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Kunsthaus Zürich

Das Verschieben des Höllentors
auf den Tieflader

Das Anheben des Tores wird von einem einzelnen Kran übernommen. Für das Drehen jedoch sind zwei Kräne notwendig.
Für das Anheben werden die Haken in den dafür vorgesehenen Ösen im neuen Stahlkorsett eingehängt. Die Gurte für das Drehen des Tors sind direkt am Transportrahmen befestigt.
Nach der Positionierung des Höllentors auf die Rückseite werden die zugänglichen Stellen auf eventuelle Risse untersucht.
Die minimale Torsion in den aneinander geschraubten  Metallteilen führte zu einer leichten Öffnung weniger, schon vorhandener Mikrorisse.
Die Figur „Der Denker“ muss aufgrund der waagrechten Position während des Transports nach hinten abgestützt werden. Das Eigengewicht zusammen mit der Vibration während der Fahrt könnte sonst zu Spannungen und Rissen an der Nahtstelle führen.
„Die drei Schatten“, die zur Konservierung und Restaurierung vom Tor genommen wurden, werden in einer separaten Kiste nach London transportiert.

Abend des 5. September 2006 ist der Sattelschlepper mit seiner wertvollen Fracht startklar. Er erreicht London in den frühen Morgenstunden des 9. September.

Das Höllentor wird für die Drehung auf die Rückseite positioniert. (Foto: K. Mürer)
Das Höllentor wird für die Drehung auf die Rückseite positioniert.
(Foto: K. Mürer)
Der zweite Kranwagen übernimmt das Anheben des unteren Teils. (Foto: K. Mürer)
Der zweite Kranwagen übernimmt das Anheben des unteren Teils.
(Foto: K. Mürer)
Das Tor in seiner horizontalen Position. Die Vorbereitungen für eine Überdachung des Höllentors beginnen. (Foto: K. Mürer)
Das Tor in seiner horizontalen Position.
Die Vorbereitungen für eine Überdachung des Höllentors beginnen.
(Foto: K. Mürer)
Position des Tors auf dem Sattelschlepper. Letzte Arbeiten an der Überdachung. (Foto: K. Mürer)
Position des Tors auf dem Sattelschlepper.
Letzte Arbeiten an der Überdachung.
(Foto: K. Mürer)
Das Tor erhält eine Plastikplane zum Schutz vor äußeren Einflüssen und ist danach zum Abtransport bereit. (Foto: F. Forrer)
Das Tor erhält eine Plastikplane zum Schutz vor äußeren Einflüssen und ist danach zum Abtransport bereit.
(Foto: F. Forrer)