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Kunsthaus Zürich

George Baselitz

Baselitz, offensichtlich die stärkste Begabung unter den deutschen Malern seit 1945, beeindruckt im Kunsthaus mit der zwanzigteiligen Arbeit 45, dem monumentalen Nachtessen in Dresden, dem Diptychon Das Atelier und zwei Skulpturen. Der ungewöhnliche Katzenkopf gehört zu den sogenannten Frakturbildern, die Baselitz zu seiner bekannten Umkehrung des Motivs führten. In ihnen spricht sich der Konflikt zwischen dem die damalige westdeutsche Kunst beherrschenden abstrakt malerischen Tachismus und dem im Osten vorgeschriebenen «sozialistischen Realismus» aus: Diesen lehnte Baselitz ab und übersiedelte in den Westen, doch wollte er nicht auf die inhaltliche und psychologische Komplexität erkennbarer Gegenstände verzichten.

Georg Baselitz (1938)
Katzenkopf, 1966/67
Öl auf Leinwand. 163 x 130 cm
Erworben 1983
Georg Baselitz (1938)
Katzenkopf, 1966/67
Öl auf Leinwand. 163 x 130 cm
Erworben 1983