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Kunsthaus Zürich

Ausstellungen

Temporäre Ausstellungen haben am Kunsthaus eine mehr als hundertjährige Tradition. Sie sollen die Komplexität der Kunst verständlich machen, ideengeschichtliche Zusammenhänge erschliessen und neue Erkenntnisse liefern. Die Qualität einer Ausstellung resultiert aus der Durchdringung von thesenhafter Setzung und visueller Inszenierung. Bei den Ausstellungen, wie bei den Sammlungspräsentationen, entscheidet der Erkenntnisgewinn über das kulturelle Gewicht der Institution und ihre langfristige Attraktivität.

Das Kunsthaus Zürich führt pro Jahr durchschnittlich drei Ausstellungen im Bührlesaal, drei Ausstellungen mittlerer Grösse und drei Kabinett- oder Dossier-Ausstellungen durch. Das mittel- und langfristige Programm wird von den Kuratorinnen und Kuratoren in enger Abstimmung mit der Ausstellungsorganisation erarbeitet. Den monografischen und thematischen Ausstellungen im Bührlesaal kommt im Gesamtbudget ein besonderes Gewicht zu, nicht zuletzt vor dem Hintergrund hoher und weiter steigender Versicherungsprämien für Leihgaben. Ohne zusätzliche Mittel von Partnern und Sponsoren wäre das Ausstellungsprogramm des Kunsthauses nicht realisierbar.

Die Ausstellungstätigkeit wird so eng wie möglich mit der Sammlung verknüpft. Das Spektrum der Ausstellungsthemen reicht vom späten 18. bis zum 21. Jahrhundert und schliesst neben klassischen Formaten auch experimentelle Ausstellungen ein. In grösseren Abständen können Ausstellungen ausserhalb dieses Spektrums stattfinden. Vielfältige Kooperationen mit internationalen Museen ermöglichen dem Kunsthaus den weltweiten Austausch von Leihgaben und Projekten. Um das Renommé des Kunsthauses als verlässlicher Partner weiter auszubauen, wird Wert gelegt auf die eigene Leistung des Hauses wie auf das hohe inhaltliche und ästhetische Niveau aller Produktionen.