WILLKOMMEN

Anhand von rund 160 Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skizzenbüchern und einer Auswahl von Stoffarbeiten, Skulpturen und Fotografien entdecken Sie Ernst Ludwig Kirchners Schaffen seiner Berliner Zeit in den Jahren von 1911 bis 1917. Sein in diesen sechs Jahren entstandenes zeichnerisches, druckgrafisches und malerisches Werk gehört zu den eindringlichsten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa geschaffen wurden. Im Fokus der Ausstellung stehen seine Arbeiten aus der pulsierenden Grossstadt Berlin und von der idyllischen Ostseeinsel Fehmarn. Die zwei gegensätzlichen Inspirationsorte markieren zwischen 1912 und 1914 den Höhepunkt in Kirchners expressionistischem Werk. Den Mitbegründer der Künstlervereinigung «Brücke», der in der Schweiz vor allem für seine Bilder der «heilen» Davoser Bergwelt berühmt ist, zeigen wir von seiner hierzulande weniger bekannten, aber umso spannungsreicheren Seite.

Hundert Jahre nach Kirchners Umzug in die Schweiz ist es Kunsthaus-Kuratorin Dr. Sandra Gianfreda in Kooperation mit Prof. Dr. Magdalena M. Moeller, Direktorin Brücke-Museum, Berlin, gelungen, bedeutende Leihgaben nach Zürich zu holen: Unter anderem aus dem Städel Museum, Frankfurt, der Pinakothek der Moderne, München, dem Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid, dem Museum of Modern Art, New York, dem Getty Research Institute, Los Angeles, der Art Gallery of New South Wales, Sydney, sowie dem beliebten Kirchner Museum Davos. Private Leihgeber beteiligen sich mit teilweise nie öffentlich gezeigten Werken. Erstmals in der Schweiz wird auch die Mansardennische von Kirchners zweitem Berliner Atelier rekonstruiert. Der Künstler hatte sie mit selbst entworfenen Stoffen mit Fehmarn-Motiven gestaltet.

Dass diese Ausstellung mit besonders wertvollen Leihgaben, einem aufwendig gestalteten Katalog sowie einem spannenden Begleitprogramm realisiert werden konnte, verdanken wir der Unterstützung durch die Vontobel-Stiftung, durch das Bundesamt für Kultur, die Ars Rhenia, Stiftung zur überregionalen Förderung von Kunst und Kultur, die A-Charity Foundation, die Truus und Gerrit van Riemsdijk Stiftung und die Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Brücke-Museum, Berlin

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über alle diese Angebote. Wir freuen uns, Sie bald in der Ausstellung zu begrüssen – zwischen Grossstadtrausch und Naturidyll.

Herzlich willkommen!


AUSSTELLUNG

Die Anfänge in Dresden

Im Alter von 21 Jahren zog Ernst Ludwig Kirchner von Chemnitz nach Dresden, wo er von 1901 bis 1905 Architektur studierte. Zusammen mit seinen Mitstudenten Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gründete er am 7. Juni 1905 die «Künstlergruppe Brücke». Eine wichtige Rolle sowohl in ihren Werken als auch im alltäglichen Leben spielte die Idee der Einheit von Kunst und Leben, von Mensch und Natur. Die Künstler kamen regelmässig zusammen, um gemeinsam nach dem Modell zu zeichnen. Sie fühlten sich jedem verbunden, «der unmittelbar und unverfälscht wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt», wie sie im «Brücke»-Programm proklamierten. Mit revolutionären Kunst- und Lebensformen wollten sie sich nicht nur von der akademischen Aktdarstellung und der tradierten Bildsprache emanzipieren, sondern sich auch von gesellschaftlichen Zwängen des preussischen Kaiserreichs befreien. Kirchners Frühwerk zeigt noch keinen klar definierten Stil, vielmehr war er künstlerisch auf der Suche nach einer eigenen Handschrift. Erst Anfang 1909 begann sich der sogenannte «Brücke»-Stil, charakterisiert durch leuchtende Farbflächen und dunkel konturierte Formen, abzuzeichnen.

Strassenbahn in Dresden, 1909

Öl auf Leinwand, 70 x 78,5 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe aus Privatbesitz © bpk / Staatsgalerie Stuttgart

1908 besuchte Kirchner erstmals die Ostseeinsel Fehmarn, die später, als er in Berlin lebte, sein bevorzugter Sommeraufenthaltsort werden sollte. Zu den Dresdener Stadtansichten und den Darstellungen von Akten im Atelier wie in der Natur an den Moritzburger Teichen kamen Motive des Nachtlebens hinzu. Die Orte des Vergnügens – Varieté, Theater, Zirkus – waren für Kirchner beliebte Aufenthaltsorte, die ihm die Möglichkeit gaben, komplexe Bewegungsabläufe und Menschen in ungezwungenen Körperhaltungen zu studieren und künstlerisch festzuhalten.

Artistin – Marcella, 1910

Öl auf Leinwand, 101 x 76 cm, Brücke-Museum, Berlin

Von Dresden nach Berlin (1911–1912)

Im Herbst 1911 übersiedelte Kirchner von Dresden nach Berlin, wo sich auch die anderen Brücke-Mitglieder niederliessen. Wie bereits in Dresden richtete er sein Atelier als Lebens- und Arbeitsort mit selbstgefertigten Stoffen und Möbeln als Ausdruck seiner unkonventionellen, bohèmehaften Lebensweise ein.

Mexikobucht auf Fehmarn, 1912

Öl auf Leinwand, 50,5 x 50,5 cm, Privatsammlung Deutschland

Seine äusserst produktiven Berliner Jahre sind geprägt vom dynamischen Eindruck der Grossstadt, ihren Vergnügen und Lastern sowie von den Aufenthalten auf der Ostseeinsel Fehmarn während der Sommermonate. Der Umzug von Dresden nach Berlin brachte auch einen Wandel in Kirchners Stil mit sich. Der Künstler gab die weichen, gerundeten Formen sowie seine Farbflächenmalerei der letzten Dresdener Jahre ganz auf zugunsten einer spitzwinkligen, kantigen Formgebung sowie rasch gesetzten, schraffurartigen Pinselzügen. Zugleich löste er sich von den starken Farbkontrasten und brachte vermehrt gedämpfte Farbtöne oder Nachbarsfarben zum Einsatz.

Kurz nach seiner Ankunft in Berlin lernte Kirchner die Schwestern Gerda und Erna Schilling kennen, die sich als Tänzerinnen über Wasser hielten und die zu seinen wichtigsten Modellen wurden. Mit Erna, seiner neuen Freundin, verbrachte er den Sommer 1912 auf Fehmarn. Kirchner nutzte die Insel nicht nur als Rückzugsort, sondern machte sie auch zu seinem persönlichen Arkadien. Wie wichtig die Inselbesuche in den Sommermonaten 1912, 1913 und 1914 für den Künstler waren, zeigt allein die grosse Anzahl der Arbeiten in unterschiedlichen Techniken mit Fehmarn-Motiven. Die landschaftlichen Eigenarten der Insel und sein Trachten nach Einheit von Mensch und Natur, das er an den Moritzburger Teichen bei Dresden bereits verfolgt hatte, inspirierten den Künstler zu einer Vielzahl von Badeszenen und Aktdarstellungen.

Strasse am Stadtpark Schöneberg, 1912/13

Öl auf Leinwand, 121 × 151 cm, Milwaukee Art Museum, Gift of Mrs. Harry Lynde Bradley

Zurück in Berlin begann er in der zweiten Jahreshälfte 1912 neben den Themen Akt im Atelier und Porträts eine Reihe von Stadtlandschaften zu malen. Dafür wählte er sowohl architektonische als auch Sujets des grossstädtischen Alltags, die er zuvor in vielen Streifzügen durch die Stadt in seinen Skizzenbüchern zeichnerisch festhielt.

Berlin und Fehmarn – Zwischen Grossstadtdynamik und Inselidyll (1913)

Innerhalb eines halben Jahrhunderts war Berlin zu einer modernen Grossstadt mit zwei Millionen Einwohnern herangewachsen und gehörte in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg für Künstler zu den aufregendsten Städten Deutschlands. Kirchners Anfänge in Berlin waren allerdings geprägt durch einen harten Existenzkampf, dem Scheitern seiner mit Max Pechstein gegründeten Kunstschule sowie der Auflösung der «Brücke» im Mai 1913. Trotz dieser harten Bedingungen wurde Kirchner von der Grossstadt Berlin in ihren Bann gezogen und er sollte sie sich in den folgenden zwei Jahren weiter künstlerisch aneignen. Rasch baute er sich einen neuen Bekanntenkreis um Herwarth Walden, Gründer der Galerie Der Sturm und der gleichnamigen Zeitschrift, sowie um den Intellektuellenkreis des Neuen Clubs auf.

Die Strasse, 1913

Öl auf Leinwand, 120,5 x 91 cm, The Museum of Modern Art, New York, Purchase, 1939, © 2017. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence

Den Sommer 1913 verbrachte Kirchner erneut mit Erna auf Fehmarn. Hier entwickelte er seine Malweise weiter. Anstelle von Konturen und modellierenden Schraffuren wie noch im Vorjahr durchziehen nun Schraffuren die ganze Bildfläche und versetzen die wilde, ursprüngliche Natur in Erregung.

Mädchen auf Fehmarn, 1913

Öl auf Leinwand, 125 x 90,5 cm, Lehmbruck Museum, Duisburg

Nach dem mehrwöchigen Aufenthalt an der Ostsee begann Kirchner mit einer Reihe von Strassenbildern. Im Vergleich zu den Stadtlandschaften mit beiläufig auftretenden Figuren wird der Mensch in der zwischen Ende 1913 und Anfang 1915 entstandenen Werkgruppe, zu der mehrere Gemälde sowie zahlreiche Pastelle, Zeichnungen und Druckgrafiken gehören, zum Hauptakteur in der dynamischen Grossstadt. Kirchner verbindet in den Strassenbildern die künstlerische Darstellung des nächtlichen Treibens in der Grossstadt mit dem Thema der Prostitution, die sich nur verdeckt auf den Strassen abspielen durfte. Kokotten, wie die Prostituierten damals genannt wurden, gehörten zu den geduldeten Attraktionen des Berliner Nachtlebens. Mit dem Motiv der Kokotten auf den Strassen und seinem nun charakteristischen vibrierenden Malstil hat Kirchner ein künstlerisches Äquivalent für die Reizüberflutung und die Bewegung in der modernen Grossstadt vor dem Ersten Weltkrieg gefunden. Bewegung, Dynamik, Vielansichtigkeit prägen Kirchners Werke der Berliner Jahre. Er charakterisierte seine Malerei rückblickend auch als «eine Malerei der Bewegung».

Mansardennische in Kirchners Atelierwohnung, Berlin-Friedenau, 1914/15

Glasnegativ, 24 x 18 cm, Kirchner Museum Davos, Schenkung Nachlass Ernst Ludwig Kirchner 2001

Berlin und Fehmarn – Im Sog der Grossstadt und Abschied von Arkadien (1914)

Das Thema der Strassenszenen beschäftigte Kirchner auch 1914 intensiv. Immer und überall trug er ein Skizzenbuch bei sich und hielt alles um sich herum in Bildnotaten fest: Intuitiv und stakkatohaft erfasste er die Umgebung auf Papier und arbeitete die Momentaufnahmen später im Atelier in andere Techniken weiter aus. Zu Kirchners Bestreben, die Dynamik der Grossstadt einzufangen, gehörte auch die Darstellung von Motiven aus der Halbwelt, aus Tanz, Zirkus und Varieté. Die Erotik und die Darstellung von Bewegung spielten dabei eine wichtige Rolle.

Eisenbahnüberführung, 1914

Öl auf Leinwand, 79 x 99,5 cm, Museum Ludwig, Köln

Kirchner war Ende Oktober 1913 von Berlin-Wilmersdorf in eine grössere Atelierwohnung nach Berlin- Friedenau gezogen. Von einem der Fenster seines neuen Ateliers ging der Blick auf die urbane Landschaft. Kirchner inspirierte der Ausblick auf die Gleise, die Eisenbahnüberführung, die vorbeifahrende Züge und Strassenbahnen sowie auf die Rückseiten der gegenüberliegenden Mietshäuser zu mehreren Darstellungen. Die motorisierte Welt war für ihn Ausdruck der modernen Bewegung in der Metropole.

Neben faszinierenden Motiven, die ihm die Stadt bot, erlebte er in ihr auch die angespannte Atmosphäre der Zeit um den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Im Gesamtwerk Kirchners finden sich immer wieder Selbstporträts, die belegen, dass der Künstler sich beobachtete und in verschiedenen Rollen darstellte. Auffällig ist jedoch, dass nach dem Kriegsausbruch die künstlerische Selbstbefragung stark zunimmt und teilweise auch seine Ängste belegt, die ihn angesichts einer drohenden Einberufung plagten.

Runde Bucht (Goldregenbaum), um 1914

Öl auf Leinwand, 146 x 123 cm, Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid

Als am 1. August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, befand sich Kirchner zusammen mit Erna ein letztes Mal auf Fehmarn. Die Insel wurde zur strategisch wichtigen militärischen Zone erklärt, weshalb sie abrupt abreisen mussten. Zurück in Berlin gestaltete Kirchner eine seiner beiden Mansardennische mit selbstentworfenen Stoffen, die das unbekümmerte Leben auf Fehmarn thematisieren.

Krieg und Krise (1915–1917)

Auf dem Höhepunkt seines expressionistischen Schaffens wurde Kirchner erst durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 und dann durch seinen psychischen und physischen Zusammenbruch im September 1915 völlig aus der Bahn geworfen. Trotz oder gerade wegen seines sich verschlechternden Gesundheitszustands – Kirchner litt unter Angstzuständen und über längere Zeit unter Lähmungserscheinungen seiner Hände – entstanden während seiner Krise Werke von höchster Eindringlichkeit.

Artilleristenbad – Badende Soldaten, 1915

Lithografie auf gelbem Papier, 50,5 x 59/4 cm, Sammlung E.W.K., Bern/Davos

Kirchner meldete sich im Frühjahr 1915 als Freiwilliger zum Militär, am 1. Juli wurde er zur Mansfelder Feldartillerie in Halle an der Saale einberufen. Da er dem militärischen Drill nicht Stand hielt und erschöpft zusammenbrach, wurde er vorläufig vom Dienst beurlaubt. In den Monaten darauf griff der Künstler zu Alkohol und Medikamenten im Übermass und führte dadurch seine Dienstuntauglichkeit teilweise auch selbst herbei. Um der erneuten Einberufung zu entgehen, erklärte er sich bereit, ein Sanatorium aufzusuchen. Im Dezember 1915 begab er sich zur Heilung ins Sanatorium von Dr. Oskar Kohnstamm in Königstein im Taunus. Seine Ortswechsel waren denn auch mit Themenwechseln in seinem Werk verbunden: Während die militärische Ausbildung in Halle Kirchner zu mehreren Bildthemen aus dem Soldatenleben inspirierte, steigerten die Aufenthalte in Königstein und die hüglige Taunuslandschaft sein Interesse an Motiven aus der freien Natur, die teils am Ort, teils im Berliner Atelier ausgeführt wurden, wo er fern von der Therapie und den anderen Patienten ungestört arbeiten konnte.

Selbstbildnis im Morphiumrausch, 1917

Rohrfeder, Tinte auf Kreidegrundpapier, 50 x 38 cm Brücke-Museum, Berlin

Von Berlin nach Davos

Nachdem sich Kirchners Gesundheitszustand trotz Entlassung vom Militärdienst und mehrfachen Aufenthalten in Sanatorien in Königstein und Berlin verschlechtert hatte, reiste er im Januar 1917 erstmals nach Davos, um sich von Dr. Lucius Spengler behandeln zu lassen. Nach nur zwei Wochen reiste er überhastetet ab, weil es ihm zu kalt war. Anfang Mai 1917 kehrte Kirchner zurück und verbrachte den Sommer in der Rüesch-Hütte auf der Stafelalp oberhalb von Davos Frauenkirch. Der starke Medikamentenmissbrauch hatte zu körperlichen Beeinträchtigungen geführt. Kirchner litt an Lähmungen und Gefühlslosigkeit der Hände und Füsse, was ihm auch die künstlerische Arbeit erschwerte.

Rhätische Bahn im Schnee, 1917

Öl auf Leinwand, 94 x 94 cm, Sammlung Deutsche Bank

Auf Anraten des mit ihm befreundeten Architekten Henry van de Velde begab er sich im September 1917 für knapp ein Jahr nach Kreuzlingen ins Sanatorium Bellevue. In der Schweiz griff er nun Themen auf, die vorher bei ihm nicht anzutreffen waren. Während er anfangs vor allem Porträts von Personen, die sich um ihn kümmerten, sowie eine Anzahl von Selbstbildnissen schuf, spiegeln die Bildmotive schon bald seine neue unmittelbare Umgebung wider: Berglandschaften, ihre Bewohner sowie deren Tiere im Alltag.

Mondaufgang auf der Stafelalp, 1917

Öl auf Leinwand, 80 x 90 cm, Kirchner Museum Davos, Leihgabe Rosmarie Ketterer Stiftung

Obwohl Kirchners Zustand damals als unheilbar galt, ist es erstaunlich, wie viele Werke er trotz seines prekären Gesundheitszustands während seiner ersten Jahre in der Schweiz schuf. Die Übersiedlung in die Schweiz, wo Kirchner den Rest seines Lebens verbringen sollte, brachte vorerst keinen Stilbruch mit sich. Die frühen Schweizer Werke zeigen teilweise noch den gleichen aufgefächerten Farbauftrag und ähnliche Perspektivsprünge wie die während der Berliner Jahre entstandenen Gemälde. Der Wandel zu einem mehr flächig ornamental orientierten Stil und zu einem ruhigeren Pinselstrich sollte erst nach 1921 parallel zu seiner körperlichen und seelischen Genesung erfolgen.

Biografisches

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938)

Selbstporträt in der Atelierwohnung in Berlin-Friedenau, 1913/15

Glasnegativ, 13 x 18 cm, Kirchner Museum Davos, Schenkung, Nachlass Ernst Ludwig Kirchner 2001

1880

Geboren am 6. Mai 1880 in Aschaffenburg (D).

1901–1905

Architekturstudium an den Technischen Hochschulen in Dresden und München auf Wunsch des Vaters. Kirchner möchte aber eigentlich Künstler werden.

1905

Am 7. Juni Gründung der «Künstlergruppe Brücke» mit den Mitstudenten Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff. Mit ihrer stark leuchtenden Farbpalette und gestischen Bildsprache, sowie mit ihren rohen Holzschnitten und schnell hingeworfenen Zeichnungen revolutionieren sie die Kunst in Deutschland.

1908

Erster Aufenthalt auf der Ostseeinsel Fehmarn.

1911

Im Oktober Umzug nach Berlin, fast zeitgleich mit Schmidt-Rottluff und Heckel. Mit Max Pechstein gründet er dort das MUIM-Institut (Moderner Unterricht in Malerei). Verkehrt in Herwarth Waldens Galerie Der Sturm und im literarischen Kreis des Neuen Clubs. Lernt vermutlich bereits 1911 die Schwestern Gerda und Erna Schilling kennen, die sich als Tänzerinnen über Wasser halten und zu seinen wichtigsten Modellen werden.

1912

Einladung der «Brücke» zur Internationale Kunstausstellung des Sonderbundes in Köln (25. Mai – 30. September); im Rahmen dieser Ausstellung malen Kirchner und Heckel dort eine Kapelle aus. Zweiter Sommeraufenthalt (spätestens Ende Juli bis mindestens Mitte August) auf der Insel Fehmarn, in Begleitung von Erna Schilling, die nun seine Lebenspartnerin ist, und von Heckel und dessen Freundin, der Tänzerin Sidi Riha. Bekanntschaft mit dem Dichter und praktizierenden Psychiater Alfred Döblin, für dessen Texte Kirchner Holzschnitte fertigen wird. Im Dezember Auflösung des MUIM-Instituts wegen mangelnder Resonanz.

1913

Kirchner verfasst die «Chronik KG Brücke» im Auftrag ihrer Mitglieder. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über diese Schrift löst sich die Gruppe formell am 27. Mai auf. Dritter Sommeraufenthalt (spätestens Mitte Juni bis mindestens Ende September) auf Fehmarn mit Erna Schilling; Besuch von den beiden ehemaligen MUIM-Schülern Hans Gewecke und Werner Gothein sowie von dem Malerkollegen Otto Mueller und seiner Frau Maschka. Im Oktober erste Einzelausstellung im Museum Folkwang in Hagen. Ende Oktober Umzug in eine grössere Atelierwohnung an die Körnerstrasse 45 in Berlin-Friedenau, die er und Erna mit selbstgefertigten Einrichtungsgegenständen ausstatten.

1914

Von Februar bis März bedeutende Einzelausstellung im Kunstverein Jena auf Einladung des damaligen Leiters, des Philosophen Eberhard Grisebach. Durch ihn verkehrt Kirchner im Jenaer Intellektuellenkreis um den Archäologen Botho Graef und dessen Freund Hugo Biallowons, den Dichter Karl Theodor Bluth, den Philosophen Rudolf Eucken und dessen Ehefrau, der Künstlerin Irene Eucken, die alle zu wichtigen Freunden und Förderern seiner Kunst werden. Er verbringt zusammen mit Erna von Anfang Juli bis zum Kriegsausbruch einen letzten Sommer auf Fehmarn, das zur strategisch wichtigen Zone erklärt wird. Leidet zunehmend unter nervösen Angstzuständen; starker Konsum von Absinth.

1915

Im Frühjahr meldet Kirchner sich zum Kriegsdienst in der Hoffnung, auf diese Weise die Waffengattung wählen zu können. Im Juli Einberufung zur berittenen Mansfelder Feldartillerie Nr. 75 in Halle an der Saale. Kirchner hält dem Druck nicht Stand und bricht psychisch und physisch zusammen; im September durch Intervention des Regiments-Reitlehrers und ehemaligen Passivmitglieds der «Brücke», Hans Fehr, bis zum 29. Oktober beurlaubt; Kirchner hält sich in dieser Zeit in Berlin auf. Entwirft durch Vermittlung von Karl Ernst Osthaus drei Holzmodelle für einen «Eisernen Schmied», der als Wahrzeichen des Krieges in Hagen aufgestellt werden soll; sein Projekt wird von der Kommission abgelehnt. Osthaus erwirbt daraufhin die drei skulpturalen Entwürfe für das Museum Folkwang und tätigt damit den ersten Museumsankauf von Kirchners Skulpturen. Anfang November wird er bis zu einer möglichen Genesung dienstuntauglich geschrieben. Nach dem 15. Dezember Abreise in das Sanatorium Dr. Oskar Kohnstamm, Königstein im Taunus, wo er bis Ende Januar 1916 bleibt. Trotz seines prekären Gesundheitszustands beginnt er mit grossformatigen Gemälden und schneidet den «Schlemihl»-Zyklus in Holz.

1916

Erneute Aufenthalte im Sanatorium Kohnstamm (März/April und Juni/Juli); dazwischen wechselnde Aufenthalte in Berlin, Halle und Jena. Am 9. Juli fällt sein Freund Hugo Biallowons bei Verdun. In Königstein Wandbilder mit Motiven von Badenden im Brunnenturm des Sanatoriums (nach 1933 zerstört). Keine Besserung des Gesundheitszustandes; Kirchner ist alkohol- und medikamentenabhängig. Im Oktober erste Ausstellung in der Galerie von Ludwig Schames in Frankfurt a. M. Im Dezember Aufenthalt im Sanatorium von Dr. Edel in Berlin-Charlottenburg.

1917

Nach Intervention seines Vaters Entlassung aus dem Sanatorium von Dr. Edel. Vom 19. Januar bis 4. Februar durch Vermittlung von Eberhard Grisebach erster Aufenthalt in Davos; Bekanntschaft mit der Arztfamilie Spengler. Wegen ungewöhnlich grosser Kälte reist Kirchner überhastet nach Berlin zurück. Im März Einzelausstellung im Kunstverein Jena. Am 9. April stirbt Kirchners Freund und Mentor Botho Graef an Herzschlag. Ab 8. Mai zweiter Aufenthalt in Davos; in ärztlicher Behandlung bei Dr. Lucius Spengler und Betreuung durch dessen Frau Helene Spengler; Beginn einer bis 1921 dauernden Entwöhnungskur seiner Morphium- und Veronalabhängigkeit. Im Sommer zusammen mit einer Pflegeschwester Einzug in die Rüesch-Hütte auf der Stafelalp. Ab 15. September hält sich Kirchner auf Anraten des mit ihm befreundeten Architekten Henry van de Veldes im Sanatorium Bellevue bei dem bedeutenden Psychiater Dr. Ludwig Binswanger in Kreuzlingen auf. Erna Schilling bleibt vorerst in Berlin und kümmert sich um die geschäftlichen und persönlichen Kontakte; sie besucht ihren Partner bis zu ihrer endgültigen Übersiedlung nach Davos Frauenkirch 1922 regelmässig in der Schweiz. Der Künstler, der an Lähmungen seiner Gliedmassen und Bewusstseinsstörungen leidet, fertigt vor allem druckgrafische Blätter und Zeichnungen.

1918

Im Januar Ankauf von vier Gemälden durch Karl Ernst Osthaus, wovon drei in die Sammlung des Museum Folkwang gelangen; es handelt sich um den ersten Museumsankauf von Kirchners Gemälden. Während seines Sanatoriumsaufenthalts sichtet und ordnet Kirchner für den Hamburger Kunstfreund Gustav Schiefler, der ein Werkverzeichnis von Kirchners Grafik herausgeben möchte, seine gesamte Grafik. Von März bis April beteiligt er sich an einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Ab Juli wieder auf der Stafelalp. Anfang September erhält Kirchner die Niederlassungsbewilligung für Davos und bezieht ab September ein Haus in Davos Frauenkirch.

1921

Zu Beginn des Jahres überwindet Kirchner vorerst seine Morphiumabhängigkeit. Eine neue Stilphase in seinem Werk bricht an.

1922

Im März Auflösung der Atelierwohnung in Berlin.

1923

Im Juni umfangreiche Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel, die grosse Wirkung auf die jungen Basler Künstler zeigt; in den folgenden Jahren werden diese Kirchner in Davos Frauenkirch zum gemeinsamen Arbeiten aufsuchen. Im Oktober Umzug in ein altes Bauernhaus in Davos Frauenkirch auf dem sogenannten Wildboden.

1924

Von Juni bis Juli grosse Einzelausstellung mit Werken aus allen Schaffensphasen im Kunstverein Winterthur, die in der Öffentlichkeit auf Widerstand stösst. Wehrt sich dagegen, als «Expressionist» bezeichnet zu werden.

1925

Im Dezember tritt Kirchner seine erste Reise nach Deutschland an, macht davor aber in Zürich und Basel Halt. Trifft in Zürich Wilhelm Wartmann, Direktor des Kunsthaus Zürich, der für ihn eine grosse Ausstellung ausrichten möchte; die für 1926 geplante Ausstellung wird schliesslich wegen unvereinbaren Terminplänen nicht realisiert.

1926-1931

Bis 11. März 1926 bereist Kirchner die Städte Frankfurt, Chemnitz, Dresden und Berlin, wo er Freunde, Galeristen sowie Familienmitglieder besucht. Er wird überall gebührend empfangen. In den kommenden Jahren richten ihm zahlreiche deutsche Institutionen Einzelausstellungen aus. International ist er an Gruppenausstellungen beteiligt. Erste grössere Publikationen erscheinen über sein Werk. Der Auftrag der Wandmalereien für den Festsaal des neu erbauten Museum Folkwang in Essen wird für ihn zu einer Art «Lebensaufgabe», die ihn bis 1934 beschäftigt; sie werden allerdings nie realisiert.

1932

Die Situation des für Kirchner lebensnotwendigen Kunstmarktes in Deutschland wird aufgrund der politischen Entwicklungen immer ungewisser. Kirchner ist erneut medikamentenabhängig.

1933

Von März bis April bedeutende Retrospektive in der Kunsthalle Bern; im Katalog dazu erscheint der letzte Aufsatz unter dem Pseudonym Louis de Marsalle, den Kirchner für tot erklärt.

1934

Anlässlich einer Ausstellung mit moderner deutscher Kunst im Kunsthaus Zürich nimmt Kirchner Ende Juni den Kontakt zu Wilhelm Wartmann wieder auf und fragt nach der Möglichkeit einer Einzelausstellung. Diese für 1936 geplante Ausstellung kommt schliesslich erneut nicht zu Stande.

1936

Die politischen Aktionen gegen moderne Kunst in Deutschland nehmen zu. Kirchners Gesundheitszustand verschlechtert sich.

1937

Im Januar erste Einzelausstellung in den USA (Institute of Art, Detroit). Im Juli/August wird in Deutschland die moderne Kunst als «entartet» aus den deutschen Museen beschlagnahmt und auf einer Ausstellung, die bis 1941 durch verschiedene Städte des Reiches wandert, vorgeführt. Von Kirchner werden 770 Werke (darunter 54 Gemälde) aus den Museen entfernt und später teilweise ins Ausland verkauft oder zerstört.

1938

Weitere Verschlechterung seines Gesundheitszustandes. Der Anschluss Österreichs an Deutschland am 13. März fördert bei Kirchner die panische Angst, die Deutschen könnten über die österreichische Grenze in Graubünden einmarschieren. Am 9. Mai erkundigt sich Kirchner brieflich bei Wilhelm Wartmann nach der in London geplanten Ausstellung moderner deutscher Kunst und zugleich erneut nach einer Ausstellungsmöglichkeit am Kunsthaus Zürich. Im Mai beantragt er bei der Gemeinde Davos das Aufgebot für die Eheschliessung mit Erna; am 12. Juni zieht er diesen Antrag wieder zurück. Am 15. Juni setzt er seinem Leben mit einer Schusswaffe in der Nähe seines Hauses ein Ende. Im Juli sind fünf Werke von Kirchner an der Ausstellung «Twentieth Century German Art» in London zu sehen, die als Gegenveranstaltung zu der Ausstellung «Entartete Kunst» in München durchgeführt wird.

Katalog

Die Ausstellung wird von einem Katalog auf Deutsch und Englisch begleitet:

Grossstadtrausch / Naturidyll
Kirchner – Die Berliner Jahre

Hirmer Verlag. Hg. Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich
mit Beiträgen von Günther Gercken, Sandra Gianfreda, Charles W. Haxthausen, Martina Pfister, Karin Schick und Uwe M. Schneede

272 Seiten mit rund 220 Abb. in Farbe und s/w Format: 23 x 29 cm

Preis: CHF 59.–     ISBN: 978–3–7774–2728–7


VERANSTALTUNGEN

Events

Dienstag, 7. März, 18.30 Uhr

«Kirchner ausstellen – damals und heute»

Podiumsgespräch mit Dr. Lucius Grisebach (Kunsthistoriker), Dr. Felix Krämer (Kurator Städel Museum, Frankfurt) und Dr. Sandra Gianfreda (Kuratorin, Kunsthaus Zürich)

Einritt CHF 10.– / CHF 7.– reduziert. Gratis für Mitglieder und Personen mit Eintrittskarte zur Kirchner- Ausstellung.

Dienstag, 28. März, 18.30 Uhr

«Flanerie und Nervosität. Ernst Ludwig Kirchners Strassenbilder der 1920er-Jahre»

Vortrag von Dr. Thorsten Sadowsky (Direktor Kirchner Museum Davos)

Einritt CHF 10.– / CHF 7.– reduziert. Gratis für Mitglieder und Personen mit Eintrittskarte zur Kirchner- Ausstellung.

Dienstag, 4. April, 18.30 Uhr

«Er war doch ein Grosser». Ernst Ludwig Kirchners Verhältnis zu Ferdinand Hodler

Vortrag von Dr. Sandra Gianfreda (Kuratorin, Kunsthaus Zürich)

Einritt CHF 10.– / CHF 7.– reduziert. Gratis für Mitglieder und Personen mit Eintrittskarte zur Kirchner- Ausstellung.

Dienstag, 2. Mai, 18.30 Uhr

Mirko Bonné – Mein Fehmarn

Eine Lesung in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich

Einritt CHF 20.– / CHF 14.– reduziert. Gratis für Mitglieder und Personen mit Eintrittskarte zur Kirchner-Ausstellung. Mitglieder der Museumsgesellschaft Zürich: CHF 12.–

Limitierte Platzzahl. Eine beschränkte Anzahl Tickets kann im Vorverkauf an der Kunsthaus-Kasse bezogen werden.

These events will be held in German language.

Öffentliche Führungen

Deutsch: Mittwochs und donnerstags 18 Uhr, freitags 15 Uhr und sonntags 11 Uhr

Englisch: Samstag, 4. März um 13 Uhr und Sonntag, 19. März um 16 Uhr

Französisch: Samstag, 11. März um 13 Uhr.

Private Führungen

in verschiedenen Sprachen können auf Anfrage vereinbart werden.

Kunstvermittlung

Erwachsene ab 16 Jahren

So flüssig wie Wasser, so bewegt wie die See

Ernst Ludwig Kirchner brach auf zu neuen Ufern. Alles sollte anders sein: die Farben frei, die Formen schief, die Gefühle transparent. Wohin auch sein Blick wanderte, was immer er malte – seine Werke wirken lebendig, zeitlos und inspirierend. Ob es Ihnen gelingt, zu neuen Ufern aufzubrechen und beim Malen die Farben und Formen zu befreien? Bestimmt!

Mit Barbara Brandt

Donnerstag 23. März, 17.30–19.45 Uhr
CHF 40.– / Mitglieder CHF 25.– / Jugendliche CHF 15.–

Bewegung und Moment

Ernst Ludwig Kirchner streifte Tag und Nacht durch die Strassen von Berlin und hielt die Bewegungen der Menschen in seinem Skizzenbuch fest. Wir lassen uns von seinen Zeichnungen und Druckgrafiken zu eigenen Strichen und Linien anregen und experimentieren mit verschiedenen zeichnerischen Darstellungsmöglichkeiten.

Mit Eveline Schüep

Mittwoch 5. April, 17–19.45 Uhr
CHF 50.– / Mitglieder CHF 35.– / Jugendliche CHF 15.–

Familienworkshops

Farben im Wind

Wenn Farben und Formen wirbeln, Leuchttürme dem Sturm trotzen, Wellen brechen und Gelb sich wie ein Goldregen über die Leinwand ergiesst, dann sind wir bei Ernst Ludwig Kirchner angelangt. Lassen Sie sich inspirieren von seiner Sicht der Dinge und malen Sie wild und bunt, schief und gerade, schnell und langsam.

Mit Barbara Brandt

Sonntag 26. März, 10.30–12.30 Uhr
Erwachsene CHF 10.– / Kinder und Jugendliche CHF 5.– / Familienpreis CHF 25.–

Baumreich – Farbenreich

Dem Frühlingsgrün der Natur setzen wir eine farbige und bewegte Baumwelt auf Papier entgegen – inspirieren dazu lassen wir uns unter anderem von Ernst Ludwig Kirchner.

Mit Sibylle Burla

Sonntag 30. April, 10.30–12.30 Uhr
Erwachsene CHF 10.– / Kinder und Jugendliche CHF 5.– / Familienpreis CHF 25.–

Ab 5 Jahren

In der Grossstadt – auf dem Land

Chic sehen die Damen auf den Bildern aus, mit ihren Pelzmänteln und Federn im Haar. Auch die Männer sind ganz schön flott unterwegs. So malt Kirchner vor hundert Jahren das bunte Treiben in der Grossstadt. Und wie sieht deine Vorstellung vom Leben in der Stadt aus? Oder würdest du lieber auf dem Land leben?

Mit Anna Bähler

Dienstag 14. Februar, 14–16 Uhr & Mittwoch 26. April, 14–16 Uhr.
CHF 15.–

Von 7 bis 12 Jahren

So male ich!

Vergleiche die «Handschriften» grosser Künstler, von Ernst Ludwig Kirchner oder Henri Matisse zum Beispiel. Beeindrucken dich die Farben und Formen oder der Pinselschwung, oder ist es die Dicke des Farbauftrags? Das wird sich zeigen – und auch wie du deinen persönlichen Malstil suchst. Lunch mitbringen,

Mit Barbara Brandt

Donnerstag 16. Februar, 10.30–14.30 Uhr
CHF 25.–

Von wegen nur Grün!

Farbig und bewegt zeigen sich die Bäume und Wälder auf den Bildern von Kirchner und anderen Künstlern. Lass dich davon inspirieren! Zeichnen und Malen – für beides findest du Zeit in diesem Workshop. Kohlestift, Kreiden, Pinsel und Farbe sind die Werkzeuge für deine eigenen Werke. Lunch mitbringen

Mit Sibylle Burla

Mittwoch 19. April, 10.30–14.30 Uhr
CHF 25.–


infos

Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, CH–8001 Zürich

+41 (0)44 253 84 84
www.kunsthaus.ch

offen

Fr–So/Di 10–18 Uhr, Mi/Do 10–20 Uhr.

Feiertage siehe www.kunsthaus.ch

Eintritt inkl. Audioguide

CHF 23.– /18.– reduziert und Gruppen.

Kombi-Tickets Sammlung und Ausstellung: CHF 26.–/19.– reduziert und Gruppen.

Bis 16 Jahre Eintritt frei.

Vorverkauf

SBB RailAway-Kombi:

Ermässigung auf Anreise und Eintritt: am Bahnhof oder beim Rail Service +41 900 300 300 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz), www.sbb.ch/kunsthaus-zuerich

Zürich Tourismus:

Hotelzimmer-Buchung und Ticketverkauf, Tourist Service im Hauptbahnhof, Tel. +41 44 215 40 00 information@zuerich.com www.zuerich.com