Die raumfassende Arbeit, welche aus insgesamt 2000 Gipsbarren besteht, wird nach 20 Jahren wieder im Kunsthaus Zürich gezeigt.

Dynamik und Spannung

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«The 2000 Sculpture» von Walter De Maria (1935 – 2013) ist eine der grössten Bodenskulpturen im Innenraum und entstand 1992 für eine Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Damals lud Harald Szeemann den Künstler ein, eine neue Installation für den grossen Ausstellungssaal zu entwickeln.

Die raumfassende Arbeit besteht aus insgesamt 2000 weissen Gipsbarren von je 50 cm Länge und 18 cm Höhe. Die einzelnen Elemente sind trotz ihrer einheitlichen Grösse verschieden und weisen fünf, sieben oder neun Seiten auf. Sie werden auf einer Fläche von insgesamt 500 Quadratmetern in einem gleichmässigen Raster ausgelegt, das eine Dynamik zwischen Zickzacklinie und Diagonale erzeugt. Was auf den ersten Blick geschlossen und monumental wirkt, entwickelt mit der Bewegung eine Fülle von visuellen Eindrücken. Es entsteht eine Spannung zwischen durchschaubarer Gesetzmässigkeit und individueller Wahrnehmung.

Im Jahr 2000 wurde «The 2000 Sculpture» zum letzten Mal im Kunsthaus Zürich ausgestellt. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese wunderbare Arbeit als Leihgabe der Walter A. Bechtler-Stiftung endlich wieder zeigen können.

Kuratorin Mirjam Varadinis

Abb: Walter De Maria, The 2000 Sculpture, 1992, Kunsthaus Zürich, Eigentum der «The 2000 Sculpture» Foundation, 1994, Fotos: Nic Tenwiggenhorn, Düsseldorf, © Estate of Walter De Maria