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Kunsthaus Zürich

Johann Heinrich Füssli

Füssli lernte schon während seines Theologiestudiums durch Johann Jacob Bodmer die neue, aufs Wunderbare und Erhabene zielende Genieästhetik und ihre Heroen kennen - Homer und das Nibelungenlied, Dante, Milton und Shakespeare. Als er 1770 nach Rom kam, um sich ganz der bildenden Kunst zu widmen, überwand er sogleich durch eine resolute Straffung und Zuspitzung der künstlerischen Mittel und eine entsprechend scharfe emotionale Steigerung den lieblichen Frühklassizismus zugunsten einer entschieden flächigen, konzeptuellen, antinaturalistischen und damit modernen Gestaltungsweise. 1779 liess er sich definitiv in London nieder: der wild Swiss erregte mit seiner exzentrischen Kunst bald Aufmerksamkeit und dominierte als Professor und Keeper jahrzehntelang die Royal Academy.

Johann Heinrich Füssli (1741–1825)
Titania erwacht, von aufwartenden Fairies 
umgeben und in Verzückung an den 
eselsköpfigen Bottom geschmiegt, 1793/94
Nach: Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, IV, 1
Öl auf Leinwand, 169 x 135 cm
Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1941
Johann Heinrich Füssli (1741–1825)
Titania erwacht, von aufwartenden Fairies
umgeben und in Verzückung an den
eselsköpfigen Bottom geschmiegt, 1793/94
Nach: Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, IV, 1
Öl auf Leinwand, 169 x 135 cm
Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1941