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Kunsthaus Zürich

Kasse

Bevor die Kasse klingelt

An der Kasse zu arbeiten bedingt Freude am Umgang mit Menschen. Hier kommen viele Fremdsprachen zum Einsatz und Flexibilität ist gefragt: Mit einem Gast wird Englisch gesprochen, mit dem nächsten Französisch und beim dritten freut man sich eventuell darüber, dass man Schwedisch oder Dänisch als Muttersprache hat! An Wochenenden und bei grossen, gut laufenden Ausstellungen ist innere Ruhe und Gelassenheit von Vorteil, denn als Kassiererin bedient man unter Umständen bis zu 1000 Personen am Tag, erklärt den Inhalt der verschiedenen Ticket-Kombinationen, händigt Audioguides aus, empfängt Schulklassen, gibt Auskunft über die unterschiedlichen Workshops usw. Toll ist, dass alle teilzeitangestellt sind und sich somit mit immer neuem Elan an die Kasse setzen können – inspiriert durch ihre Haupttätigkeiten als Sängerin, Schauspielerin, Studentin, Psychologin... – und motiviert durch das gut eingespielte Team. So ist der Einsatz «an der Front» eine interessante Herausforderung, die als eine Art Lebensschulung betrachtet werden kann.
Gabriela Blumer Kamp

Die Arbeit im Hintergrund... ist zwar weniger bunt als an der Front mit den Besuchern aus aller Welt, aber genau so abwechslungsreich und spannend. Hier werden die Artikel der verschiedenen Ticketarten erfasst, beschriftet und je nach Ausstellung und Anlass angepasst, abgeändert oder ergänzt. Es wird unterschieden zwischen Tickets für die permanente Sammlung, die jeweilige Sonderausstellung und dem Kombiticket. Bei diesen drei Arten von Tickets bestehen natürlich noch viele Sonderregelungen, z.B. Eintritt regulär, reduziert oder Gruppentarif. Weiter gibt es verschiedene Unterteilungen für die Angebote und Besuchergruppen, beispielsweise Presse und Kulturschaffende, soziale Reduktionen, Kunstvereine, angemeldete Schulklassen der Stadt Zürich, des Kantons, der Schweiz und dem Ausland. Auch gibt es Sonderangebote mit RailAway, Fnac, Art Cities und der Migros Klubschule, Workshops für Kinder und Erwachsene, Kunsthausnächte, öffentliche und private Führungen, Mitgliedschaften usw. Im Ganzen sind es über 250 Ticketarten, die sich aus der Kombination von Angeboten und Besuchergruppen ergeben und von den Kassiererinnen erfasst werden. Die Tagesabrechnung wird im Hintergrund kontrolliert und all die verschiedenen Eintrittstickets, welche die Kassiererinnen getippt haben, werden täglich in einer Besucherstatistik mit der Vielfalt der verschiedensten Ticketarten unter den jeweiligen Ausstellungen oder Veranstaltungen festgehalten. So kann jederzeit die aktuelle Besucherzahl pro Angebot, die Besucherstruktur und die Summe der Einnahmen ermittelt werden.
Martina Angst