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Kunsthaus Zürich

Teresa Hubbard / Alexander Birchler

Teresa Hubbard (*1965) und Alexander Birchler (*1962) komponieren ihre Photographien, indem sie in aufwendigen Aufbauten die Aufnahmen in langwierigen Prozessen vorbereiten. In der Serie «Stripping», 1998, blickt man in leicht surreal wirkende Räume, in welchen sich jeweils eine Frau aufhält. Den Räumen scheint oft eine Wand zu fehlen, denn sie gewähren ungewohnte Einblicke, ja sie ermöglichen dem Auge, sich gleichzeitig drinnen wie draussen oder im oberen wie im unteren Stockwerk eines Hauses aufzuhalten. Es sind subtile, unerklärliche Diskrepanzen, die sich hier auftun. Ahnungen kommen auf, dass das ausführliche Gezeigte nur die äussere Schicht von weiterhin dahinter verborgenen atmosphärischen Räumen ist.

Teresa Hubbard und Alexander Birchler haben sich als Künstlerpaar in der Art, wie es Gustave Flaubert für seine Madame Bovary tat, in die Seele einer Frau in ihren inszenierten Fotos eingefühlt. Herausgekommen sind dichte Bilder der Innerlichkeit.

Teresa Hubbard (*1965) / Alexander Birchler (*1962)
Ursula, 1998
(from the series «Stripping»)
C-Print; 145 x 180 cm
Kunsthaus Zürich, Fotosammlung
© Teresa Hubbard/Alexander Birchler
Teresa Hubbard (*1965) / Alexander Birchler (*1962)
Ursula, 1998
(from the series «Stripping»)
C-Print; 145 x 180 cm
Kunsthaus Zürich, Fotosammlung
© Teresa Hubbard/Alexander Birchler