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Kunsthaus Zürich

Salomon Gessner

Von 1781–88 verbrachte Gessner die Sommermonate als Sihlherr im Forsthaus des Sihlwaldes. In diesen Jahren führt er seine Gouache-Malerei zur Meisterschaft. Pittoreske Landschaftsfragmente aus den Studienmappen verschmelzen mit arkadischen Wunschlandschaften, die Gessner meistens mit elementaren Naturgottheiten staffiert. Durch formale Analogien und farbige Korrespondenzen weisen diese Maleridyllen symbolisch auf eine verinnerlichte Erfahrung von Natur, die sich ihm, ein Jahrhundert vor Arnold Böcklin und als Vorläufer der idealen Landschaftsmalerei, als eine Harmonie der Gegensätze zu erkennen gibt.

Salomon Gessner (1730–1788)
Die Apfellese, 1788
Gouache
Dauerleihgabe der Stadt Zürich 1818
Salomon Gessner (1730–1788)
Die Apfellese, 1788
Gouache
Dauerleihgabe der Stadt Zürich 1818