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Kunsthaus Zürich

Spätgotische Malerei

Im 15. Jahrhundert blühte die Tafelmalerei zur Ausgestaltung der Altäre für das Seelenheil der Betrachter und Stifter wie in ganz Oberdeutschland auch in der Schweiz. Hier bezeichneten die um 1500 führenden Maler ihre Bilder mit roten und weissen Nelken: Im Kunsthaus sind die vier in Bern und Zürich tätigen Hauptmeister vertreten. Die vier grossen Tafeln des Michaelsaltars, wohl von Hans Leu dem Älteren, sind das eindrücklichste Zeugnis der Altzürcher Kunst, das den Bildersturm von 1524 überlebte.

Der jüngere Zürcher Nelkenmeister 
(Hans Leu der Ältere, tätig ca. 1490–1505)
Der Höllensturz. Erzengel Michael im Kampf mit Luzifer
Öl auf Holz, 169,5 x 116,5 cm
Gottfried Keller-Stiftung, 1929
Der jüngere Zürcher Nelkenmeister
(Hans Leu der Ältere, tätig ca. 1490–1505)
Der Höllensturz. Erzengel Michael im Kampf mit Luzifer
Öl auf Holz, 169,5 x 116,5 cm
Gottfried Keller-Stiftung, 1929