Willkommen zu transatlantischen Begegnungen!

Sicher haben Sie schon davon gehört. Das Kunsthaus wird beweglich und diskursiv: Ende 2017 eröffnen wir den Erweiterungsbau. Zur eigenen Sammlung von Gegenwartskunst stossen neu rund 70 ausgewählte Werke aus einer wichtigen Zürcher Kollektion, der Sammlung Hubert Looser. Ihre Schwerpunkte sind der Abstrakte Expressionismus, die Minimal Art und die Arte Povera, drei Strömungen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA und Europa teilweise parallel, sich voneinander abgrenzend oder gegenseitig befruchtend entstanden.

Zum ersten Mal wird die Sammlung Looser umfassend in der Schweiz gezeigt. Im Mittelpunkt stehen Gemälde, plastische und installative Werke. Dabei wird auch Kunst aus Sammlungsbereichen einbezogen, die nicht zu den Dauerleihgaben gehört, die später ins Kunsthaus kommen - etwa Arbeiten aus dem Umkreis des Surrealismus in der Schweiz, informelle Tendenzen der 1950er-Jahre oder Werke von Picasso und Tinguely. Letztere sind im Kunsthaus bereits repräsentativ vertreten.

In der von David Chipperfield Architects entworfenen Erweiterung wird die Sammlung Looser auf einer ihr gewidmeten Fläche in wechselnden Präsentationen gezeigt. Die Übergänge zur Sammlung des Kunsthauses sind fliessend, regelmässige Begegnungen von Werken und Ensembles beider Sammlungen sind erwünscht. Die dabei zu erwartenden Synergien sind Thema dieser Ausstellung und der dazu erscheinenden Publikation, die Sammlungskonservator Philippe Büttner gemeinsam mit Hubert Looser konzipiert hat.
Mit ihrer teils gegensätzlichen, teils verbindenden Kunst aus der «alten» und der «neuen» Welt erleben Sie zentrale Phasen der Kunst der Moderne nach 1945 überraschend anregend, bildend und unterhaltsam.

Das Kunsthaus gewinnt an Dynamik. Teilen Sie unsere Vorfreude bei einem Besuch!



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