Guillaume Bruère arbeitet schnell. Mit energiegeladenem, vibrierendem Strich schafft er innert kürzester Zeit eine Vielzahl von Werken. Am liebsten zeichnet der Künstler direkt in Museen und bedient sich der Gemälde bekannter Meister.

Erste Einzelausstellung in der Schweiz

Eintritt Sammlung

CHF 16.–/11.– (ermässigt und Gruppen)
Freier Eintritt für Mitglieder sowie Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre

Hinweis für Gruppen

Wir freuen uns, Sie willkommen zu heissen! Aus organisatorischen Gründen ist eine Voranmeldung erforderlich. Bitte teilen Sie uns 14 Tage im Voraus Ihren gewünschten Termin mit.
info@kunsthaus.ch, +41 44 253 84 84

Er war im Louvre, in der Alten Pinakothek in München, in der Berliner Gemäldegalerie und immer wieder im Kunsthaus Zürich, wo nun die erste Einzelausstellung in der Schweiz stattfindet. Gezeigt werden mehr als 50 Werke, die zwischen 2012 und 2018 entstanden sind.

Das menschliche Gesicht und das Porträt spielen in Bruères Werk eine zentrale Rolle. Für die Ausstellung schuf der Künstler neue, grossformatige Porträts von Aufsichten, die im Kunsthaus arbeiten. Damit rückt er jene Menschen ins Rampenlicht, die zwar eine zentrale Rolle im Museum einnehmen, als Individuen jedoch meistens im Hintergrund bleiben. Die Zeichnungen entstanden letztes Jahr als öffentliche Zeichnungs-Sessions am Tag der offenen Tür und während der Langen Nacht der Zürcher Museen.

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Guillaume Bruère, Zeichnung nach Arnold Böcklin im Kunsthaus Zürich, 2012
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Guillaume Bruère, Proben zu «Yvonne, die Burgunderprinzessin» im Schauspielhaus Zürich, 2015
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Guillaume Bruère am Tag der offenen Tür im Kunsthaus
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Guillaume Bruère, Porträt von Jeremy Huldi im Kunsthaus Zürich, 2018
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Guillaume Bruère, Zeichnung nach Arnold Böcklin im Kunsthaus Zürich, 2012
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Guillaume Bruère, Zeichnung nach Cindy Sherman im Kunsthaus Zürich, 2014
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Guillaume Bruère, Zeichnung nach Alberto Giacometti im Kunsthaus Zürich, 2013

Nach van Gogh, nach Bruère

Bei seinen Besuchen im Kunsthaus hat Bruère über 200 Zeichnungen realisiert – 38 davon alleine nach dem Selbstbildnis von van Gogh. Auch im Schauspielhaus Zürich war der Künstler zu Gast und hat während Proben (z.B. für die «Burgunderprinzessin») gezeichnet. Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal eine Auswahl dieser zwei Zürcher Werkgruppen.

Kuratorin: Mirjam Varadinis

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Abbildung oben:

Guillaume Bruère, Zeichnung nach Vincent van Gogh im Kunsthaus Zürich, 2013

Mit Unterstützung von

« Zürich ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich hab hier viele Freunde und Freundinnen gefunden und in vielen Bereichen grosse Unterstützung erfahren. Daher freue ich mich auch sehr, dass wir nun die Ausstellung im Kunsthaus machen. » — Guillaume Bruère
« Bei Böcklins «Der Krieg» hatte ich bewusst die Grauzonen des Erlaubten ausgetestet. Wenn du fragst, ob es erlaubt ist, eine so grosse Rolle auf dem Boden des Kunsthauses auszubreiten, sagt man dir sicher nein. Also habe ich es einfach gemacht. » — Guillaume Bruère
« Ein gemaltes Porträt stellt uns vor einen Widerspruch: Man hat den Eindruck, einen Menschen zu sehen, der einen selbst wiederum beobachtet (durch den weissen Punkt in der gemalten Pupille), obwohl es lediglich ein Gemälde ist. » — Guillaume Bruère