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Deftig!
Das Kunsthaus Zürich steht vor grossen Veränderungen: Am 25. November dieses Jahres werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Stadt Zürich über den Kredit zur Kunsthaus-Erweiterung abstimmen. Und wenn Sie sich für das Projekt eines Neuen Kunsthauses von David Chipperfield entscheiden, dann wird in Zürich nicht nur das grösste Kunstmuseum der Schweiz entstehen, wir werden auch unser Wechselausstellungsprogramm effizienter machen, die Kunsthaus-Sammlung dynamischer präsentieren, die Kunstvermittlung ausbauen und neue Sammlungen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Wir sind gut vorbereitet auf diesen grossen Schritt mit einem sorgfältig erarbeiteten Businessplan und einem langfristigen Programm, das uns ohne Probleme den Übergang ermöglichen wird. Wie das Neue Kunsthaus aussehen wird und vor allem, was Sie darin erwartet, zeigen wir Ihnen schon in diesem Herbst im grossen Bührlesaal.
Hans Peter Meier, seit drei Jahren unser Finanzchef, übernimmt das Amt des Vizedirektors, das zuvor Christian Klemm bis zu seinem Ausscheiden im Sommer 2011 innehatte. Angesichts der vielfältigen organisatorischen Aufgaben und den finanziellen Herausforderungen ist Hans Peter Meier der richtige Mann am richtigen Ort, und wir freuen uns, dass er dieses Mandat zusätzlich übernimmt. Auch in der Alberto Giacometti-Stiftung gab es eine personelle Veränderung, da Dr. Felix Baumann, langjähriger Direktor des Kunsthauses und Präsident der Alberto Giacometti-Stiftung, sein Amt an den erfahrenen Juristen und Kunstsammler Dr. Alexander Jolles übergibt. Felix Baumann sei an dieser Stelle herzlich gedankt für seinen unermüdlichen und sehr effizienten Einsatz für das Werk Giacomettis, das übrigens mit der Kunsthaus- Erweiterung mehr Raum und mehr Gewicht erhalten wird.
Es geht deftig weiter: Bice Curiger, im vergangenen Jahr Kuratorin der Biennale Venedig, wird im Bührlesaal eine ebenso instruktive wie unterhaltsame Ausstellung über die erfrischend-unkonventionelle Beziehung lebender Künstlerinnen und Künstler mit den grossen Meistern des 17. und 18. Jahrhunderts vorstellen.
Abgerundet wird das Sommerprogramm durch den Grafiker Adrian Zingg, der nicht nur Künstler, sondern auch Unternehmer war und mit seinen Werken einen entscheidenden Beitrag zum Landschaftstourismus geleistet hat, auch das überraschend modern – und zugleich sehr romantisch! Rosa Barba macht Filme der anderen Art, und fürs Kunsthaus entstehen gleich mehrere neue Werke, die Sie im Kabinett sehen werden. Wie Sie sehen, wir sind ziemlich «im Schuss», wie es so schön heisst,
und wir freuen uns auf Sie!
Ihr Christoph Becker
