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Kunsthaus Zürich

Zürcher Nelkenmeister

Mit den beiden Aussenflügeln eines grossen Michaelis-Altares des jüngeren Zürcher Nelkenmeisters (Hans Leu dem Älteren) besitzt das Kunsthaus Zürich die wohl bedeutendsten Zeugnisse der Blütezeit der Zürcher Malerei vor dem Bildersturm 1524. Die um 1490 geschaffenen Altarflügel wurden zu einem unbekannten Zeitpunkt gespalten, so dass heute in der Kunsthaus-Sammlung alle vier Seiten mit den Darstellungen des „Höllensturzes“, des „Jüngsten Gerichts“, der „Anbetung der Könige“ und der „Ausgiessung des Heiligen Geistes“ ständig präsentiert werden.

Im Jahr 2002 wurde anlässlich der Bilderwahl-Ausstellung bereits die Tafel mit dem „Höllensturz“ restauriert.

Dank freundlicher Unterstützung der
Stiftung BNP Paribas Schweiz
ist es nun möglich, eine Restaurierung auch an der Tafel mit der „Ausgiessung des Heiligen Geistes“ durchführen zu lassen.

Mit den Restaurierungsarbeiten wurde Anfang Juni 2009 begonnen. Ab Mitte November 2009 wird die dann frisch restaurierte Tafel wieder in der ständigen Sammlung des Kunsthauses zu besichtigen sein.

Zürcher Nelkenmeister
Anlass und Ziel der Restaurierung

Bisherige Restaurierungsmassnahmen seit 1.6.2009
Bildträger und Rahmen
Malschicht

Der jüngere Zürcher Nelkenmeister (Hans Leu der Ältere): Die Ausgiessung des Heiligen Geistes, um 1490. Tempera auf Nadelholz, 167 x 114 cm. Schenkung der Erben August Abegg, Inv. Nr.: 1928.  (Vorzustand im originalen Rahmen)
Der jüngere Zürcher Nelkenmeister
(Hans Leu der Ältere)
Die Ausgiessung des Heiligen Geistes, um 1490
Tempera auf Nadelholz, 167 x 114 cm
Schenkung der Erben August Abegg, Inv. Nr.: 1928
(Vorzustand im originalen Rahmen)