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Kunsthaus Zürich

Retusche

Unter dicken Gipskrusten konnte keine Patina mehr erhalten werden. Diese blanken Stellen wurden chemisch mit Kupfernitrat und Schwefelverbindungen nachpatiniert.
 
Die farblich vollständig in Grün umgewandelten Oberflächen an den bewitterten Stellen wurden mit Acrylharzdispersion und z.T. Pulverpigment retuschiert. Die Farbe wurde dabei lasierend aufgetragen. Mit dieser Technik konnten alle Bereiche optisch geschlossen werden und tragen nun zu einem einheitlichen Gesamtbild bei.

Bereiche mit verloren gegangener Patina (Foto: G. Pegurri)
Bereiche mit verloren gegangener Patina
(Foto: G. Pegurri)
Chemisch patinierte Bereiche im Vergleich (Foto: G. Pegurri)
Chemisch patinierte Bereiche im Vergleich
(Foto: G. Pegurri)
Acrylretuschen (Foto: G. Pegurri)
Acrylretuschen
(Foto: G. Pegurri)
Die Kupfernitrate und Schwefelverbindungen werden mit dem Pinsel direkt auf das blanke Metall aufgetragen. (Foto: G. Pegurri)
Die Kupfernitrate und Schwefelverbindungen werden mit dem Pinsel direkt auf das blanke Metall aufgetragen.
(Foto: G. Pegurri)
Retusche der durch Wasserläufe verloren gegangene Patina mit Acrylfarbe (Foto: G. Pegurri)
Retusche der durch Wasserläufe verloren gegangene Patina mit Acrylfarbe
(Foto: G. Pegurri)