Die Ausstellung zeigt rund 50 Werke von Joseph Beuys, Ursula Biemann, Laurence Bonvin, Herbert Brandl, Julian Charrière, Anna Jermolaewa, Ruth Kaaserer, Ana Mendieta, Uriel Orlow / Mikhail Karikis, Katie Paterson, Oliver Ressler, Félix Vallotton u. a.

Naturschutz und Nachhaltigkeit

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«Earth Beats» ist ein künstlerisches Plädoyer zum Schutz der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen für zukünftige Generationen, erwachsen aus der Dringlichkeit der Gegenwart. Die Ausstellung ist sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen sowie zukunftsorientiert und greift mit dem in der Natur und unserem Alltag ablesbaren Klimawandel ein hochaktuelles Thema auf. Die Natur ist mit der Landschaftsmalerei fest in der Kunstgeschichte der Neuzeit verankert. Während wir ihr in Werken vergangener Jahrhunderte weitgehend als idyllische Szenerie begegnen, tritt sie seit den 1970er-Jahren immer deutlicher als durch Menschenhand bedrohte und darum schützenswerte Instanz auf, in der Berichterstattung genauso wie in der Kunst. Dies lässt sich weitgehend durch das wachsende gesellschaftliche globale Bewusstsein für ökologische Fragen und den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Umweltschutz erklären. Ausgehend von den Elementen Erde, Luft und Wasser zeichnet die Ausstellung die künstlerische Auseinandersetzung mit dem blauen Planeten vor dem Hintergrund des Bewusstseins für seine Fragilität nach. Die ideengeschichtliche Entwicklung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie zukunftsorientierte Szenarien der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Kuratorinnen Sandra Gianfreda und Cathérine Hug

Abb: Joseph Beuys, Difesa della natura, 1984

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