http://www.kunsthaus.ch/de/sammlung/restaurierung/beispiele-aus-der-praxis/restaurierungsprojekt/?redirect_url=title%3DM%3F%C2%A9thodologie

Kunsthaus Zürich

Herbert Distel

Konservierungs- und Restaurierungsprojekt

Das Konservierungs- und Restaurierungsprojekt hat zum Ziel den materiellen Bestand und die inhaltliche Aussagekraft des Schubladenmuseums möglichst weitgehend zu erhalten. Da die Sammlung der 500 Miniaturobjekte ein Hauptbestandteil des Kunstwerks darstellt, ist dafür die Dokumentation der Kunsttechnologie und des Zustands sämtlicher Sammlungsbeiträge ein wesentlicher Faktor. Durch die Zustandsaufnahme können gefährdete Miniaturobjekte systematisch identifiziert werden und diesbezüglich eine Prioritätenliste für zukünftige Massnahmen erstellt werden. Zudem wird derart ein so genanntes „Monitoring“ ermöglicht, in welchem der gegenwärtige Zustand als Referenz für zukünftige Zustände wirkt und Materialveränderungen sowie Schäden festgestellt werden können. Neben der gezielten, konservatorischen Behandlung der gefährdeten Miniaturobjekte, sollen detaillierte Konzepte für die Umgebungsbedingungen und die Verpackungen sämtlicher Bestandteile des Schubladenmuseums während Lagerung, Transport und Ausstellung entwickelt und verwirklicht werden. Dadurch können Schäden durch Klimaschwankungen, ungeeignete Beleuchtung, Einwirkung von Schadstoffen, Schwingungen und mechanische Belastungen in der Zukunft vermieden werden. Zuletzt wurde noch die Reinigung und Festigung des weissen Schubladenkastens vorgenommen und alle 500 Kästchenräume gereinigt. Die Fassungsfehlstellen wurden so weit wie nötig retuschiert, um wieder ein gepflegtes Museum präsentieren zu können.

Bei Edi Brunners «Apollo 11» (1971) haben sowohl das Klebemittel für die Montage, als auch das Klebemittel für die Verbindung von Rahmen und Fotografie mit der Alterung an Klebekraft nachgelassen. Das Objekt hängt deplatziert im Kästchen. Der Kunststoff-Rahmen hat sich von der Fotografie gelöst und kann leicht verloren gehen. Die Montage, sowie die Verbindung von Rahmen und Fotografie müssen dringend erneuert werden.
Bei Edi Brunners «Apollo 11» (1971) haben sowohl das Klebemittel für die Montage, als auch das Klebemittel für die Verbindung von Rahmen und Fotografie mit der Alterung an Klebekraft nachgelassen. Das Objekt hängt deplatziert im Kästchen. Der Kunststoff-Rahmen hat sich von der Fotografie gelöst und kann leicht verloren gehen. Die Montage, sowie die Verbindung von Rahmen und Fotografie müssen dringend erneuert werden.
Bei Kuno Gonschiors «Kugel» (1971), ist die Bindung zwischen Malschicht und hölzernem Träger geschwächt. An mehreren Stellen hebt sich die Malschicht vom Träger ab und an einigen Stellen ist sie ausgebrochen. Die Malschicht muss dringend niedergelegt und gefestigt werden.
Bei Kuno Gonschiors «Kugel» (1971), ist die Bindung zwischen Malschicht und hölzernem Träger geschwächt. An mehreren Stellen hebt sich die Malschicht vom Träger ab und an einigen Stellen ist sie ausgebrochen. Die Malschicht muss dringend niedergelegt und gefestigt werden.