20.04. – 15.07.2018
5. Mai
Fashion Ball
Fashion Drive
Extreme Mode
in der Kunst
Eine Kooperation mit
Unterstützt von

Willkommen

Von der Schlitzmode über die Schamkapsel zu Haute Couture und Streetwear: 200 Werke zeugen davon, wie Kunstschaffende die Modewelt über Jahrhunderte wahrgenommen, kommentiert und beeinflusst haben. Die Ausstellung reicht von malerischen und plastischen Erscheinungen der Renaissance bis in die Gegenwart.

Sie umfasst Gemälde, Skulpturen, Installationen, Grafiken und Aquarelle, Fotografien, Filme, Kostüme und Rüstungen von rund 60 Künstlerinnen und Künstlern.

Unter den von den Kuratoren Cathérine Hug und Christoph Becker zusammengestellten Leihgaben sind wahre «Hingucker», wie ein Faltenrockharnisch (um 1526), den die Schweiz noch nicht gesehen hat. Auch Werke der English School haben ihr Heimatland erstmals verlassen oder sind, wie das Gemälde von Robert Peake, das die «Gentlewoman of the Privy Chamber to Queen Elizabeth I» (um 1600) in kostbar besticktem Seidenkleid zeigt, plötzlich aus Privatsammlungen aufgetaucht.

Die Ausstellung berücksichtigt die Darstellung von Herren- und Damenmoden gleichermassen. Und sie ist durchaus kritisch. Karikaturen aus der Lipperheideschen Kostümbibliothek in Berlin nehmen die Fashionistas und Designer des 19. Jahrhunderts aufs Korn. Und wenn Jakob Lena Knebl (*1970) Skulpturen von Maillol und Rodin einkleidet, die sonst souverän ihre Nacktheit zur Schau tragen, geht es der «hohen Kunst» an den Kragen. Die Künstler und das Publikum sind sich der zwei Seiten der Mode – besser, des Modetriebs – bewusst. Inspiration, Innovation und Selbstermächtigung des Individuums einerseits stehen Ausgrenzungstendenzen und dem Ressourcenverschleiss gegenüber. In der Zusammenstellung der Werke verfolgt das Kunsthaus diesen differenzierten Ansatz.

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Ausstellung

Renaissance und Barock

Den Auftakt der Schau machen prächtige Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Schlitzmode und Schamkapsel galten in der Renaissance als der letzte Schrei – dabei finden wir die Anziehungskraft zerrissener Kleider, die auf jene Zeit zurückgeht, bis heute wieder. Im darauf folgenden Barock stritten die Halskrause und das Dekolleté miteinander. Als Zeichen der Aufklärung und der Loslösung von religiösen und standesbedingten Zwängen sind sie in Porträts von introvertierten und extrovertierten Persönlichkeiten dieser Zeit präsent. Monarchen wie Elizabeth I und Louis XIV gehörten dabei zu den frühsten Herrschern mit Weltruhm, die ihre Macht auch systematisch über ihre Garderobe inszenierten und festigten. In ganz Europa fanden Sie Nachahmer, auch in der Schweiz.

Faltenrockharnisch, um 1526

Wohl im Besitz von Albrecht, Markgraf von Brandenburg, Herzog von Preussen
Blankes Eisen, teilweise geätzt: mit schwarzen Farbfüllungen, Leder
Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer

Dieser Faltenrockharnisch aus ziseliertem und poliertem Eisen wurde von einem norddeutschen Plattnermeister nach einem Innsbrucker Vorbild für Albrecht von Brandenburg (1490-1545), dem Hochmeister des Deutschen Ritterordens, gefertigt. Man nimmt an, dass Albrecht den klappernden Faltenrock wahrscheinlich an seiner Hochzeit mit Dorothea von Dänemark (1504–1547) trug, es sich also um einen Zierharnisch gehandelt haben muss. Mit seinem «Cross Dressing»-Charakter wirkt er auch heute mehr denn je aktuell.

William Larkin

Portrait of Diana Cecil, later Countess of Oxford, circa 1614−1618
Öl auf Leinwand, 206 x 120 cm
English Heritage, The Iveagh Bequest (Kenwood, London)

Dieses spektakuläre Porträt ist ein aussergewöhnliches Beispiel der Schlitzmode, die im 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in ganz Europa grossen Anklang fand. Sie bildet einen thematischen Schwerpunkt in der Ausstellung.

Rokoko und Französische Revolution

Dass Mode und Design zu einem hedonistischen Lebensstil verschmelzen, der andere ausschliesst, erfährt der Betrachter im Kapitel vom Rokoko zur Französischen Revolution. Damals bereits ist nachweisbar, dass Künstler die Mode inspirieren: die eigenwillige Falte an der hinteren Schulterpartie ist nach dem Maler Antoine Watteau benannt! Augenfällig illustriert werden diese Neuerungen und Extreme anhand der Gemälde von Marie-Antoinette, der «Merveilleuses» (die Wunderbaren) und ihren männlichen Pendants, der «Incroyables» (die Unglaublichen).

Élisabeth Louise Vigée-Lebrun

Marie-Antoinette en Chemise, 1783
Öl auf Leinwand, 89,8 × 72 cm
Hessische Hausstiftung, Kronberg im Taunus

Dieses Gemälde von Élisabeth Louise Vigée-Lebrun gehört zu den wichtigsten und letzten höfischen Darstellungen vor dem – auch vestimentären – Epochenbruch der Französischen Revolution. In diesem skandalumwitterten Bild hat es die Königin der Franzosen gegen die höfische Etikette und lässt sich unter ihrem Stand darstellen. Wir begegnen Marie-Antoinette hier in einem einfachen, blickdurchlässigen Baumwollhemd in Anmutung an die Mode ländlich-bäuerlicher Idealisierung des Hirtenlebens. Ein doppelter Skandal: Die damals erfolgreiche Malerin Vigée-Lebrun präsentierte das Gemälde am vielbeachteten Salon, von dem Künstlerinnen praktisch ausgeschlossen waren.

Unbekannter Künstler

Départ des Amateurs de L'île St. Ouen, um 1805
Radierung, mit Wasserfarbe handkoloriert, 21,2 x 26,2 cm (Platte); 24,3 x 30,5 cm (Blatt)
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstbibliothek

Mit der französischen Revolution und der Erklärung der Menschenrechte ging auch das Recht auf selbstbestimmte Bekleidung einher. Nach der jakobinischen Terrorherrschaft kamen die nach Koblenz geflüchteten Aristokraten wieder nach Paris zurück. Sie pflegten einen extravaganten Kleidungsstil, der damals bei den Damen zur Bezeichnung «Merveilleuses» (die Wunderbaren) und bei den Männern zu «Incroyables» (die Unglaublichen) führte.

Robe à la Française (à grand panier), um 1765

Mit verstellbarem Rock; Bruststecker rekonstruiert; changierender Seidenbrokat
Sammlung Kamer-Ruf

Dieses kostbare Seidenkleid «à grand panier», also mit grossem Korb, stammt aus der Zeit der Herrschaft von Louis XV. Den Stoff nennt man Brokat, er besteht aus einem schweren, gemusterten Gewebe, in dem Seidenfäden zu aufwendigen, floralen Mustern eingewoben sind. Madame de Pompadour und Madame du Barry, die über ihre offizielle Funktion als Favoritinnen des Königs hinaus ein bedeutsames philanthropisches Vermächtnis hinterliessen, waren auch stilbildend in ihrem Modegeschmack, der diesem Kleid entsprach.

Premier Empire und Wiener Kongress

Das Erste Kaiserreich und der Wiener Kongress bringen eine Rückbesinnung auf antike Werte hervor. In den Darstellungen dieser Zeit erkennt man neben den Militär- nun auch Dienstuniformen. Einflussreiche Salondamen wie Juliette Récamier lassen sich porträtieren und inspirierten ihre Umgebung nicht nur zu neuen Möbeln, sondern auch zu neo-klassizistischen Auftritten. Trotz Napoleons Fall: Noch bestimmen die Pariser, was Mode ist. Diese Ausstellung wirft jedoch ein neues Licht auf die Bedeutung des Wiener Kongresses (1814–15) zur Neuordnung Europas.

Erstmals reisten einflussreiche Herrscher gemeinsam mit ihren Gattinnen an. Es wurde verhandelt, aber noch mehr gefeiert, was eine entsprechende Garderobe verlangte und eine emsige lokale Produktion hervorrief. Formen und Techniken dieser Schneiderkunst sind in Märtyrer-Darstellungen ebenso auffindbar wie in Siegerposen.

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Franz Krüger

Prinz August von Preussen, um 1828
Öl auf Leinwand, 63 x 47 cm
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Dieses Porträt zeigt den Staatsmann Prinz August von Preussen in Uniform, und bringt den Porträtierten in einen Dialog mit François Gérards Bildnis von Madame Récamier im Hintergrund.
Juliette Récamier galt als intelligente, mondäne Schönheit. Sie unterhielt einen Salon in Paris, wo sich die Napoleon-kritische Elite traf, darunter auch Madame de Staël. Der Prinz und Récamier lernten sich in einem dieser Salons kennen, und Krügers Doppelporträt ist Ausdruck ihrer gegenseitigen Zuneigung. Récamier gilt neben Kaiserin Joséphine als weibliche Ikone des Premier Empire, und es kann als Ironie der Geschichte betrachtet werden, dass ausgerechnet sie als starke Gegnerin Napoleons die Empire-Mode prägte.

Fort- und Rückschritt in der Gründerzeit

Der Besucher kann sich auf ein nuancenreiches Spiel einlassen. Findet er die Details, die in der akademischen Malerei einen Gentleman vom Dandy unterscheiden? Galten diese männlichen Typen als modern, erstaunt es umso mehr, dass die Damen zur selben Zeit wieder den Reifrock angelegt bekamen. Künstler reagierten darauf fassungslos bis amüsiert, wie man an Werken von Édouard Manet, Félix Vallotton, Contessa di Castiglione und heute John Baldessari unschwer erkennen kann. Ihre Darstellungen kippen ins Genre der Karikatur.

Édouard Manet

Jeanne Duval, la Maîtresse de Baudelaire (La Dame à l’éventail), 1862
Öl auf Leinwand, 113 x 90 cm
Museum of Fine Arts, Budapest

In der Zeit des Second Empire unter der Herrschaft Napoleon III. war der bereits tot geglaubte Reifrock (die Krinoline) wieder gross in Mode. Édouard Manet bringt in seinem Gemälde offensichtlich die höchst umständlichen Charakteristiken dieses Kleidungsstückes zur Geltung. Kess lässt die Porträtierte unter dem Kleiderberg ihren Fuss zum Vorschein bringen.

Giovanni Boldini

Le Comte Robert de Montesquiou (1855–1921), 1897
Öl auf Leinwand, 116 x 82,5 cm
Musée d’Orsay, Paris
Foto © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay)/Hervé Lewandowski

Keine Geschichte der Mode ohne Geschichte der Dandys, unter denen George Brummell (1778–1840) und der hier dargestellte Robert de Montesquiou (1855–1921) zu den wichtigsten Vertretern gehören. Zu ihrer Zeit wurde deren Geschmack als subversiv betrachtet, dabei haben sie massgeblich zur schlichten und zurückhaltenden Eleganz mit der Liebe zum edlen Detail der Männermode beigetragen.

Mode macht Masse

Konsequenterweise kam es Anfang des 20. Jahrhunderts zur Befreiung des Körpers. Mode erhielt eine breitere Öffentlichkeit, wurde erschwinglich und über Kaufhäuser verbreitet. Progressive Künstlerinnen und Künstler wie Gustav Klimt und Emilie Flöge, Henry van de Velde, und die Futuristen Giacomo Balla und Filippo Marinetti entwerfen Kleider.

Dadaisten definierten, wie sie es bereits mit der Sprache versuchten, den Zweck der Bekleidung neu. Kunst- und Modefotografie nähern sich an (Man Ray) und russische wie französische Avantgardistinnen (Natalia Gontscharowa, Sonia Delaunay) reagieren mit eigenen Entwürfen. Das Ornament ist in Mode und wird eingewebt oder gedruckt – in Bildfindungen des Jugendstils ebenso wie in die Kleidung. Seither ist die anfangs idealistisch gemeinte Verbindung von Kunst und Mode auch kommerziell noch gewachsen. Der Personenkult verbindet Modemacher mit den Künstlern der Pop Art. Beide setzen auf Ikonen und nutzen laute, plakative Symbole und Slogans, wie die Werke von James Rosenquist, Andy Warhol und Franz Gertsch bezeugen. Die Jugend- und Subkulturen werden für Künstler wie Modemacher gleichermassen inspirierend. Mode wird ganz handfest künstlerisches Material.

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Giacomo Balla

Bozetto per vestito da uomo, 1914
Aquarell auf Papier, 29 x 21 cm
Fondazione Biagiotti Cigna, © 2018 ProLitteris, Zürich

In einem Manifest zur futurischen Herrenbekleidung plädierten Filippo Marinetti und Giacomo Balla 1914 für den Tod dunkler, symmetrischer und kleinkarierter Mode, um dem tristen Anschein der Strassenmassen etwas entgegenzusetzen. Balla schuf noch im selben Jahr entsprechende Kleiderentwürfe dafür.

Max Ernst

Au dessus des nuages marche la minuit. Au dessus de la minuit plane l’oiseau invisible du jour. Un peu plus haut que l’oiseau l’éther pousse et les murs et les toits flottent, 1920
Fotografische Vergrösserung nach der gleichnamigen Fotomontage, 53 x 55 cm
Kunsthaus Zürich, © 2018 ProLitteris, Zürich

Der damalige Dadaist und spätere Surrealist Max Ernst war wie viele seiner Kollegen vom gesellschaftlichen Potenzial der Mode fasziniert – ganz im Sinne dessen, dass der Mensch das ist, was er trägt. So veröffentlichte er ein Jahr vor dieser Fotomontage die provokative, schematische Modestudie Fiat modes, pereat ars («Es lebe die Mode, nieder mit der Kunst»), lange bevor sich die Mode mit Designern wie Jean-Paul Gaultier und Karl Lagerfeld zur Kunst deklarierte.

Beyond Fashion. Die neue Nachdenklichkeit

Von der Haute Couture über das Prêt-à-porter zum Fast Fashion: In ihrem letzten Kapitel spannt die Ausstellung einen Bogen bis zur Nachhaltigkeit und zu posthumanen Visionen. Künstlichkeit, die (De)konstruktion des Körpers und eine Kritik am Markenkult markieren die künstlerische Produktion im 21. Jahrhundert. Seit Michelangelo Pistoletto leistet eine junge Generation mit Installationen, Performances und Videos Widerstand für ein ethisch, ökologisch und politisch korrektes Verhalten.

Peter Lindbergh

Linda Evangelista, Christy Turlington & Naomi Campbell, Brooklyn, 1990
Ausstellungsabzug, Hahnemuhle Photo Rag® Baryta 315 grs, 60 x 50 cm
Courtesy Peter Lindbergh, Paris, © Peter Lindbergh

Die Modefotografie hat wesentlich zur Etablierung des Topmodels – vorher namentlich unbekannt – in den 1980er- und 1990er-Jahren beigetragen, Peter Lindbergh war eine Schlüsselfigur in diesem Prozess. Diese spezielle Aufnahme ist auch darum besonders interessant, weil sie Frauen von ethnisch unterschiedlichen Hintergründen in ungewohnt bunten Männeranzügen mit maskulinen Frisuren und Posen widergibt: Ein gleich in mehrerer Hinsicht visionärer Tabubruch.

Jakob Lena Knebl

Chesterfield, 2014
Digitaldruck, Format variabel
Courtesy of Jakob Lena Knebl
Foto: Georg Petermichl

Jakob Lena Knebl aus Wien hinterfragt den normativen Charakter von Kleidern, die sich auf Erwartungshaltungen rund um Gender, Alter, Herkunft und Figur drehen. Dafür verbindet die Künstlerin selbsterschaffene «Begehrensräume» mit starken Selbstinszenierungen, wie hier mit Bezug auf das bürgerlich-bieder konnotierte Chesterfield-Mobilia, wo Objektophilie und Performance zusammenfallen.

Sylvie Fleury

Untitled, 2016
Acryl auf Leinwand, 125 x 125 x 10 cm
Courtesy the artist and Karma International Zurich, Los Angeles and Mehdi Chouakri Berlin
© Sylvie Fleury

Die Faszination der hypnotisierenden Kraft von Stoffmustern, die mit der industriellen Herstellung von bedruckten Baumwollstoffen ab den 1850er-Jahren einsetzte, hält in der Kunst bis heute an, und wird bei Sylvie Fleury durch die Dekontextualisierung eines Valentino-Patterns in diesem gemalten Tondo aufgegriffen.

Künstler

A
Hans Asper
Charles Atlas und Leigh Bowery
B
Hugo Ball
Giacomo Balla
John Baldessari
Joseph Beuys
Erwin Blumenfeld
Giovanni Boldini
Pierre Bonnard
Louis-Auguste Brun dit Brun de Versoix
Daniele Buetti
C
Joseph Cajetan
Paul Camenisch
Contessa di Castiglione & Pierre-Louis Pierson
Joos van Cleve
George Cruikshank
Isaac Cruikshank
D
Salvador Dalí
Honoré Daumier
Philip Dawe
Franz Burchard Dörbeck
Albrecht Dürer
E
Nik Emch
Esther Eppstein
Max Ernst
F
Hans-Peter Feldmann
Sylvie Fleury
Emilie Flöge und Gustav Klimt
Samuel William Fores
Paul Fürst
Johann Caspar Füssli
Johann Heinrich Füssli
G
General Idea
Franz Gertsch
James Gillray
Natalia Gontscharowa
Jacques Grasset de Saint-Sauveur
Nikolaus Grooth
George Grosz
H
Richard Hamilton
K8 Hardy
William Heath
David Herrliberger
Hannah Höch
Johann Nepomuk Hoechle
Samuel Hofmann
William Holland
Beat Huber
I
Jean Baptiste Isabey
K
Arthur Kamp
Tobias Kaspar
Carl Keiser
Jakob Lena Knebl
Herlinde Koelbl
Jirí Kovanda & Eva Kotátková
Franz Krüger
Johann Kupezky
L
Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin
William Larkin
Claude Lê-Anh
Tamara de Lempicka
Robert Lefèvre
Peter Lindbergh
Les Frères Lumière & Loie Fuller
M
Nicolaes Maes
Édouard Manet
Manon
Malcolm McLaren & Vivienne Westwood
Conrad Meyer
Dietrich Theodor Meyer d. Ä
Shana Moulton
Antonis Mor
Anna Muthesius
O
Meret Oppenheim
P
Robert Peake
Mai-Thu Perret
Suzanne Perrottet
Charles Philipon
Michelangelo Pistoletto
R
Victor Ratier
Charles Ray
Man Ray
Hyacinthe Rigaud
James Rosenquist
Tula Roy & Christoph Wirsing
S
John Singer Sargent
Ashley Hans Scheirl
Elsa Schiaparelli
Michael E. Smith
Karl Stauffer-Bern
Karl von Steuben
T
Wolfgang Tillmans
James Tissot
V
Félix Vallotton
Carle Vernet
Marie Louise Élisabeth Vigée-Lebrun
Madeleine Vionnet
Édouard Vuillard
W
Andy Warhol
Jean-Antoine Watteau
Jan Weenix
Mary Wigman
Charles Frederick Worth
Erwin Wurm
u.a.m.
«Fashion is a form of ugliness so intolerable that we have to alter it every six months.»
Oscar Wilde

Veranstaltungen

Events

Let's talk

mit der Wiener Künstlerin Jakob Lena Knebl und Katharine Tietze, in Zusammenarbeit mit der ZHdK:

Di, 17. April, 17 Uhr
auf Deutsch
Toni Areal
Eintritt frei

Fashion Ball

Das grosse Fest der Stilikonen und Mode-Päpste, der Fashion Queens und Fashion Victims! Wir empfehlen den ganz grossen Auftritt: Punkdirndl­paillettenfummel­schottenrock­leihsoutane­brokatschleppe­petticoat­hutwunder­stromschlagfrisur­tigertanga­guccipucci­strasstiara – oder ganz einfach: IN HIGH FASHION

Sa, 5. Mai, 20 Uhr
Kunsthaus Zürich
CHF 45.- Vorverkauf
CHF 50.- Abendkasse

Unterstützt von
Swiss Re

JTI, UNIQA Kunstversicherung Schweiz, accurART Kunstversicherungsmakler AG, Helvetia Kunstversicherungen, AXA ART Versicherung AG, MÖBEL-TRANSPORT AG, HAAS & COMPANY AG

Re:Frame Fashion

Studierende der Fachrichtung Trends & Identity der Zürcher Hochschule der Künste reagieren mit aktuellen Bilderwelten auf die Werke in der Ausstellung.

Do, 17. Mai, 17 Uhr
auf Deutsch und Englisch
Kunsthaus Zürich
Eintritt frei

Mode in der Literatur

Mit Cathérine Hug (Kunsthaus Zürich), Gesa Schneider (Literaturhaus Zürich) und Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin, Wien). In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich:

Mi, 6. Juni, 18.30 Uhr
auf Deutsch
Kunsthaus Zürich
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen

Seiden-Symposium

organisiert von den Festspielen Zürich:

So, 10. Juni ab 13 Uhr
auf Deutsch
Kunsthaus Zürich
Eintritt CHF 45.-/30.-
Informationen und Anmeldung unter www.festspiele-zuerich.ch

Kleider in der Kunst: Tour d‘Horizon

Kuratorinnenführung mit Cathérine Hug:

Mi, 13. Juni, 18.30 Uhr
auf Deutsch
Kunsthaus Zürich
Teilnahme im Ausstellungsticket inbegriffen.

Mode und Verbote im 17. und 18. Jahrhundert

eine Spezialführung mit Katalogautorin Janine Jakob:

Mi, 20. Juni, 18.30 Uhr
auf Deutsch
Kunsthaus Zürich
Teilnahme im Ausstellungsticket inbegriffen

Führungen

Öffentliche Führungen

Sonntags 11 Uhr
Mittwochs 18 Uhr
Französisch:
Sa 26. Mai, 16 Uhr
Englisch:
Sa 9. Juni, 16 Uhr

Private Führungen

in verschiedenen Sprachen können auf Anfrage vereinbart werden.

Kunstvermittlung

Für jedes Alter

Fashion Atelier

Kleider entwerfen, Hüte aus Papier kreieren, Anziehpuppen einkleiden, Muster legen, sich verkleiden, in Farben schwelgen und vieles mehr zum Entdecken und Ausprobieren. An vier Sonntagen ist unser Atelier für alle offen. Kommen Sie vor oder nach dem Ausstellungsbesuch vorbei. Kinder unter 7 Jahren nur in Begleitung

So 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 8. Juli
10.30–16 Uhr
Eintritt frei

ERWACHSENE UND JUGENDLICHE AB 16 JAHREN

Lust auf Muster

Gestreift und gepunktet – geblümt und kariert – gepardelt und getigert – koloriert und verziert! Im Kunsthaus in «Fashion Drive» unterwegs und inspiriert von Mustern, im Atelier selber kreativ werden.
Mit Sibylle Burla, Kunstvermittlerin und ausgebildete Textildesignerin

Mi 16. Mai, 17.30–19.45 Uhr
CHF 45.–
Mitglieder CHF 25.–
Jugendliche CHF 15.–

Mode & Zeitgeist

Kleider faszinieren oder irritieren, sind Ausdruck von Individualität und zugleich Gruppenzugehörigkeit: Mal war es der Adel, mal waren es Rebellen, mal Stars oder Jugendkulturen, die Trends setzten. Mode erleben im Spannungsfeld von Zeitgeschmack und Selbstdarstellung und inspiriert von Meret Oppenheim mit Papier Kleider kreieren, die Träume und Ideale verkörpern.

Mit Eveline Schüep, Kunsthaus Zürich und Domenika Chandra, Museum für Gestaltung Zürich

Eine Veranstaltung der Reihe Early Birds. Mehr Informationen auf www.kulturvermittlung-zh.ch

Fr 13. Juli, 9–11 Uhr
CHF 20.–

Kinder ab 5 Jahren

Malatelier am Sonntag

Die Eltern haben frei, während die Kinder sich spielerisch mit Kunstwerken auseinandersetzen und im Atelier selber malen und gestalten.

Sonntags 10.30–12 Uhr
8./15./22. April, 6./13. Mai, 3./10./17. Juni, 1. Juli
CHF 12.–

Ganz schön gemustert

Spitzen, Glanz und Firlefanz und noch manches mehr! Zu entdecken gibt es viel in der Ausstellung im Kunsthaus. Welche Muster gefallen dir am besten? Und wo kannst du sie überall entdecken? Im Malatelier bist du der Erfinder und die Künstlerin und entwirfst deine eigenen Muster.

Mit Sibylle Burla

Mi 25. April und Sa 26. Mai, 14–16 Uhr
CHF 15.–

Kleider machen Leute

Was die Leute früher doch so alles getragen haben! In der Ausstellung «Fashion Drive» entdecken wir verrückte und ausgefallene Kleidungsstücke und greifen im Atelier selber zu Pinsel und Schere und kreieren eine kunterbunte Kleider-Collage.

Mit Anna Bähler

Mi 2. Mai, 14–16 Uhr und Sa 9. Juni
10.30-12.30 Uhr
CHF 15.–

Von Seide, Spitzen und Leinen

Elegante Kleider aus edlen Stoffen, grobe Lumpen aus einfachem Tuch. Wir schlendern durchs Kunsthaus und lassen uns von der Mode auf den Bildern verzaubern. Im Atelier bekleidest du Silhouettenfiguren und entwirfst eigene Stoffkreationen.

Mit Barbara Brandt

Mi 16. Mai, 14–16 Uhr
CHF 15.–

Kinder 7 - 12 Jahre

Ganz schön ordentlich oder ein ganz schönes Durcheinander!

Lust auf Muster? Die suchen und entdecken wir in der Ausstellung «Fashion Drive». Im Atelier experimentieren wir mit Techniken, spielen mit Farben und Formen, kombinieren frech und neu und entwerfen unsere eigenen Muster.

Mit Sibylle Burla

Do 26. April
10.30–14.30 Uhr
Lunch mitbringen
CHF 25.–

Fashion Point ab 13 Jahren

Vom Selfie zu Someone else

Wie ein Model über den Laufsteg gehen, in fremde Kleider schlüpfen und mit Schminke das eigene Gesicht verfremden? Die Bilder in der in der Ausstellung «Fashion Drive» machen Lust, neue Rollen auszuprobieren und zu schauen, wie wir uns verändern können.

Mit Regula Straumann

Sa 5. Mai, 11–13 Uhr
CHF 15.–

Welcher Style ist angesagt?

Modetrends von der Strasse tauchen auf dem Catwalk auf und umgekehrt. Wie wird etwas «trendy» und warum ist es plötzlich «out»? Interessiert dich, wie Mode funktioniert? Dann ist «Fashion Drive» die richtige Ausstellung für dich! Im Atelier kreieren wird einen eigenen Look.

Mit Regula Straumann

Sa 2. Juni, 11–13 Uhr
CHF 15.–

Schminkprofis gesucht

Wie schminkt man sich natürlich und vorteilhaft? Wie verändert Schminke Gesichter? Wir schauen den dargestellten Personen in der Ausstellung «Fashion Drive» ins Gesicht. Anschliessend lässt sich eine Maskenbildnerin beim Schminken über die Schulter schauen, und erzählt aus ihrem Berufsalltag.

Mit Regula Straumann

Sa 30. Juni, 11–13 Uhr
CHF 15.–

Wir bitten um Anmeldung für alle Veranstaltungen
Telefon 044 253 84 84 oder E-Mail: kunstvermittlung@kunsthaus.ch (Mo–Fr zu Büroöffnungszeiten)
Preise inkl. Eintritt und Material.

Angebote für Schulen

Speziell für die Ausstellung haben wir ein umfassendes Angebot für Schulklassen konzipiert. Informationen und Anmeldung hier.

«Eigentlich ist Mode ja rechnen. Und zwar mit allem.»
Elfriede Jelinek

Info

Katalog

Der Katalog «Fashion Drive. Extreme Mode in der Kunst» (Kerber Verlag, Bielefeld) ist am Kunsthaus-Shop erhältlich.

Das neue Standardwerk umfasst 300 Seiten, mehrere hundert Abbildungen und Beiträge von Christoph Becker, Sonja Eismann, Nora Gomringer, Cathérine Hug, Janine Jakob, Elfriede Jelinek, Inessa Kouteinikova, Monika Kurzel, Peter McNeil, Aileen Ribeiro, Franz Schuh, Werner Telesko, Katharina Tietze, Barbara Vinken und Peter Zitzlsperger.

Besuch

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1, CH–8001 Zürich
Tel. +41 (0)44 253 84 84
www.kunsthaus.ch

Offen

Fr–So/Di 10–18 Uhr
Mi/Do 10–20 Uhr
Feiertage siehe www.kunsthaus.ch

Eintritt inkl. Audioguide

CHF 23.– /18.– reduziert und Gruppen.
Kombi-Tickets Sammlung und Ausstellung: CHF 26.–/19.– reduziert und Gruppen.
Bis 16 Jahre Eintritt frei.

Vorverkauf

SBB RailAway-Kombi:
Ermässigung auf Anreise und Eintritt:
am Bahnhof oder beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz)
www.sbb.ch/kunsthaus-zuerich

Zürich Tourismus:
Hotelzimmer-Buchung und Ticketverkauf
Tourist Service im Hauptbahnhof
Tel. +41 44 215 40 00
information@zuerich.com
www.zuerich.com