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Kunsthaus Zürich

Museumsaufsicht

Die Aufmerksamen

Vom Besucher kaum wahrgenommen, steht das Aufsichtspersonal gut getarnt in vertrautem Zivil mitten im Geschehen. Ahnungslos marschieren manchmal kunstverträumte  Besucher mit grossen Taschen oder Rucksäcken durch Ausstellungen, bis sie sanft aus ihren Wandelgängen von einer dezent mit «Kunsthaus Zürich» beschrifteten Aufsicht geweckt und auf das unpassende, für Kunstwerke riskante, Gepäckstück hingewiesen werden... .
Bald darauf liegt das Mitbringsel in der Museumsgarderobe deponiert. Der Kunstfreund, rundum sichtlich erleichtert, führt seine Kunstreise fort. Ebenso taucht die «Wache» in Zivil wieder in der Menge unter. Und trotzdem – sucht ein Besucher – im Hause heimisch oder als Tourist, im Rollstuhl oder gehbehindert Hilfe, dann wissen sie Rat und sind die grossen Retter in der Not, die Aufsichten. Und sofort wird geführt, gezeigt, erklärt und geholfen. In vielen Sprachen, direkt, freundlich, unkompliziert und kompetent stehen sie an der Front des Museums in Kontakt mit den Besuchern.
Im Turnus wechseln sie die Sektoren, durchstreifen gefüllte und leere Räume, stets darauf gefasst, im Alarmfall rasch zu reagieren und die notwendigen Schritte vorzunehmen...
Es kommt vor – selten aber es kommt vor, - dass ein Alarm losgeht!!
Schrilles Trillern erschreckt die stehende Ruhe in den Hallen. Hektisch wird zum Pager gegriffen. Konzentriert wird das Display gelesen und schon sind die entsprechenden Aufsichten auf Trab. Sie stürzen in die angezeigte Zone, wo der vermeintliche Dieb das Bild von der Wand löst. Andere Aufsichten besetzen die bereits automatisch gesperrten Türen. Hektik auch hinter den Kulissen. Sicherheitsleute und Restauratoren eilen zum alarmierten Ort, wo zusammen mit dem Aufsichtspersonal der Fall geklärt wird.

«Ich wollte ihn nur streicheln, den Hund aus Bronze von Alberto Giacometti», heisst es allenthalben und der Schreck sitzt dem Besucher tief, ab der plötzlichen Umzingelung.

Entwarnung! Das Hauptportal wird entriegelt und die ausgeschlossenen Besucher dürfen wieder herein und die Eingesperrten wieder hinaus.
Anders hingegen die Alltagssituation:

Freundlich werden Sie von Billette-Kontrolleuren die zugleich Auskunftspersonen sind, empfangen.
Stets bedacht, fragende Blicke zu erhaschen, Auskünfte und Informationen in Wort und Schrift zu beantworten und abzugeben, stehen sie bei der Museumskasse oder vor dem Eingang zur Ausstellung. So finden auch zögernde und unschlüssige Besucher rasch und unkompliziert ihren Weg ins Museum, zum gewünschten Künstler oder in eine Ausstellung.
Ebenso weist Er oder Sie die Besucher (mit Schirm und Mantel) mit freundlicher Geste zur Garderobe hin. Dorthin, wo deponiert werden sollte, was nichts im Museum zu suchen hat.
Vom leichten Jäckchen, Täschchen und Taschen, Koffer und Tramper, vom Proviantsäcklein bis hin zum umfangreichen Bündel vom Einkaufsbummel, kann abgegeben werden. Leichtes und Schweres, Kleines und Grosses, alles verschwindet hinter der Theke der Garderobe – der bedienten Garderobe.
Wahrhaftig eine Knochenarbeit, welche es manchmal zu meistern gilt! Oftmals auch eine Geduldsprobe für die Besucher und die Garderobieren. Wenn’s regnet, ist Museumstag. Dann ist es besonders anstrengend. Die ohnehin grössere Anzahl Besucher möchte raschmöglichst ihre nassen Sachen abgeben, um dann im Museum gemütlich die Ausstellungen anzuschauen.
An solchen Tagen sind die Haken und Bügel rasch besetzt und das Handeln der Garderobieren um so schwieriger und hektischer. Und dennoch: Auskünfte und Tipps werden auch hier von freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vermittelt, den Besuchern noch einen erfrischenden und erlebnisreichen Aufenthalt gewünscht!

Ungeduldige Besucher nehmen ihr Gepäck mit in die Ausstellung – wobei wir wieder am Anfang wären.
Wie wichtig und umfassend in allen Kompetenzen ist die die Arbeit unseres Aufsichtspersonals!

Noëlle Therese Aicher, Andrea Alteneder, Daniele Amore, Cornelia Baldauf, Lorenzo Bernet, Charles Boos, Hanspeter Bossert, Nada Bozic, Jean-Pierre Bucher, Florian Bühler, Sara Burri, Claudia De Moura, Théo Diouf, Daniel Dubs (Leitung), Richard Federer, Pirkko Fleig, Esther Gallagher, Luca Galli, Natan Garcia Garcia, Leta Gredig, Alice Günther, Ewelina Guzik, Jonas Höhn, René Huber, Robert Huber, Jeremy Huldi , Andres Jud, Priska Kalasse, Lina Karam Dor Abadi, Katrin Koyro, Marianne Krummenacher, Karolina Machalica, Pascale Mantovani, Hans-Ulrich Märki, Inge Mathis, James Mindel, Doris Misailidis, Manfred Pfister, Franziska Probst, Werner Salzmann, Paula Santos, Gerd Scherwenke, Karin Schneebeli, Irene Sebesta, Anuya Singarasa, Marianne Singer, Sven Studer, Romana Stutz, Andrea Suter, Botagoz Tynybekova, Marc Vuksanovic, Narimann Wagner, Rose Marie Waller, Peter Wulf, Geraldine Wullschleger, Fabio Zöbeli
Foto © Markus Bühler
Noëlle Therese Aicher, Andrea Alteneder, Daniele Amore, Cornelia Baldauf, Lorenzo Bernet, Charles Boos, Hanspeter Bossert, Nada Bozic, Jean-Pierre Bucher, Florian Bühler, Sara Burri, Claudia De Moura, Théo Diouf, Daniel Dubs (Leitung), Richard Federer, Pirkko Fleig, Esther Gallagher, Luca Galli, Natan Garcia Garcia, Leta Gredig, Alice Günther, Ewelina Guzik, Jonas Höhn, René Huber, Robert Huber, Jeremy Huldi , Andres Jud, Priska Kalasse, Lina Karam Dor Abadi, Katrin Koyro, Marianne Krummenacher, Karolina Machalica, Pascale Mantovani, Hans-Ulrich Märki, Inge Mathis, James Mindel, Doris Misailidis, Manfred Pfister, Franziska Probst, Werner Salzmann, Paula Santos, Gerd Scherwenke, Karin Schneebeli, Irene Sebesta, Anuya Singarasa, Marianne Singer, Sven Studer, Romana Stutz, Andrea Suter, Botagoz Tynybekova, Marc Vuksanovic, Narimann Wagner, Rose Marie Waller, Peter Wulf, Geraldine Wullschleger, Fabio Zöbeli
Foto © Markus Bühler