Die Ausstellung präsentiert ein spektakuläres Panorama der Landschaftsmalerei. Gezeigt werden rund 50 Spitzenwerke der Sammlung von 1500 bis 1800 aus Flandern, Holland und Italien.

Spitzenwerke aus der Sammlung

Eintritt Sammlung

CHF 16.–/11.– (ermässigt und Gruppen)
Freier Eintritt für Mitglieder sowie Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre

Tipp

Mittwochs ist der Eintritt in die Sammlung gratis

Hinweis für Gruppen

Aus organisatorischen Gründen ist eine Voranmeldung erforderlich. Bitte teilen Sie uns 14 Tage im Voraus Ihren gewünschten Termin mit.

info@kunsthaus.ch, +41 44 253 84 84

Am Anfang stehen spätmittelalterliche Bilder, in denen die Landschaft dazu dient, eine dargestellte biblische Szene – etwa die Geburt Christi – zu beleben und ins rechte Licht zu rücken. Es folgen Landschaften der niederländischen und italienischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Mit dem exzellent vertretenen Flamen Jan Brueghel d.Ä. wird die ganz grosse Epoche der Landschaftsmalerei, das 17. Jahrhundert, eingeläutet. Holländische Künstler lösen sich von religiösen Motiven und entwickeln eine reiche Tradition der reinen Landschaftsmalerei. Zu sehen sind u.a. Werke von Hendrick Avercamp, Jan van Goyen, Jacob van Ruisdael, Nicolaes Berchem, aber auch Margareta de Heer.

An die Präsentation der holländischen Landschaftsmalerei schliessen sich in Italien entstandenen Gemälde des 17. Jahrhunderts an. Dazu zählen Werke Domenichinos, Salvator Rosas und zwei prachtvolle Gemälde des aus dem heutigen Frankreich stammenden, aber vornehmlich in Italien tätigen Claude Lorrain.

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Jan van de Cappelle, Boote in der Schelde-Mündung, 1651, Kunsthaus Zürich, Ruzicka-Stiftung, 1950
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Joachim Patinir und Werkstatt, Landschaft mit dem Heiligen Hieronymus, um 1520, Kunsthaus Zürich, Ruzicka-Stiftung, 1949
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Margareta de Heer, Ein Rotkohl, eine Schnecke, ein Schmetterling, eine Libelle, eine Biene und eine Assel in einer Landschaft, undatiert, Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 2013
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Hendrick Avercamp, Winterlandschaft mit Eisvergnügen, frühes 17. Jahrhundert, Kunsthaus Zürich, Dauerleihgabe Schweizer Privatsammlung, 2015
Bellotto_Bernardo__Veduta_di_Gazzada.jpg
Bernardo Bellotto, Veduta di Gazzada, 1744, Kunsthaus Zürich, Stiftung Betty und David Koetser, 1986
Ruisdael_Jacob van__Die_Bleichen_von_Haarlem.jpg
Jacob van Ruisdael, Die Bleichen von Haarlem, um 1670/1675, Kunsthaus Zürich, Ruzicka-Stiftung, 1949
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Tiziano Vecellio zugeschrieben, Abendlandschaft mit Figurenpaar, um 1518–1520, Kunsthaus Zürich, Geschenk der Dr. Joseph Scholz Stiftung, 2019

Öffentliche Führungen

Finden an folgenden Terminen statt: Do, 23. Juli, 18 Uhr / Sa, 22. August, 13 Uhr / Fr, 9. Oktober, 15 Uhr

Private Führungen

Gruppengrösse: max. 16 Personen
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch
Kosten: Sammlungseintritt + CHF 190.– (Deutsch) / CHF 220.– (andere Sprachen), Dauer: 1 Stunde

Anfragen sollten in der Regel mindestens eine Woche vor dem gewünschten Termin erfolgen.

Ein bedeutendes italienisches Landschaftsbild Bernardo Bellottos von 1744 bildet, was die Alten Meister angeht, den Abschluss der Präsentation. Mit dem Auge des Betrachters Einbezogen werden ausgewählte Bilder zum Thema Landschaft aus dem späten und dem 20. Jahrhundert. In ihren Bildern reagieren Künstler wie Vincent van Gogh, Giovanni Segantini, Claude Monet aber auch Cy Twombly auf das weite Land, das die Alten Meister auf so prägende Weise gemalt hatten. In dieser Ausstellung erhalten Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild dieser Entwicklung zu machen.

Kurator: Philippe Büttner

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Abbildung oben:

Claude Lorrain, Pastorale avec l’Arc de Constantin, 1648 (Detail), Kunsthaus Zürich, Geschenk des Holenia Trust im Andenken an Joseph H. Hirshhorn, 1996

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