Mit rund 130 Werken umfasst die Ausstellung sämtliche von Richter zum Thema Landschaft verwendeten Medien von Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie bis hin zu Plastiken und Künstlerbüchern.

Vertraute und neue Einblicke

Freier Eintritt ins Kunsthaus

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Gerhard Richter (* 1932 Dresden, lebt in Köln) ist der bekannteste Künstler der Gegenwart und zählt zu jenen Künstlern, welche die Möglichkeiten der Malerei nicht nur in alle Richtungen ausgelotet, sondern dem oft totgesagten Medium zu neuer Popularität verholfen haben. Anhand der Gattung Landschaft, welcher Richter über sechzig Jahre lang treu geblieben ist, lässt sich auch die grundsätzliche Entwicklung seiner Malstile und Bildformen anschaulich nachvollziehen. So experimentiert er bis heute konsequent mit der Fotografie, aber auch mit bestimmten Wisch- und Rakeltechniken. Obschon dem Maler inzwischen alle grossen Institutionen dieser Welt Ausstellungen gewidmet haben, gab es bisher erstaunlicherweise nur eine einzige museale Präsentation, die sich den Landschaften widmete, was über zwanzig Jahre her ist. Indem bei uns neben Malerei auch Arbeiten auf Papier und Dreidimensionales berücksichtigt werden, füllt das Kunsthaus hier eine grosse Lücke.

Die Ausstellung stellt eine ebenso wichtige wie bildreiche Ergänzung zum Verständnis der Kunst Richters dar und eröffnet gleichsam vertraute wie neue Einblicke von hoher Aktualität zum Thema Natur und Landschaft im 21. Jahrhundert.

Eine Kooperation mit dem Bank Austria Kunstforum Wien.

Kuratoren: Hubertus Butin (Berlin) und Cathérine Hug (Zürich)

Abb: Gerhard Richter, Stadtbild PX, 1968 (Detail), Wittelsbacher Ausgleichsfonds - Sammlung Prinz Franz von Bayern, seit 1984 in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, Foto: Blauel/Gnamm/ARTOTHEK © Gerhard Richter

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