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Kunsthaus Zürich

Ferdinand Hodler

Kunsttechnologische Untersuchung

Rechter oberer Bildteil im Durchlicht (Aufnahme mit starker Lichtquelle von der Rückseite bei abgedunkeltem Raum):
Sichtbar werden das Mittelkreuz des Keilrahmens sowie die sehr dünn aufgetragene Malerei, die das Licht hindurch scheinen lässt.
Rechter oberer Bildteil im Durchlicht (Aufnahme mit starker Lichtquelle von der Rückseite bei abgedunkeltem Raum):
Sichtbar werden das Mittelkreuz des Keilrahmens sowie die sehr dünn aufgetragene Malerei, die das Licht hindurch scheinen lässt.

Vor Beginn der konservatorischen und restauratorischen Massnamen stehen ausführliche kunsttechnologische Untersuchungen. Unter zu Hilfenahme von technischen und optischen Hilfsmitteln sollen der Malschichtaufbau sowie verwendete Materialien in Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern analysiert und Fragen zum Herstellungsprozess geklärt werden:

Handelt es sich bei dieser extrem matten Malerei wirklich um Ölfarbe oder mischte Hodler dem Bindemittel andere Zugaben bei?

Detail vom unteren Spannrand: Die Aufspannung der Leinwand auf den Keilrahmen erfolgte nach dem Malprozess.
Detail vom unteren Spannrand: Die Aufspannung der Leinwand auf den Keilrahmen erfolgte nach dem Malprozess.

Interessant scheint auch der Vergleich beider Fassungen, was die Übereinstimmung der Figuren und die Frage der Übertragung einer Vorzeichnung betrifft. Schon mit blossem Auge sind Bleistiftstriche auf der Malerei und Quadraturen unter der Malerei erkennbar.