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Kunsthaus Zürich

Grusswort

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher

Freuen Sie sich mit uns auf die mit Spannung erwartete Überblicksausstellung zu Francis Picabia, unsere Festspielproduktion, die wir in Kooperation mit dem Museum of Modern Art in New York vorbereitet haben. Picabia – «Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann» – ist der zu Unrecht wenig bekannte Grenzgänger zwischen pathetischer Hochkultur und skurrilem Trash, der intelligent, mit maliziöser Schärfe und nicht selten haarsträubend komisch eine Ausnahmeerscheinung der Moderne war, ein echter Dada-Protagonist. Nach dem Erfolg unserer kompakten und hochinformativen Ausstellung über Tristan Tzaras «Dadaglobe» (bald auch in New York zu sehen) richten wir ein Kabinett mit Hauptwerken ein und präsentieren das digitale Grossprojekt der wahrhaft erstaunlichen Dada-Sammlung des Kunsthauses.

Er gehört zu jenen prominenten Künstlern im Nahen Osten, die sich intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen: Akram Zaatari wurde 1966 im südlichen Libanon geboren und lebt in Beirut. In Fotografien, Filmen und Videoinstallationen wendet er sich den Auswirkungen der religiösen Konflikte zu und wird zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in der Schweiz vorgestellt.

Und schon laufen die Vorbereitungen für die nächste Grossausstellung auf Hochtouren: Ab Ende Oktober werden, zum ersten Mal überhaupt, rund 75 aufwendig restaurierte Gipsskulpturen Alberto Giacomettis zu sehen sein, pünktlich zum 50. Todestag des weltweit hochgeschätzten (und teuersten) Schweizer Künstlers. Und kein geringerer als der Starfotograf Peter Lindbergh, der bekanntermassen die schönsten Frauen der Welt vor der Linse hat, macht zur Zeit neue Aufnahmen der spektakulären Giacometti-Gipse.

Wir freuen uns auf Sie im Kunsthaus und danken herzlich für den überaus regen Besuch!

Christoph Becker

Christoph Becker
Foto © Severin Jakob
Christoph Becker
Foto © Severin Jakob