen Inhalte und langfristigen Überlegungen definieren die Kunsthaus-Erweiterung. Das räumliche Konzept resultiert daraus und wird deshalb auch den Kern des Wettbewerbs-Programms für die Architekten bilden.

Die drei Partner der Kunsthaus-Erweiterung konnten sich nach der Erstpräsentation vor den Medien über ein weitgehend positives Echo in 46 Printmedien aus der ganzen Schweiz (sechs Millionen Leser) freuen.

Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich 
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich 
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Für die Realisation der Erweiterung des Kunsthaus Zürich
unverbindliches Wettbewerbs-Rendering von David Chipperfield Architects Ltd/Imaging Atelier (November 2008)
Heimplatz mit dem heutigen Kunsthaus (helles Gebäude unten) 
und dem Standort der Erweiterung (helles Areal oben) 
© 2007 Geomatik + Vermessung Stadt Zürich
Heimplatz mit dem heutigen Kunsthaus (helles Gebäude unten)
und dem Standort der Erweiterung (helles Areal oben)
© 2007 Geomatik + Vermessung Stadt Zürich
Blick über das Kunsthaus zum Standort der Erweiterung am Heimplatz
Foto © www.jpg-factory.com
Blick über das Kunsthaus zum Standort
der Erweiterung am Heimplatz
Foto © www.jpg-factory.com
Kunsthaus Zürich, Moserbau von 1910
Foto © www.jpg-factory.com
Kunsthaus Zürich, Moserbau von 1910
Foto © www.jpg-factory.com