http://www.kunsthaus.ch/de/information/ueber-uns/funktionsbereiche/sponsoring/?redirect_url=title%3DCommunique

Kunsthaus Zürich

Sponsoring

Cash is King – Art is Queen

Die Finanzierung des Kunsthauses erfolgt auf der einen Seite aus eigenen Mitteln – wie Ticketverkäufe für Ausstellungen, Führungen und Sammlungsbesuche, Erträgen des Museumsshops sowie den Mitgliederbeiträgen an die Zürcher Kunstgesellschaft. Auf der anderen Seite erhält das Kunsthaus Mittel von der öffentlichen Hand (Stadt und Kanton), Beiträge von Stiftungen, Zuwendungen von Unternehmen und von privaten, mäzenatischen Spendern.

Aktives Sponsoring wird im Kunsthaus Zürich seit Beginn der 90er Jahre betrieben und seit 2002 intensiviert: Unternehmungen werden aktiv angesprochen und von einer Ansprechperson persönlich betreut. Sponsoring, ein Unterbegriff des Fundraisings – oder der Mittelbeschaffung, ist im Gegensatz zu diesem wie auch zum Mäzenatentum keine Einbahnkommunikation. Sponsoring ist immer eine Tauschbeziehung, «Image gegen Geld», im Gegensatz zu den stillen Spenden, die oft aus «Liebe zur Kunst» erfolgen. Sponsoring als Marketinginstrument des Sponsors, um strategische Unternehmensziele zu erreichen.

Als Finanzierungsfaktor erhält das Sponsoring in einer Zeit der wirtschaftlich knapper werdenden Mittel im Kulturbetrieb eine immer grössere Bedeutung. Wesentlich für ein erfolgreiches Sponsoring ist das Ausstellungsprogramm. Eine im Publikumszuspruch erfolgreiche Ausstellung garantiert dem Sponsor die Erreichung seiner kommunikativen Ziele.

Neben den Ausstellungen, die breite Zielgruppen erreichen, wie zum Beispiel die Turner-Ausstellung, realisiert das Kunsthaus auch kleinere, wissenschaftliche Ausstellungsprojekte für ein Fachpublikum oder zielgruppenspezifische Events wie die Kunsthausnächte und die Lange Nacht der Museen für trendige, unterhaltungsfreudige Nachtschwärmer sowie Angebote im Bereich der Kunstvermittlung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Das Kunsthaus bietet dem Sponsor individuelle, massgeschneiderte Projekte an. Erfolgreiches Sponsoring bedingt genaues Recherchieren: Der Kunde muss bekannt sein, seine Ziele und seine Zielgruppen. Dann erst wird ihm ein Angebot aus der Palette von Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Projekte oder Infrastruktur unterbreitet. Das Kunsthaus legt Wert auf langfristige Sponsoringbeziehungen und Partnerschaften, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen. Art und Umfang des Projekts entscheiden über die Exklusivität des Sponsoringengagements. Neben der exklusiven Unterstützung durch einen Sponsor ist auch ein Co-Sponsoring durch ein bis zwei Partner denkbar. Die Leistungen des Museums bei einem Sponsoringengagement sind dem Umfang des Engagements angepasst. Das Kunsthaus bietet dem Sponsor eine ideale Kommunikations-Plattform: zielgruppenspezifische, exklusive Veranstaltungen im Museum oder in der Villa Tobler in Verbindung mit einem Paket von Werbe- und PR-Massnahmen. Erfolgreiches Sponsoring erhöht die Publikumsattraktivität des Museums und somit auch die Chance der öffentlichen Förderung, denn es stehen zusätzliche Mittel für eine verbesserte Positionierungsmöglichkeit auf nationaler und internationaler Ebene zur Verfügung. Das Kunsthaus trägt dadurch wesentlich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Zürich bei.

Eine Unterstützung durch Sponsoren bedeutet keine Einflussnahme derselben auf die Inhalte der Ausstellungsprojekte, sondern ein partnerschaftliches Abstimmen der Ziele, Zielgruppen und Kommunikationsmassnahmen. Deshalb: Cash is King, Art is Queen – welcome to the «Club of Royals»!

Monique Spaeti
Verantwortlich für Sponsoring
am Kunsthaus Zürich
Foto © Markus Bühler, Lookat
Monique Spaeti
Verantwortlich für Sponsoring
am Kunsthaus Zürich
Foto © Markus Bühler, Lookat