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Kunsthaus Zürich

Surrealismus

Der Surrealismus will geheime Ängste und Hoffnungen aus der Tiefe der Psyche locken; dabei bedient er sich bald abstrakter, aber zeichenhaft anspielungsreicher Formen, wie bei Mirò und Max Ernst, bald hyperrealer Elemente in irrealen Verbindungen, wie bei Magritte: Beide Richtungen findet man im Kunsthaus in guten Beispielen vertreten. – Erstaunliche Verwandlungen ereignen sich in der Traumwelt Salvador Dalí’s: Männliche Hände ohne Körper schlingen sich um eine modische Dame – da erblüht der Kopf zum Rosenbouquet, das eine Bein spannt sich zum Glied einer Schaufensterpuppe, das andere zerfliesst in die Draperie des Kostüms, während sich die Möbel lebendig zu regen beginnen. Die einsame, erstarrte Figur im leeren, fliehenden Raum, der Zypresshain auf dem Löwenkopf erinnern an die Romantik Böcklins und de Chiricos.

Salvador Dalí (1904–1989)
Femme à tête de roses, 1935
Öl auf Holz, 35 x 27 cm
Erworben 1964
© ProLitteris
Salvador Dalí (1904–1989)
Femme à tête de roses, 1935
Öl auf Holz, 35 x 27 cm
Erworben 1964
© ProLitteris