http://www.kunsthaus.ch/de/sammlung/restaurierung/beispiele-aus-der-praxis/restaurierungsprojekt-fortsetzung/?redirect_url=title%3DM%3F%3F%20ac%153%3F%C2%A9tho

Kunsthaus Zürich

Herbert Distel

Konservierungs- und Restaurierungsprojekt

Bisher wurden einige dieser Themen in einer Bachelor-Thesis des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung der Hochschule der Künste Bern von 2008/2009 behandelt. Es erfolgte die Erstellung einer formal und inhaltlich geeigneten Datenbank mit dem Softwareprogramm FileMaker Pro 10. Zudem fanden optische Untersuchungen und fotografische Dokumentationen zu 200 Miniaturobjekten statt sowie die Eingabe der evaluierten Daten in die Datenbank. Die Daten wurden ausgewertet und zukünftige Arbeitsschritte geplant. Es hat sich gezeigt, dass etwa 30 Prozent der 200 Miniaturobjekte gefährdet oder akut gefährdet sind. Für die Einstufung «akut gefährdet» sind unter anderem die Degradationsphänomene «aufstehende Malschicht», «„Objekt losgelöst»“, «Bestandteile losgelöst» und ein spezieller Montageschaden ausschlaggebend. Der Montageschaden kommt bei Miniaturobjekten vor, deren Papierträger mit beidseitigem Klebeband direkt auf die Kästchenwand angebracht wurde. Bestandteile des Klebemittels oder dessen Trägers migrieren in das Papier und verändern dessen Materialität. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Ab Januar 2010 schliessen sich zunächst die Untersuchungen und Datenerhebungen zur Kunsttechnologie und zum Zustand der 300 verbleibenden Miniaturobjekte an. Daraufhin folgen Materialanalysen und konservatorische Massnahmen an einzelnen Miniaturobjekten. Abschliessend finden die weiteren, oben genannten Massnahmen statt.

Dank der freundlichen Unterstützung von Bank Julius Bär, ist es nun möglich diese Arbeiten an dem Schubladenmuseum durchführen zu lassen.

Konservierungs- und Restaurierungsprojekt

Das Schubladenmuseum von Herbert Distel

Für die optischen Untersuchungen der Miniaturobjekte werden eine Handtaschenlampe und eine Lupe der Firma Zeiss verwendet. Darüber hinaus werden im Umgang mit den Schubladen Baumwollhandschuhe getragen und die nicht betroffenen Kästchenreihen zum Schutz vor mechanischen Schäden mit Kartons abgedeckt.
Für die optischen Untersuchungen der Miniaturobjekte werden eine Handtaschenlampe und eine Lupe der Firma Zeiss verwendet. Darüber hinaus werden im Umgang mit den Schubladen Baumwollhandschuhe getragen und die nicht betroffenen Kästchenreihen zum Schutz vor mechanischen Schäden mit Kartons abgedeckt.
Die fotografische Dokumentation der Miniaturobjekte findet mit einer Spiegelreflex-Digitalkamera der Firma Canon statt. In dem abgedunkelten Raum werden zwei Tageslichtlampen aufgestellt und eine kleine Farbskala mit Zentimetermass wird im oder neben dem Kästchenraum platziert. Auch hier sind die nicht betroffenen Kästchenreihen abgedeckt, diesmal zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung.
Die fotografische Dokumentation der Miniaturobjekte findet mit einer Spiegelreflex-Digitalkamera der Firma Canon statt. In dem abgedunkelten Raum werden zwei Tageslichtlampen aufgestellt und eine kleine Farbskala mit Zentimetermass wird im oder neben dem Kästchenraum platziert. Auch hier sind die nicht betroffenen Kästchenreihen abgedeckt, diesmal zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung.