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Kunsthaus Zürich

Mitglieder- und Besucherservice

M wie Mitglied – B wie Besucherservice

Die Mitgliedersaison beginnt im Herbst, wenn die Rechnungen für das kommende Jahr verschickt werden. Nie sonst im Jahr bekommen wir so viele Rückmeldungen: Vom Umzug bis zur
Auswanderung, vom Zusammenziehen, von der Heirat und von bevorstehenden Geburtstagen, an denen man eine Mitgliedschaft verschenken will. Im Mitgliedersekretariat habe ich oft das Gefühl, an allen Veränderungen der Lebensumstände unserer Mitglieder teilzuhaben.

Wenn die Rechnungen verschickt sind, ist es an den Mitgliedern zu zahlen. Und das Geld beginnt recht bald hereinzuströmen. Während der Hochsaison
von Ende Oktober bis Ende Dezember drucken wir pro Tag etwa 300 bis 700 Mitgliederkarten. Noch werden diese von Hand verpackt und dann verschickt. Bis Mitte Januar haben die meisten Mitglieder bezahlt. Im Februar/März schicken wir dann eine Zahlungserinnerung an alle, die sich noch nicht gemeldet haben. Während den Hauptausstellungen verzeichnen wir viele neue Mitgliedschaften – an einem besucherreichen Sonntag haben wir bis zu 50  Neuanmeldungen. In den letzten Jahren kamen durchschnittlich 1000 neue Mitglieder hinzu. Heute sind es
rund 21 000 insgesamt – darauf sind wir stolz.

Anfang März ist die Mitgliederhauptsaison vorbei und ich widme mich vermehrt anderen Projekten: dem Besucherservice. In den letzten Jahren gab es viel zu planen, da wir demnächst in die neue Eingangshalle einziehen. Die ganzen Funktionen im Bereich der Eintrittskasse wurden neu konzipiert und viele Informationen an das Architekturbüro weitergegeben, damit sie das passende Kassenmöbel dazu zeichnen konnten. Deren designorientierte Entwürfe haben wir immer wieder auf ihre Funktionalität überprüft.

Am neuen Infocounter erhalten die Besucherinnen und Besucher kompetenteAuskunft. Dort wird man Ihnen helfen, wenn Sie z.B. wissen möchten ob ein bestimmtes Bild in der Sammlung hängt, bei der Frage wie man eine private Führung buchen kann, wenn Sie ein Taxi oder als Journalist eine Pressemappe benötigen oder eine Verabredung mit einem Kunsthaus-Mitarbeiter haben.

Ohne Ticket können Sie ins Café und in den Shop. Um diese Offenheit zu ermöglichen, mussten wir eine neue Form der Eintrittskontrolle finden. Wir wollten nicht, dass der Besucher an jeder Treppe, jedem Aufzug und jedem neuen Durchgang nach der Eintrittskarte gefragt wird. Daher werden die Besucherinnen und Besucher an der Eintrittskasse einen schicken kleinen Anstecker aus Weissblech statt einer
Eintrittskarte erhalten. Diesen werden sie sich ohne Nadel ans Revers heften können. Auch die veränderte Mitgliederkarte
(Name auf der Rückseite) ist zum Anstecken gedacht. So sehen die Aufsichten, dass bezahlt worden ist und
am Shop garantiert Ihnen der sichtbare Mitgliederstatus ungefragt Prozente.

Wir hoffen ausserdem, mit einem neuen Besucherinformationssystem unsere Beschriftungsprobleme an der Kasse gelöst zu haben. Vorbei ist die Zeit, als wir Ihnen die Preise hoch oben an einem Band präsentierten, vergessen auch der «Sehtest» mit schwarzen Buchstaben auf Folie am Kassenhäuschen. Neu hängen drei Bildschirme
mit allen Preis- und Führungsinformationen in normaler Sehhöhe gleich über den Kassen. Wir denken, Sie und wir werden es etwas einfacher haben als vorher.

Auch die Eintrittskasse und der Shop sind jetzt in der Neuzeit angekommen. Eine computergesteuerte Kasse macht das Zählen der Billette von Hand überflüssig. Im neuen Shop erleichtern Scannerkassen die Lagerhaltung; und die Information an den Kunden, ob ein Artikel noch vorrätig ist oder nicht, ist in nullkommanichts gegeben.

M wie Mitglied ist ein M für Mehr Service, Mehr Effizienz und Mehr Bequemlichkeit, die allen Besucherinnen und Besuchern zugute kommt.

Mitglieder- und Besucherservice,
Carin Cornioley
Foto © Markus Bühler, Lookat
Mitglieder- und Besucherservice,
Carin Cornioley
Foto © Markus Bühler, Lookat