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Kunsthaus Zürich

Oskar Kokoschka

Bereits in seinen ersten Gemälden befreite sich der junge Kokoschka von der Jugendstil-Ornamentik, in welche die Wiener um Gustav Klimt die psychischen Spannungen bannten: von diesen frühen Bildnissen bis zu den malerischen Farbexplosionen der Altersjahre in Vevey sind alle Stationen dieses wechselreichen Künstlerlebens im Kunsthaus mit repräsentativen Werken vertreten. – In dem sogenannten Stilleben mit Putto und Kaninchen gestaltete Kokoschka in einem merkwürdigen Gleichnis das Zerbrechen des Liebesverhältnis mit Alma Mahler, das er in seinem Hauptwerk Die Windsbraut (Kunstmuseum Basel) noch kurz zuvor gefeiert hatte. Die beiden Gemälde zeigen in ihren schillernd leuchtenden Farben seine visionäre Gestaltungskraft auf ihrem Höhepunkt.

Oskar Kokoschka (1886–1980)
Stilleben mit Putto und Kaninchen, 1914
Öl auf Leinwand. 90 x 120 cm
Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1987
© ProLitteris
Oskar Kokoschka (1886–1980)
Stilleben mit Putto und Kaninchen, 1914
Öl auf Leinwand. 90 x 120 cm
Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1987
© ProLitteris