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Kunsthaus Zürich

Forschungsprojekt 2017-2019
Provenienzen der Grafischen Sammlung

Das vom Bundesamt für Kultur geförderte Projekt dient der Erforschung und Veröffentlichung der Provenienzen aller Neuzugänge der Grafischen Sammlung im Zeitraum von 1933 bis 1950. In dieser Zeit gelangten rund 10‘000 Werke auf Papier entweder als Schenkung oder als Erwerbung in die Grafische Sammlung. Die Provenienzen dieser Blätter und Konvolute sind anhand des Inventars oft nur lückenhaft nachvollziehbar. Ziel des Projekts ist es, diese Provenienzen für den Zeitraum von 1933 bis 1945 durch Recherchen weit möglichst zu klären und zu prüfen, ob Blätter aus einschlägigen Quellen (Galerien, Auktionshäuser, private Anbieter) stammen, die im Verdacht stehen, mit NS-Raubkunst Handel getrieben zu haben.

Das wissenschaftliche Forschungsprojekt wird in der Grafischen Sammlung des Kunsthauses mit den Originalen und den zugehörigen Akten des Archivs durchgeführt, schliesst aber auch weitergehende Recherchen und Kooperationen mit anderen Grafischen Sammlungen in Schweizer und internationalen Museen ein.

Erste Resultate werden voraussichtlich im Herbst 2018 online publiziert – sowohl auf der Website des Kunsthauses als auch auf dem internationalen Graphikportal des Arbeitskreises Graphik vernetzt.

Grundlagenforschung: Inventar der Handzeichnungen und Inventar der Kupferstichsammlung, ab 1915
Grundlagenforschung: Inventar der Handzeichnungen
und Inventar der Kupferstichsammlung, ab 1915